OME-Lexikon

Migration

1. Definition

Migration ist die auf einen längerfristigen Aufenthalt angelegte räumliche Verlagerung des Lebensmittelpunktes von Individuen, Familien, Gruppen oder auch ganzen Bevölkerungen. Unterscheiden lassen sich verschiedene Erscheinungsformen räumlicher Bevölkerungsbewegungen:

Migrationsformen Merkmale, Teilphänomene und Beispiele für Gruppen
 Arbeitswanderung

Migration zur Aufnahme unselbstständiger Erwerbstätigkeit in Gewerbe, Landwirtschaft, Industrie und im Dienstleistungsbereich

 Bildungs- und
 Ausbildungswanderung

Migration zum Erwerb schulischer, akademischer oder beruflicher Qualifikationen (Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrlinge)

 Dienstmädchen- und
 Hausarbeiterinnenwanderung

Migration im Feld der haushaltsnahen Dienstleistungen, häufig gekennzeichnet durch relativ enge Bindung an eine Arbeitgeberfamilie, ungeregelte Arbeitszeiten und prekäre Lohnverhältnisse

 Elitenwanderung

Migration politischer, administrativer, militärischer, akademischer oder wirtschaftlicher Eliten (Beamte, Offiziere, Unternehmer, Kaufleute, Manager, Wissenschaftler, Angehörige freier Berufe)

 Gesellenwanderung

Wissens- und Technologietransfer durch Migration im Handwerk, Steuerungsinstrument in gewerblichen Arbeitsmärkten durch Zünfte

 Heirats- und
 Liebeswanderung

Wechsel des geographischen und sozialen Raumes wegen einer Heirat oder einer Liebesbeziehung

 Kaufleute- und
 Händlerwanderung

Häufig temporäre Migration zur Etablierung oder Aufrechterhaltung von Handelsfilialen; Wanderhandel als Sonderform: saisonale Handelstätigkeit im Umherziehen

 Kulturwanderung

Wechsel in kulturell attraktive Städte und Stätten (›Künstlerkolonien‹, Weltstädte / ›Global Cities‹ als kulturelle Zentren)

 Militärische Migration

Wechsel des geographischen und sozialen Raumes aufgrund der Entsendung im Rahmen eines militärischen Apparates (Söldner, Soldaten, Seeleute)

 Nomadismus/
 Migration als Struktur

Permanente oder wiederholte Bevölkerungsbewegung zur Nutzung natürlicher, ökonomischer und sozialer Ressourcen durch Viehzüchter, Gewerbetreibende, Dienstleister oder brandrodende Bauern

 Siedlungswanderung

Migration mit dem Ziel des Erwerbs von Bodenbesitz zur landwirtschaftlichen Bearbeitung

 Sklaven- und
 Menschenhandel

Migration (Deportation) zur Realisierung von Zwangsarbeit, d. h. jeder Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendwelcher Strafen verlangt wird

 Wanderarbeit

Arbeitswanderung im Umherziehen, ortlose Wanderarbeitskräfte finden sich vor allem im Baugewerbe (Eisenbahnbau, Kanalbau)

 Wanderhandel

Handelstätigkeit im Umherziehen, meist Klein- und Kleinsthandel, z. B. Hausierer

 Wohlstandswanderung

Migration finanziell weitgehend unabhängiger Personen aus vornehmlich klimatischen oder gesundheitlichen Erwägungen (Rentner- und Seniorenwanderung, 'lifestyle migration')

 Zwangswanderung  

Migration, die sich alternativlos aus einer Nötigung zur Abwanderung aus politischen, ethno-nationalen, rassistischen oder religiösen Gründen ergibt (Flucht, Vertreibung, Deportation, Umsiedlung)

 

Individuen, Familien oder Gruppen streben danach, durch Bewegungen zwischen geographischen und sozialen Räumen Erwerbs- oder Siedlungsmöglichkeiten, Beschäftigungs-, Bildungs-, Ausbildungs- oder Heiratschancen zu verbessern bzw. sich neue Chancen zu erschließen, sieht man von den weiter unten noch behandelten Zwangswanderungen ab. Unterscheiden lassen sich verschiedene Hintergründe und raum-zeitliche Dimensionen von Migration:

 Hintergrund  
  • Chancenwahrnehmung (Arbeits- und Siedlungswanderungen)
  • Zwang (Flucht, Vertreibung, Deportation, meist politisch und weltanschaulich bedingt oder Folge von Kriegen)
  • Krise (z. B. Abwanderung aufgrund menschlicher oder natürlicher Umweltzerstörung; aufgrund akuter wirtschaftlicher und sozialer Notlagen)
  • Bildung/Ausbildung (Erwerb von beruflichen oder akademischen Qualifikationen)
  • Kultur (Kulturwanderungen, Wohlstandswanderungen)
 
 Raum  
  • intraregional (Nahwanderungen)
  • interregional (mittlere Distanz)
  • grenzüberschreitend (muss keine großen Distanzen umfassen, der Grenzübertritt hat aber in der Regel erhebliche rechtliche Konsequenzen für das Individuum)
  • interkontinental (große Distanzen mit in der Regel relativ hohen Kosten)
 
 Richtung  
  • unidirektional (Wanderung zu einem Ziel)
  • etappenweise (Zwischenaufenthalte werden eingelegt, v. a. um Geld für die Weiterreise zu verdienen)
  • zirkulär (mehr oder minder regelmäßiger Wechsel zwischen zwei Räumen)
  • Rückwanderung
 
 Dauer des
 Aufenthalts
 
  • saisonal
  • mehrjährig
  • Arbeitsleben
  • Lebenszeit und intergenerationell
 

2. Bedingungen von Migration

Migrationsentscheidungen unterlagen in der Regel multiplen Antrieben, eine Vielfalt unterschiedlicher Motive bestimmte die Entscheidung zur Abwanderung bzw. zur Zuwanderung in einem bestimmten Raum. Zumeist waren wirtschaftliche, soziale, politische, religiöse und persönliche Motive in unterschiedlichen Konstellationen mit je verschiedener Reichweite eng miteinander verflochten.

Räumliche Bewegungen zur Erschließung oder Ausnutzung von Chancen strebten nicht ausschließlich nach einer Stabilisierung oder Verbesserung der ökonomischen und sozialen Lage von Zuwanderern im Zielgebiet. Im Zentrum konnte gleichermaßen die Situation im Ausgangsraum stehen, wie bei den saisonalen Arbeitswanderungen oder bei den Rückwanderungen nach Jahren oder Jahrzehnten der Erwerbstätigkeit in der Fremde. Eine ausgesprochen hohe Bedeutung haben bis in die Gegenwart für einzelne Haushalte, für regionale Ökonomien oder selbst für ganze Volkswirtschaften die meist regelmäßigen Geldüberweisungen durch Migranten an zurückbleibende Familienmitglieder.

Migration bildete in den genannten Kontexten ein Element der Lebensplanung und verband sich häufig mit (erwerbs-)biographischen Grundsatzentscheidungen wie Heirat, Wahl des Berufs oder eines Arbeitsplatzes; der überwiegende Teil der Arbeits-, Ausbildungs-, Siedlungs- und Heiratswanderer war also jung. Der Wanderungsentschluss resultierte in derartigen Konstellationen aus persönlichen Entscheidungen oder Arrangements in Familienwirtschaften. Individuelle bzw. familienwirtschaftliche Handlungsalternativen gab es dabei allerdings vor allem dann nicht, wenn aufgrund von wirtschaftlichen, sozialen oder umweltbedingten Krisen existentielle Not herrschte oder drohte.

Bei den Wanderungen, die nach einem neuen oder doch besseren ökonomischen und sozialen Chancenangebot strebten, unterschieden sich Herkunftsraum und Zielgebiet vornehmlich durch ein ökonomisches Gefälle. Es muss keineswegs als übergreifender wirtschaftlicher Entwicklungsunterschied zwischen zwei Großräumen verstanden werden, sondern beschränkte sich vielmehr häufig auf einzelne kleinräumige Marktsegmente. Spezifische soziale Merkmale von Individuen bzw. Mitgliedern von Familien oder Gruppen, darunter vor allem Geschlecht, Alter und Position im Familienzyklus, berufliche Stellung und Qualifikationen sowie Zuschreibungen (vor allem hinsichtlich der Zugehörigkeit zu ›Ethnien‹, ›Kasten‹, ›Rassen‹ oder ›Nationalitäten‹), die sich nicht selten mit Privilegien und Geburtsrechten verbanden, bedingten den Marktzugang und damit auch die migratorische Chancenwahrnehmung.

Kommunikationsprozesse motivierten und strukturierten räumliche Bevölkerungsbewegungen; ob und inwieweit eine Abwanderung als individuelle oder familienwirtschaftliche Alternative verstanden wurde, hing entscheidend vom Wissen über Migrationsziele, -pfade und -möglichkeiten ab. Damit Arbeits-, Ausbildungs- und Siedlungswanderungen einen gewissen Umfang und eine gewisse Dauer erreichten, bedurfte es kontinuierlicher und verlässlicher Informationen über das Zielgebiet. Die Formen der Vermittlung solcher Informationen waren vielgestaltig und nicht selten eng miteinander verknüpft: Ein zentrales Element bildete die mündliche oder schriftliche Übermittlung von Wissen über Beschäftigungs-, Ausbildungs-, Heirats- oder Siedlungschancen durch bereits vorausgewanderte (Pionier-)Migranten, deren Nachrichten aufgrund von Verwandtschaftsverbindungen oder Bekanntschaftskontakten ein hoher Informationswert beigemessen wurde. Als vertrauenswürdig geltende und zur Umsetzung des Wanderungsentschlusses zureichende Informationen über Chancen und Gefahren standen den potenziellen Migranten dabei häufig jeweils nur für einen Zielort bzw. für einzelne, lokal begrenzte Siedlungsmöglichkeiten oder spezifische Segmente des Arbeits- oder Ausbildungsmarktes zur Verfügung, sodass realistische Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Wanderungszielen keineswegs immer gegeben sein mussten.

Die Bedeutung der Informationsvermittlung mit Hilfe von Netzwerken kann nicht überschätzt werden. Verwandte oder Bekannte bildeten beispielsweise die erste Station bzw. das direkte Ziel der Reise von 94% aller Europäer, die an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Nordamerika eintrafen. Herkunftsräume und Zielgebiete waren in der Regel über Migrationsnetzwerke, über durch Verwandtschaft, Bekanntschaften und Herkunftsgemeinschaften zusammengehaltene Kommunikationssysteme miteinander verbunden sowie durch die Etablierung ausgeprägter Wanderungstraditionen. Das galt nicht nur für grenzüberschreitende Fernwanderungen, sondern gleichermaßen für die intra- und interregionalen Migrationsverhältnisse und damit beispielsweise auch für die Kommunikation zwischen Stadt und Umland im Kontext der europäischen Urbanisierung des 19. und 20. Jahrhunderts.

Wissen über Chancen und Gefahren der Ab- bzw. Zuwanderung, über räumliche Ziele, Verkehrswege sowie psychische, physische und finanzielle Belastungen vermittelten darüber hinaus mündliche und schriftliche Auskünfte staatlicher, kirchlicher oder privater Hilfsorganisationen und Beratungsstellen sowie Publikationen. Auch die staatliche oder private Anwerbung von Arbeits- oder Siedlungswanderern - beispielsweise mit Hilfe von Agenten bzw. Werbern - kann als eine Form des Transfers von Wissen über migratorische Chancen verstanden werden.

3. Zwangsmigration

Staatliches oder obrigkeitliches Handeln bildet einen der wichtigsten Hintergründe für Zwangswanderungen als einer weiteren wesentlichen Migrationsform. Zwangsmigration ist durch eine Nötigung zur Abwanderung verursacht, die keine realistische Handlungsalternative zulässt. Sie kann Flucht vor Gewalt sein, die Leben und Freiheit direkt oder erwartbar bedroht, zumeist aus politischen, ethno-nationalen, rassistischen oder religiösen Gründen. Zwangsmigration kann aber auch gewaltsame Vertreibung, Deportation oder Umsiedlung bedeuten, die sich oft auf ganze Bevölkerungsgruppen erstreckt. Nicht selten verbinden sich solche Formen mit Zwangsarbeit. Eine Typologie von Zwangsmigrationen erschließt eine Vielzahl unterschiedlicher Begriffe, die wiederum mit Abgrenzungsproblemen eigener Art verbunden sind:

 Form Merkmale
 Deportation

Zwangsmaßnahme zur zielgerichteten räumlichen Bewegung rekrutierter Zwangsarbeitskräfte

Evakuierung

Zwangsmaßnahme, die in einer als unmittelbare Notlage perzipierten Situation räumliche Bevölkerungsbewegungen in kurzer Frist veranlasst und auf eine Rückführung nach der Beendigung der nicht für dauerhaft erachteten Notlage ausgerichtet ist. Flucht und Evakuierung lassen sich oft kaum voneinander abgrenzen

Flucht

Ausweichen vor einer lebensbedrohenden Zwangslage aufgrund von Gewalt

Umsiedlung

Zwangsmaßnahme zur zielgerichteten Verlagerung von Siedlungsschwerpunkten größerer (Minderheiten-)Gruppen

Vertreibung

Zwangsmaßnahme der Initiierung und Durchsetzung räumlicher Bevölkerungsbewegungen, die keine Maßnahmen zur Wiederansiedlung umfasst

Zwangsmigration war meist Ergebnis von Krieg, Bürgerkrieg oder Maßnahmen autoritärer Systeme. Vor allem die Weltkriege, aber auch die Prozesse von Kolonisation und Dekolonisation bildeten elementare Katalysatoren in der Geschichte der Zwangswanderungen.

4. Migrationsregime

Jenseits der Zwangsmigrationen und jenseits der geschilderten individuell oder gruppenspezifisch wirksamen Faktoren beeinflussten Migrationsregime die Umsetzung und Gestaltung von Migrationsoptionen, kontrollierten, förderten, steuerten oder begrenzten das Handeln von Akteuren im Prozess der Migration. Elemente von Migrationsregimen sind für die Rahmung und Gestaltung von Migrationsprozessen relevante weltanschauliche und politische Prinzipien, obrigkeitlich bzw. staatlich gesetzte Regeln, institutionelle Gefüge und administrative Entscheidungsprozeduren. Migrationsregime verweisen damit auf das weit ausgreifende Wechselverhältnis von Staat und Migration. Obrigkeiten bzw. Staaten konnten räumliche Bevölkerungsbewegungen und deren Begleit- und Folgeerscheinungen als wirtschaftliche, soziale, rechtliche, kulturelle oder innen- bzw. außenpolitische Herausforderung wahrnehmen. Art und Grad dieser Problemperzeption orientierten sich dabei an der staatlichen Selbstzuschreibung von Verantwortungsbereichen und Aufgabenstellungen sowie an den damit verbundenen Zielvorstellungen. Der Wandel von Staatlichkeit und Staatsverständnis, von Staatsform und Staatstätigkeit, von staatlicher Legitimation und staatlicher Repräsentation bedingte die Veränderung staatlicher Perzeptionen von Migration.

5. Die Geschichte der Deutschen im östlichen Europa als Geschichte der Migration

Die Geschichte der Deutschen im östlichen Europa kann als eine Geschichte der Migration verstanden werden: Anwerbung und Ansiedlung von Siedlern aus dem deutschsprachigen Raum vom Hochmittelalter bis in das 19. Jahrhundert in verschiedenen Gebieten Ostmittel-, Südost- und Osteuropas konstituierten das im vorliegenden Lexikon in den Blick genommene Phänomen. Vielfältige Migrationsbeziehungen zwischen den Herkunftsgebieten in Mitteleuropa und den Zielräumen blieben über Jahrhunderte bestehen, sie hatten für die Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur der deutschsprachigen Bevölkerung im östlichen Europa ein hohes Gewicht. Die Weltkriege des 20. Jahrhunderts und ihre Folgen zerstörten einen Großteil der deutschen Siedlungsschwerpunkte im östlichen Europa durch Zwangsmigration. Vor allem Flucht und Vertreibung mit und nach Kriegsende 1945 sowie der jahrzehntelange Prozess der Abwanderung von Aussiedlern, der in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren seinen Höhepunkt fand, beendete die Präsenz von deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen bzw. Minderheiten im östlichen Europa.

6. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Klaus J. Bade: Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. München 2000.
  • Klaus J. Bade, Pieter C. Emmer, Leo Lucassen, Jochen Oltmer (Hg.): Enzyklopädie Migration in Europa vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. 3. Aufl. Paderborn 2010.
  • Mathias Beer: Flucht und Vertreibung der Deutschen. Voraussetzungen, Verlauf, Folgen. München 2011.
  • Detlef Brandes, Holm Sundhaussen, Stefan Troebst (Hg.): Lexikon der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts. Wien u. a. 2010.
  • Jochen Oltmer: Migration im 19. und 20. Jahrhundert. München 2010 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 86).
  • Christoph Bergner, Matthias Weber (Hg.): Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. München 2009 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 38).

Zitation

Jochen Oltmer: Migration. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2012. URL: ome-lexikon.uni-oldenburg.de/53946.html (Stand 18.01.2012).

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