OME-Lexikon

Eger/Cheb

1. Toponymie

Deutsche Bezeichnung

Eger

Amtliche Bezeichnung

 tschech. Cheb

Anderssprachige Bezeichnungen

lat. Egra

Etymologie

Der tschechische Name Cheb kann auf die alte tschechische Form von ohyb (Biegung) oder auf die germanische Bezeichnung Chub für eine Höhen- oder Hanglage zurückgeführt werden. Die deutsche Bezeichnung Eger kann von der althochdeutsche Form Agria (der stark strömende/wilde Fluss) abgeleitet werden. Die Bewegung des Flusses Ohře, der durch Eger fließt, war somit namensgebend. Die tschechische Form Ohře beruht auf einer Entlehnung aus dem Westgermanischen.[1] Ab dem 14. Jahrhundert sind die beiden Sprachvarianten „Cheb“ und „Eger“ dokumentiert, seit 1945 lautet der offizielle Name „Cheb“.

2. Geographie

Lage

Eger ist die westlichste Stadt der Tschechischen Republik und liegt auf 50°5’ nördlicher Breite, 12°22’ östlicher Länge, 459 m ü. NHN und rund 170 km westlich von Prag/Praha. Von der Stadt leitet sich die Bezeichnung „Egerland“ (Chebsko) für eine historische Region ab, die sich im Westen Tschechiens befindet. Zudem bildet Eger seit 1993 das Zentrum der Euregio Egrensis.

Topographie

Eger ist im Zentrum des Egerbeckens (Chebská pánev), das östlich vom Kaiserwald (Slavkovský les) und westlich vom Fichtelgebirge begrenzt wird, am Fluss Eger (Ohře) gelegen. Nordöstlich schließt sich das Naturschutzgebiet Soos an, das im Gebiet des Egergrabens (Ohře-Graben) liegt.

Region

Westböhmen

Staatliche und administrative Zugehörigkeit

Tschechische Republik. Eger liegt im Bezirk Eger (Okres Cheb), der Teil der Region Karlsbad (Karlovarský kraj) ist.

3. Geschichte und Symbolik

Gebräuchliche Symbolik

Das heutige Stadtwappen spiegelt den historischen Charakter Egers wider, indem die Kontinuität der historischen Rechte und die Entwicklung der Stadt abgebildet werden. Die Form des Schilds stammt aus dem 14. Jahrhundert, die Farbkombination aus dem 16. Jahrhundert. Das Hauptmotiv ist ein schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln auf gelbem Hintergrund, der an die Zeit als freie Reichsstadt erinnert und sich im Schildhaupt befindet. Im Schildfuß symbolisiert ein fünffaches, weißes bzw. silbernes Gitter auf rotem Grund, als Fallgatter interpretiert, den Schutz der Bevölkerung durch die Stadtbefestigung.

In Anlehnung an das Wappen der Tschechoslowakei war von 1961 bis in die 1990er Jahre ein silberner, doppelschwänziger Löwe, das einstige Symbol Böhmens, auf rotem Grund an Stelle des Adlers abgebildet.

Mittelalter

Vermutlich auf dem Gebiet einer ehemaligen slawischen Siedlung bestand bereits im 9. Jahrhundert an der Biegung des Flusses Ohře, dem heutigen Standort der Stadt, eine Burgstätte, deren Existenz durch archäologische Grabungen in den 1930er und 1960er Jahren bestätigt worden ist. Die fortschreitende Kolonisierung des Gebietes von der Bayerischen Ostmark her bewirkte die Ansiedlung deutscher Kolonisten. Eger wurde am 13. Februar 1061 erstmals urkundlich als „Egire“ erwähnt. In einer Urkunde übertrug König Heinrich IV. einem gewissen Otnant, Diener und Ministeriale des salischen Könighauses, ein Gebiet im nördlichen Teil der zum Nordgau gehörigen Mark Nabburg, das durch drei Flüsse (Krumme Naab, Schurbach und Trebnitz) und einen Weg abgegrenzt wurde. Diesen Weg beschrieb die Urkunde als Straße, die von Eger herkommt (via que procedit de Egire) und über Schirnding, Arzberg, (Markt-)Redwitz nach Kulmain und Kemnath führte. Die alte Burg wurde im 11. Jahrhundert zum Verwaltungssitz der neuen Herren, der Markgrafen von Vohburg, ausgebaut. 1125 errichteten sie dort eine neue Burg. Der König und spätere Kaiser Friedrich II. unterzeichnete am 12. Juli 1213 in Eger, das im Jahr 1179 zur Stadt erhoben worden war, die Goldbulle von Eger.[2] Nach dem Tod des letzten staufischen Kaisers Konrad IV.ʼ und während des sogenannten Interregnums besetzte der böhmische König Přemysl Ottokar II. im Jahr 1265 die Stadt. In dieser Zeit wurde Eger zudem zur Freien Reichsstadt (1277) erklärt. Im Oktober 1322 wurden die Stadt und ihr Umland vom römisch-deutschen König Ludwig IV. dem Bayern gegen ein Entgelt an den böhmischen König Johann von Luxemburg übertragen. Gleichzeitig wurde der Stadt zwar ihre Stellung und die damit verbundene Eigenständigkeit urkundlich zugesichert, dennoch verlor sie in den nächsten Jahren diesen Status. 1349 wurde Eger das Münzrecht zuerkannt. Im Jahr 1350 kam es, wie in anderen größeren Städten des Reichs zu Ausschreitungen gegen die ansässigen Juden; im Jahr 1430 wurde die dauerhafte Ausweisung der Juden beschlossen.

In der sogenannten Adelsfehde gegen Eger (1381–1396) ging der vogtländische Landadel wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation in Raubzügen gegen die Reichsstadt Eger vor. Im „Landfrieden von Eger“, der am 5. Mai 1389 auf dem Reichstag in Eger geschlossen wurde, konnte König Wenzel IV. von Böhmen die südwestdeutschen Reichsstädte an sich binden und dadurch weitere Unruhen verhindern. In Eger und Umgebung beruhigte sich die Situation jedoch nur langsam, erst zu Beginn des 15. Jahrhunderts konnten die Übergriffe endgültig beendet werden.

Während der Hussitenkriege stand die Stadt auf der Seite der anti-hussitischen Koalition. Unter Kaiser Sigismund von Luxemburg nahm die Stadt auch an den Zügen gegen die Hussiten teil. Im Jahr 1430 kam es zu Brandschatzungen und Plünderungen durch Hussiten, größere Schäden konnten jedoch nach Verhandlungen verhindert werden. Im „Vertrag von Eger“ (1459) wurde die Grenze zwischen Böhmen und Sachsen festgelegt.

Neuzeit

Die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts war in Eger vom Konflikt zwischen Stadt und lokalem Adel geprägt. Erst spät wurde sie von der Reformation erfasst, und die Bevölkerung schloss sich schließlich der lutherischen Konfession an. Kaiser Rudolf II. sprach der Stadt 1609 die Religionsfreiheit ab, und Kaiser Ferdinand II. veranlasste nach der Schlacht am Weißen Berg (1620) die Durchführung der Gegenreformation.

Währen des Dreißigjährigen Krieges musste die Stadt, die an der wichtigsten Verbindung zwischen dem Reich und Böhmen lag, durchziehende kaiserliche Truppen versorgen und wurde mehrmals erobert. Albrecht von Waldstein, genannt Wallenstein, wurde am 25. Februar 1634 in Eger ermordet. Aufgrund der Erfahrungen während des Dreißigjährigen Krieges erließ Kaiser Ferdinand III. im Juli 1652 ein Dekret über den Ausbau bzw. Umbau Egers zu einer militärischen Festung. Die Arbeiten waren erst in den 1740er Jahren weitestgehend abgeschlossen. Im 17. Jahrhundert erholte sich die wirtschaftliche Situation der Stadt, sodass sich auch die politische Situation beruhigte.

Der Egerer Landtag, der aus führenden Persönlichkeiten der Stadt, des Adels und der Kirche bestand und das Egerland bei den Verhandlungen mit dem böhmischen König vertrat, wurde 1721 zum letzten Mal einberufen, als er eine Beitragserklärung zur „Pragmatischen Sanktion“ abgab. Im Jahr 1723 wurde Eger zur königlichen Stadt erhoben. Im Zuge der Verwaltungsreformen unter Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Joseph II. wurde die Stadt in das System der böhmischen Kreisverwaltung eingegliedert. Während des Österreichischen Erbfolgekriegs (1740-48) wurde Eger zweimal belagert, die Bevölkerung litt sehr unter diesen Auswirkungen. Nach der Auflösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation im Jahr 1806 wurde die Reichspfandschaft Eger nicht Bestandteil der Krone Böhmens, sondern dem Territorium der Habsburger Monarchie zugewiesen. Im Jahr 1809 brach im Nordteil der Stadt ein großer Brand aus, dabei wurden Teile der mittelalterlichen Bausubstanz vernichtet. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Eger schließlich Sitz des Gerichtsbezirks Eger im Bezirk Eger. Während des Ersten Weltkriegs war Eger Garnisonsstadt. Aus dem Wehrbezirk Eger starben rund 20.000 Soldaten im Ersten Weltkrieg.

Zeitgeschichte

Nach der Gründung der Tschechoslowakischen Republik gab es Bestrebungen deutscher Parteien und Politiker, die Stadt Eger und das Egerland der Provinz Deutschböhmen und letztendlich Deutschösterreich zu unterstellen. Diese Pläne scheiterten im Herbst 1918, Eger gehörte ab diesem Zeitpunkt zum Staatsgebiet der Tschechoslowakei. Zwischen 1938 und 1945 gehörte die Stadt zum Deutschen Reich. Am 26. April 1945 wurde Eger von den amerikanischen Truppen befreit. Zwischen 1945 und 1946 wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben und deren Vermögen konfisziert. Im Jahr 1968 besetzte die Rote Armee Eger, erst 1990 fanden die ersten demokratische Wahlen zur Stadtverwaltung seit 1948 statt.

Verwaltung

Der erste Bürgermeister der Stadt Eger ist bereits im Jahr 1281 nachweisbar. Im Jahr 1852 wurde der Bürgermeister erstmals von der Gemeindevertretung gewählt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden am 1. November 1918 eine Bürgermiliz und am gleichen Tag ein Bezirksnationalausschuss gebildet, an dessen Spitze der Bürgermeister Anton Friedrich (1862–1923) stand. Am 22. Oktober 1922 sprach eine Abordnung der Stadt beim Staatspräsidenten der Tschechoslowakischen Republik vor, um Selbstbestimmung zu erreichen, jedoch ohne Erfolg.

Eger war in der Zwischenkriegszeit eine typische Ämter- und Schulstadt im nordwestlichen Böhmen. An der oberste Stelle der staatlichen Verwaltung stand die Bezirksbehörde mit ihren einzelnen Ämtern. Das Stadtamt hingegen war die oberste Behörde der eigenständigen Stadtverwaltung. Der Bürgermeister, zwei Stellvertreter und 11 Stadträte bildeten den Stadtrat und waren die offizielle Stadtvertretung.
Nach der Besetzung durch deutsche Truppen am 1. Oktober 1938 und der Eingliederung ins Deutsche Reich bildete Eger ab dem 1. Mai 1939 im Zuge der Neugliederung der Kreise einen eigenen Stadtkreis im Reichsgau Sudetenland. Nach der Befreiung im Jahr 1945 wurde eine neue Stadtverwaltung gewählt.

Eger besteht heute aus 19 Katastral-Stadtbezirken.[3]


Bevölkerung

Die Einwohnerzahl der Stadt Eger lag zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert durchschnittlich bei rund 6.000[4]; die Bewohner waren ausschließlich deutschsprachig. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts wuchs Eger vor allem durch den Zuzug deutscher Migranten kontinuierlich. Während 1826 rund 9.487 Einwohner in der Stadt lebten, waren es 1890 bereits 18.658.[5] 1910 zählte die Stadt rund 25.457 Einwohner, 1930 31.406.[6] Nach der Volkszählung vom 17. Mai 1939 wohnten 35.507 Menschen in Eger, 1945 waren es rund 45.000.[7] Im Jahr 1947, nach der Vertreibung waren es nur noch rund 15.000 Einwohner. Heute leben über 30.000 Menschen in Eger.

Im Jahr 1880 wohnten 15.477 Deutsche des Inlands, 1.402 Reichsdeutsche und 201 Tschechen in Eger.[8] Die Zahl der Deutsche des Inlands (24.979) und der Tschechen (3.493) hatte bis 1930 stetig zugenommen.[9] Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung zwischen 1945 und 47 betrug der Anteil der deutschen Bevölkerung weniger als 1 Prozent.


Wirtschaft

Die verkehrsgeographisch günstige Lage Egers an einer Siedlungs-, Verkehrs- und späteren Handelsstraße begünstigte bereits im Mittelalter den (Fern-)Handel. Die ältesten Waren, die von Eger ausgeführt wurden, waren Felle und Leder, später Tuch, Hüte, Filz und andere Erzeugnisse des Handwerks. Ebenso wurde der Handel mit Rohstoffen aus den böhmischen Bergbaugebieten, wie Zinn und seit dem 16. Jahrhundert Silber, betrieben. Zeitgleich wurde in Eger bereits eine eigene Marktstruktur geschaffen. In einer Urkunde vom 16. April 1306 erteilte König Albrecht I. der Stadt das erste förmliche Marktprivileg. Die Erzeugnisse, die seit dem Mittelalter zudem auf dem Markt gehandelt wurden, waren Tuch, Wolle, Blei und Kupfer. Zudem wurden der überregional bekannte und in Eger hergestellte Met sowie einheimisches Bier angeboten. Vor allem aus dem Umland kamen Händler auf den Markt in Eger, die landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie Rüben, Kraut, Erbsen und Getreide, sowie Obst, Milchprodukte und Nutztiere im Angebot hatten.

Die moderne Wirtschaftsentwicklung und der damit verbundene Aufschwung der Stadt Eger waren auf die Anbindung an das entstehende Eisenbahnnetz zurückzuführen. Denn im Jahre 1865 wurde eine Verbindung zwischen Eger und Hof gebaut und aus Waldsassen kamen die ersten Züge der Bayerischen Ostbahn AG nach Eger. Durch den stetigen Ausbau konnte in den 1880er Jahren die West-Ost-Verbindung Nürnberg – Eger – Prag geschaffen werden.

Bei einem amerikanischen Bombenangriff im April 1945 wurden große Teile des Bahnhofs zerstört. In den 1970er Jahren wurde das zerstörte Empfangsgebäude durch einen Neubau ersetzt. In Eger existiert zudem seit 1916/17 ein Militär-Flughafen, der 1945 zerstört wurde und nach dem Wiederaufbau bis zur Wende 1989 wieder militärisch genutzt wurde. Der zivile Flugverkehr ist seit 2010 möglich.

Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich das Wirtschaftssystem der Stadt gewandelt, nach der amtlichen Betriebszählung vom 27. Mai 1930 existierten insgesamt 1656 Unternehmen. 917 Betriebe zählten zum Gewerbe und zur Industrie, 739 zum Handel. Die wichtigsten Wirtschaftszweige waren: Bierbrauereien, Lebensmittelindustrie, Textilindustrie, Metallindustrie, Ledererzeugung, elektrotechnische Industrie, chemisch-technische und keramische Industrie. Es sind besonders die 1863 gegründete Maschinenfabrik und Eisengießerei M. Fischer, ein bedeutender Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen, das 1893 erstellte Zweigwerk der englischen Rad- und Motorradmarke Premier sowie die 1911 gegründete Fabrik ES-KA, in der ebenfalls Fahr- und Motorräder hergestellt wurden, hervorzuheben; sie existieren heute alle nicht mehr.

Heute gibt es in Eger vor allem Textilindustrie und Maschinenbau, zudem spielt der Tourismus eine große Rolle. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte der Kurort Franzensbad/Františkovy Lázně dem Magistrat der Stadt Eger. Das Wasser der Heilquelle, das ursprünglich als „Egerwasser“ oder „Egerer Sauerbrunn“ bezeichnet wurde, trug dazu bei, dass Eger auch international bekannt wurde.

Militärgeschichte

Die Aufstellung eines Heerbanns und die selbstständige Kriegs- und Fehdeführung war in Eger im Mittelalter strikt geregelt. Zudem wurden seit dem 14. Jahrhundert Söldner und Stadtschützen durch den Rat der Stadt angeworben bzw. bestimmt. Für den freiwilligen Kriegsdienst standen Schießgesellschaften, die sich meist aus den Gesellen des Handwerks rekrutierten, zur Verfügung. Diese wurden im Privilegierten Schützenkorps zusammengeführt und 1848 in der Nationalgarde vereinigt. Nach 1852 wurde das Schützenkorps wieder in seiner alten Form eingesetzt.

Infolge eines Dekrets Kaiser Ferdinands III. vom Juli 1652 wurde Eger im ausgehenden 17. Jahrhundert zu einer Grenzfestung mit zwei Gräben und sieben großen Bastionen ausgebaut. Seit 1748 war Eger Garnisonsstadt. Bis 1918 waren verschiedene Truppenteile in der Stadt stationiert. In der Zwischenkriegszeit war u. a. ein Geschwader des Flieger-Regiments Nr. 1 der tschechoslowakischen Streitkräfte auf dem Flugplatz untergebracht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Flugplatz vom deutschen Militär ausgebaut, es entstand zudem das Flugzeugwerk Eger. Nach 1945 wurden Flugplatz und militärische Gebäude wieder vom tschechoslowakischen Militär übernommen.

Im September 2010 wurde eine Kriegsgräberstätte mit rund 5.600 deutschen Toten eingeweiht.

Gesellschaft

Ein großer Teil der Bevölkerung war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Landwirtschaft oder im Handwerk tätig, ein kleinerer Teil im Handel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Einwohner im Industriesektor angestellt.

Die überwiegend deutsche bzw. deutschsprachige Bevölkerung Egers versuchte nach der Gründung der Tschechoslowakei die Eigenständigkeit der Stadt und auch des Egerlandes zu erhalten bzw. zu erreichen. Konrad Henlein (1898–1945) gründete am 1. Oktober 1933 in Eger die Sudetendeutsche Heimatfront, die 1935 in Sudetendeutsche Partei (SdP) umbenannt wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung wurde die deutsche Bevölkerung aus dem Stadtgebiet und dem Umland vertrieben und ihr Vermögen konfisziert. Der Bahnhof in Eger diente aufgrund der günstigen Lage als „Drehscheibe“ beim Abtransport der Deutschen aus Böhmen.

Religions- und Kirchengeschichte

Das Gebiet um Eger gehörte seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Pfarrei Eger (um 1140) zur Diözese Regensburg. Die erste Kirche war Johannes dem Täufer geweiht. Als zweite Kirche entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts die dreischiffige Basilika St. Nikolaus. Von der ursprünglichen Bausubstanz sind heute nur noch das Westportal und der untere Teil des Turms erhalten, das Langhaus, das Presbyterium und die Sakristei stammen aus der Gotik. Bis 1693 übte der Deutschherrenorden das Patronatsrecht aus, bevor es auf die Stadt überging.

Im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts war der Großteil der Bevölkerung zum Luthertum übergetreten. Erst am Ende des 17. Jahrhunderts wurden die gegenreformatorischen Maßnahmen des Regensburger Ordinariats erfolgreich abgeschlossen und die Bewohner wieder katholisch. 1808 wurde die Pfarrei von der Diözese Regensburg abgetrennt und der Erzdiözese Prag zugeteilt. Franziskanerpatres kam gegen 1247 nach Eger. Nachdem deren erste Kirche 1270 abgebrannt war, wurde 1285 die gotische Franziskanerkirche mit Kloster und Kreuzgang geweiht. Das Ensemble ist heute noch erhalten. Die Klarissinnen sind 1273 erstmals urkundlich in Eger erwähnt. Die sehr gute erhaltene barocke Klarakirche, die zwischen 1707 und 1711 erbaut wurde, ist heute profaniert und dient als Konzertstätte. Die Dominikaner erbauten im Jahr 1296 eine Kirche samt Kloster. Anstelle der ehemaligen Dominikanerkirche steht heute die St.-Wenzels-Kirche, die zwischen 1674 und 1688 entstand.

Die ehemalige Spitalkirche St. Bartholomäus des Ordens der Kreuzherren mit dem Roten Stern wurde 1414 erbaut. Nach einer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde der gotische Bau in den 1970er Jahren renoviert und bis 1997 als Ausstellungssaal genutzt, bevor er an den Kreuzherrenorden mit dem Roten Stern zurückgegeben wurde. Die Jesuiten kamen im Zuge der Gegenreformation nach Eger, konnten sich jedoch nicht dauerhaft ansässig machen.

Die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz kamen 1868 nach Eger und widmeten sich der Förderung des Schulwesens und der Krankenpflege. Sie errichteten die erste private Mädchenvolksschule 1870 und ein modernes Klostergebäude (1931–33) mit eigener Kirche. Sie wurden im Oktober 1953 zwangsweise umgesiedelt, das Kloster wurde beschlagnahmt und zu einer Kaserne umgebaut. Die evangelische Gemeinde entstand um 1862 und erbaute zwischen 1869 und 1871 die Friedenskirche. Eine jüdische Gemeinde existiert wohl seit dem 12. Jahrhundert, ist aber urkundlich erst seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Zwischen 1364 und 1375 wurde die Synagoge erbaut, daneben waren ein Spital, eine Schule und ein Gemeinschaftshaus vorhanden. Nach der Ausweisung von Juden im 13. und 14. Jahrhundert etablierte sich eine neue Gemeinde, die sich aber im 18. Jahrhundert auflöste. Aufgrund des wirtschaftlichen Aufstiegs der Stadt im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine erneut eine jüdische Gemeinde, die neue Synagoge wurde 1893 eingeweiht. Nach der deutschen Besetzung Egers wurde die Synagoge 1938 niedergebrannt, die Mitglieder der israelitischen Kultusgemeinde (seit 1871) emigrierten oder wurden deportiert.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Eger rein katholisch (1857: 99,8 Prozent). Zwischen 1880 und 1930 nahm die Zahl der Katholiken ab, der Anteil der Protestanten stieg hingegen und betrug 1930 6,0 Prozent. Der Anteil der Einwohner jüdischen Glaubens betrug im Jahr 1910 2,8 Prozent, 1930 nur noch 1,6 Prozent.[10]

Besondere kulturelle Institutionen

Mit der Stadtumgestaltung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelten sich auch das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Eger. Das Stadttheater wurde zwischen 1873 und 1874 von Karl Haberzettel im Stil der Neurenaissance erbaut. Die Anfänge des Theaterwesens in Eger lassen sich urkundlich bis ins 15. Jahrhundert zurückführen, zahlreiche Aufführungen im 19. Jahrhundert belegen die rege Aktivität, die letztendlich auch den Theaterneubau nötig machte. Die sogenannte Sängerhalle, die ursprünglich für das deutschböhmische Sängerbundfest auf der Brühlwiese im Jahr 1898 errichtet worden war, wurde 1931 durch eine neue Konstruktion ersetzt. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs provisorisch auf dem Flugplatz aufgebaut und 1945 bei einem Luftangriff zerstört.

Das 1873 gegründete Museum von Eger befindet sich in jenem gotischen Bürgerhaus (Pachelbelhaus) aus dem 15. Jahrhundert, in dem Wallenstein am 25. Februar 1634 ermordet wurde. Neben dem Sterbezimmer Wallensteins und dessen persönlichen Dingen zeigt das Museum zahlreiche Antiquitäten und Mobiliar. Zudem findet sich dort eine Dokumentation über die 20 grenznahen Dörfer im Egerland, die infolge der Vertreibung nach 1945 aufgegeben wurden.

Die Bestellung eines Archivars erfolgte 1732. Ab 1835 wurde das Archiv durchgängig von hauptamtlichen Stadtarchivaren geleitet. Die Bestände wurden durch die Weltkriege nicht beschädigt und befinden sich heute im Staatlichen Kreisarchiv in Eger.

Im Jahr 1889 erbaute der Großweinhändler Heinrich Welzel ein Wohn- und Geschäftshaus, das Rudolf Seidl 1937 zum Kino „Gloria Palast“ umbaute und schließlich auch betrieb, nachdem es die örtlichen Verwaltungsorgane genehmigt hatten. Nach dem Weltkrieg wurde das eigentliche Kinogebäude gesprengt.

Aus Dankbarkeit für seinen beruflichen Erfolg stiftete Dominik Kreuzinger, der ab 1899 Eigentümer der Maschinenfabrik M. Fischer war, die Volksbücherei bzw. Stadtbibliothek in Eger. Der im Jahr 1911 fertiggestellte Jugendstilbau wurde aus dem Stiftungsvermögen des im Jahr 1903 verstorbenen Kreuzingers finanziert. Nach 1989 wurde die Bibliothek modernisiert und dient heute nach einer Renovierung des Gebäudes wieder als Einrichtung des öffentlichen Lebens in Eger.

Bildung und Wissenschaft

Seit dem Mittelalter existierte eine Lateinschule, die bis 1773 die Jesuiten betreuten. Das Gymnasium war ab 1850 achtstufig und blieb bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine streng humanistische Bildungsanstalt.

Seit dem 15. Jahrhundert entwickelten sich zudem deutsche Mädchen- und Knabenschulen, die nach den Reformen Maria Theresias bis zum 20. Jahrhundert existierten. Die bekanntesten Schulen waren das Rudolfinum und die Obertorschule. Eine tschechische Schule wurde 1925 eröffnet.

Cheb ist heute Universitätsstadt (Ökonomische Fakultät der Westböhmischen Universität), hat ein großes Angebot an Fachschulen, Mittelschulen und weiteführenden Schulen. Zudem gibt es eine Fachlehranstalt.

Alltagskultur

In Eger entstanden im 19. und 20. Jahrhundert sieben Vereinigungen, die sich der Pflege der (Volks-)Musik widmeten und einen wichtigen Platz im kulturellen Leben der Stadt einnahmen. Seit 1996 findet jährlich im Juli und August in der St. Nikolauskirche der „Egerer Orgelsommer“ statt.

Im Sportbereich war der ehemalige Fußballverein FC Union Cheb, der im Jahr 1951 als VSJ Sokolovo Cheb gegründet worden ist und 1996 aufgelöst wurde, der erfolgreichste Verein in Cheb. Der Nachfolgeverein FK Hvězda Cheb existiert seit 2001 und spielt derzeit mit dem FC Cheb in der 5. Liga (Karlsbader regionale Meisterschaft/Karlovarský krajský přebor).

Kunstgeschichte

Die Kaiserburg wurde in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts an der Stelle einer slawischen Burganlage errichtet. Von der ursprünglichen romanischen Befestigung ist neben dem Schwarzen Turm und einem Teil des östlichen Burgwalls die romanische Doppelkapelle, die dem Hl. Erhard und der Ursula gewidmet ist, erhalten. Das kunsthistorisch wertvollste Bauwerk der Stadt entstand am Ende des 12. Jahrhunderts neben dem Burgpalas und teilt sich in Unter- und Oberkapelle, die jeweils dem Hl. Martin und den beiden oben genannten Heiligen gewidmet ist.

Am Marktplatz steht neben dem barocken Rathaus das Stöckl von Eger (tschech. Špalíček). Dieser einzigartige Häuserkomplex, das Wahrzeichen des Marktplatzes, besteht aus elf mittelalterlichen Häusern, die im 13.Jahrhundert als hölzerne Krämerbuden und Fleischbänke entstanden und zu Steinhäusern ausgebaut worden sind. Nach der ältesten Stadtansicht von 1472 blieb die Grundanlage erhalten, eine dritte Häuserreihe an der westlichen Seite des Platzes wurde 1809 abgerissen. Vor dem Stöckl befindet sich der Herkulesbrunnen mit der Statue des Wilden Mannes, der eine vergoldete Keule hält, mit der er seit 1728 das Stadtwappen schützt. Ursprünglich war auf dem Brunnen, der von 1606 stammt, eine Holzskulptur aufgestellt, die 1738 durch den „Herkules“ ersetzt worden ist. Der zweite Brunnen auf dem Markplatz, der sogenannte Rolandbrunnen, stammt von 1591. Er ist mit einer Statue des Ritters Roland verziert, der die Rechte der Reichstadt symbolisiert.
Die in Eger ansässigen Tischler und Schnitzler lieferten einen bedeutenden Beitrag für die barocke Kunst. Die sogenannten „Egerer Reliefintarsien“ sind plastische, farbige Intarsien, die bei der Möbelverzierung angewandt wurden. Sie wurden beispielsweise für Schatullen oder Kabinettschränken als eine Sonderform der Einlegearbeit gefertigt.

Die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zeigte sich auch in einer intensiven Bautätigkeit und architektonischen Aufwertung der Stadt im 18. und 19. Jahrhundert. Das alte Rathaus von Eger ist nicht erhalten, vermutlich wurde es beim Stadtbrand von 1270 vernichtet. Der Neubau wurde im 14. und 15. Jahrhundert im Stil der Gotik in zwei Bauabschnitten errichtet. Im Jahr 1697 wurden zwei angrenzende Häuser angekauft, um das Rathaus im Stil des Barocks erstellen zu können. In den Jahren 1723 bis 1728 wurde das Gebäude nach Entwurf des Prager Hofarchitekten Giovanni Battista Alliprandi (1665–1720) errichtet.

Bei einem Brand im Jahre 1809 wurden größere mittelalterliche Bauten beschädigt, die nie wieder aufgebaut wurden. Beispielsweise verschwanden die St. Johanneskirche am Johannesplatz und die alte Synagoge. Auch die beiden Türme der Nikolauskirche wurden teilweise zerstört, sodass bis 1864 eine provisorische Überdachung angebracht worden ist. Die beiden zerstörten Türme waren die einzigen Arbeiten des in Eger geborenen Barockbaumeisters Johann Balthasar Neumann (1687–1753) in dessen Geburtsstadt.

Die unbewohnte Burg verfiel im Laufe der Zeit. Der Burghof wurde mit Schutt der abgetragenen Festung verfüllt, das Burgpalais wurde zu einer Ruine. Eger entwickelte sich vor allem um 1900 zu einer modernen Stadt. Die neue, gleichförmige Ringstraße entstand anstelle der ursprünglichen Burggräben und Außenbefestigungen. Hier wurden auch die evangelische Kirche (1871), das Rudolfinum (1874) und das Theater (1874) errichtet.

Als Symbol für die Öffnung der Stadt und der damit verbundenen Bautätigkeit wurde die neue, moderne Egerbrücke gesehen, die im Mai 1899 feierlich eingeweiht wurde. Jedoch sprengten im April des Jahres 1945 die deutschen Einwohner aus Angst vor der amerikanischen Armee die Brücke in die Luft. Die beiden Weltkriege und deren Folgen hinterließen dauerhafte Spuren im Leben der Stadt und deren Bevölkerung.

Buch-, Druck- und Mediengeschichte

Die Anfänge des Buchdruckereiwesens in Eger liegen im 15. Jahrhundert. In einer zweiten Entwicklungsphase ab 1570 sind verschiedene Drucker nachgewiesen. Die dritte Phase begann ab dem 17. Jahrhundert und reichte bis in das 20. Jahrhundert. Drei große Druckereien waren in der Zwischenkriegszeit in Eger vorhanden. Die Firma Kobrtsch & Gschihay, die Druckerei von Dr. Hans Kraus, 1921 an den Presseverein Egerland verkauft, sowie die Druckerei von Georg Adler. Daneben existierten noch die kleineren Druckereien von Karl Ernst Köhler (1906), Josef Götz (1914) sowie Josef Helm (1926).

Die erste Zeitung in Eger erschien 1738 unter dem Titel „Egrische Ordinari Postzeitung“. Als Wochenblatt wurde seit 1847 der „Egerer Anzeiger“ veröffentlicht, der ab 1868 in „Egerer Zeitung“ umbenannt wurde und letztlich als Tagblatt herausgegeben wurde. Die 1897 gegründete Zeitung „Das Egerland – Christlich-deutsches Volksblatt für Westböhmen“ wurde ebenso eingestellt.

Die Zeitschrift „Unser Egerland“ wurde ab 1897 von Alois John herausgegeben. Als jährlich erscheinende Publikationen sind das „Egerer Jahrbuch“ (1871–1930) und der „Kalender für das Egerland“ (1911–1942) zu nennen.

Literatur

Der Dichter Friedrich Schiller kam im Jahr 1791 zur Kur in Franzensbad und wegen Recherchen zum Leben Wallensteins nach Eger. Er bezog im Gebäude das Gasthaus „Zum goldenen Hirsch“ Quartier, das seitdem als „Schillerhaus“ bezeichnet wird.

Gedächtnis- und Erinnerungskultur

Im August 1913 wurde auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel vor der Stadt das Jahn-Denkmal enthüllt. Es sollte als Symbol für die Einheit der deutschen Bevölkerung Österreich-Ungarns und des Deutschen Reichs stehen. Im Oktober 1945 entfernten die tschechischen Einwohner von Eger die drei Adler des Denkmals.

Auf dem Berg Grünberg (Zelená hora), etwa 4 km westlich der Stadt, existiert ein Bismarckturm (1909).

Das historische Stadtzentrum von Cheb wurde 1981 zum städtischen Denkmalreservat erklärt, das Rathaus am Marktplatz ist seit 1988 ein geschütztes Denkmal.

Im Egerland-Museum in Marktredwitz befinden sich zahlreiche Objekte zur Kultur und Geschichte der Deutschen in Eger. Das Museum macht auch die Erinnerung der vertriebenen Egerländer und ihren Umgang mit dem Heimatverlust zum Thema.

4. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Jaroslav Bárta, Josef, Haberzettl: Eger 1900–1990. Egerland-Museum Marktredwitz 26.6.1992–11.10.1992. Marktredwitz 1992.
  • Jaromír Boháč, Jiří Strádal: Cheb v zrcadle času [Cheb im Spiegel der Zeit]. Cheb 2003.
  • Jaromír Boháč: Cheb. Zmizelé Čechy [Das verschwundene Böhmen]. Praha 2010.
  • Jaromír Boháč, Lorenz Schreiner: Denkmäler im Egerland. Dokumentation einer deutschen Kulturlandschaft zwischen Bayern und Böhmen. Eger 2005.
  • Frank Boldt: Cheb. Stadt der europäischen Geschichte. Ein Essay über die deutsch-tschechische Existenz. Prag u. a. 2010.
  • Hermann Braun: Marktredwitz und Eger. Marktredwitz 1961.
  • Karlheinz Hengst: „Eger – Ohře – Cheb“ als sprachliche Zeugnisse für ethnisches Miteinander im benachbarten Böhmen seit der Frühzeit. In: Neues Archiv für sächsische Geschichte 84 (2013), S. 211–221.
  • Karlheinz Hengst: Ethnisches Zusammenleben seit der Frühzeit im Spiegel der Namen „Eger – Ohře“ und „Cheb – Eger“. In: Beiträge zur Namenforschung 49 (2014), S. 289–302.
  • Karlheinz Hengst: Warum heißt Eger als Fluss „Ohře“ und als Stadt „Cheb“? In: Erzgebirgische Heimatblätter 35 (2013), Heft 1, S. 3–5.
  • Kateřina Iterská: Cheb 1322–1972, Cheb 1972.
  • František Kubů: Chebský městský stát [Der Stadtstaat Cheb/Eger]. České Budějovice 2006.
  • Vinzenz Prökl: Eger und das Egerland. Geschichte der Stadt und des Egerlandes. Prag1845.
  • Eva Šamánková: Cheb. Praha 1974.
  • Heribert Sturm: Eger. Geschichte einer Reichsstadt. Augsburg 1951/52.
  • Anton Zankl: Adler und Löwe. Geschichte und Sage der Wappen von Böhmen und Mähren. Prag 1945.

Weblinks

Anmerkungen

[1] Germ. Agriā zu frühwestslaw. Ogr(j)a.

[2] Friedrich II. sprach darin den Bischöfen die freie Bischofswahl zu und verzichtete auf Spolien- und Regalienrechte.

[3] URL: http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/554481/Obec-Cheb (Abruf: 19.02.2017).

[4] Steuerpflichtige Bürger der Stadt plus Schätzwert der nichtsteuerpflichtigen Personen.

[5] Sturm: Eger, S. 13.

[6] Sturm: Eger, S. 13.

[7] F. Heller: Das Sudetenland in Zahlen. In: Karl Hübl (Hg.): Bauerntum und Landbau der Sudetendeutschen. München 1963, S. 602–608, hier S. 603.

[8] Sturm: Eger, S. 228. Sonstige: 5.

[9] Sturm: Eger, S. 228. Reichsdeutsche (1930): 2.812; Sonstige (1930): 119.

[10] Sturm: Eger, S. 228f. 

Zitation

Raffael Parzefall: Eger/Cheb. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2017. URL: http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32372 (Stand 25.04.2017).

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