Navigation

Skiplinks

1. Toponymie

Deutsche Bezeichnung

Haynau, veraltet auch Haynow (1288) oder Hainau (1292)

Amtliche Bezeichnung

poln. Chojnów (1945-1946 Gajewicko)

Anderssprachige Bezeichnungen

lat. Haynovia (1335), Heinovia, civitas Haina (1677)

Etymologie

Den ältesten Überlieferungen zufolge[1] leitet sich der Name der Stadt von einer vorchristlichen Kultstätte ab, einem heidnischen Hain, der einst an ihrer Stelle wuchs. Dementsprechend zeigt das städtische Schöppensiegel einen ausgerodeten und entasteten Eichenstamm.

2. Geographie

Lage

Haynau liegt auf 51° 16′ nördlicher Breite, 15° 55′ östlicher Länge, ca. 143-170 m über NHN, ca. 17 km nordwestlich von Liegnitz/Legnica und ca. 79 km nordwestlich von Breslau/Wrocław.

Topographie

Haynau liegt auf dem linkem Ufer der Schnellen Deichsa (poln. Skora), einem Nebenfluss der Schwarzwasser (poln. Czarna Woda), am Übergang zwischen der Mittelschlesischen Ebene (poln. Równina Chojnowska) und dem Bober-Katzbach-Gebirge (poln. Góry Kaczawskie). Von Norden grenzt die Stadt an das Gebiet der Niederschlesischen Heide (poln. Bory Dolnośląskie).

Region

Niederschlesien

Staatliche und administrative Zugehörigkeit

Polen. Haynau liegt in der Woiwodschaft Niederschlesien (poln. Województwo dolnośląskie) und ist Teil des Kreises Liegnitz (poln. Powiat legnicki).

3. Geschichte und Kultur

Gebräuchliche Symbolik

Das Wappen zeigt eine silberne Burg mit drei spitzbedachten Türmen auf blauem Grund, in deren Burgtor der niederschlesische Adler auf goldenem Grund steht, wie auch eine goldene Sonne zur rechten und einen silbernen Mond zur linken Seite des mittleren Turms.

Das heutige Wappen ist eine Weiterführung der Motive der alten Stadtsiegel, die 1428 von den Hussiten geraubt wurden. Das alte, große Siegel von Haynau entstammte wahrscheinlich noch dem 13. Jahrhundert. Ein Abdruck aus dem Jahr 1333 zeigt drei spitzbedachte Türme, von denen der mittlere nur angedeutet ist, zwischen denen ein Schild mit dem niederschlesischen Adler steht und über ihm, zu beiden Seiten des Turms die Sonne und der Mond. Umschrift: „S‘.CIVITATI(S.HAY.)NOWE“.

Das zweite Wappen von Haynau ist auf dem städtischen Schöppensiegel zu finden. Der älteste erhaltene Abdruck aus dem Jahr 1421 zeigt einen entwurzelten Eichenstamm mit abgehauenen Ästen und der Umschrift: „S.SCIABINOR.CIVITATIS.HAYNAV“.

Das Schöppensiegel und das Stadtwappen von Haynau weisen Parallelen zu Siegel und Wappen der Stadt Bolkenhain/Bolków auf.

Vor- und Frühgeschichte

Die ältesten archäologischen Funde aus dem 2.-4. Jahrhundert weisen auf römische Einflüsse in der Gegend um Haynau hin. Die Spuren der ersten, frühmittelalterlichen Besiedlung in den heutigen Stadtgrenzen reichen bis zum 6. Jahrhundert zurück.

Mittelalter

Die heutige Stadt entwickelte sich aus einer günstig gelegenen Siedlung an der nördlichen Abzweigung der Via Regia, die in Schlesien als die Hohe Straße bekannt ist.

In den Chroniken wird Haynau zum ersten Mal in einem Dokument aus dem Jahr 1288 erwähnt, das eine Schenkung des Piastenherzogs Heinrich V. (ca. 1248–1296) an das hiesige Spital beschreibt. Da Haynau hier ausdrücklich als „civitas“ bezeichnet wird, bezeugt die Quelle somit zugleich, dass der Ort bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts einen städtischen Charakter besaß. 1320, 1339 und 1345 wurde die Stadt jeweils für mehrere Jahre von Herzog Boleslaus III. von Brieg und Liegnitz (1291–1352) verpfändet, um seinen verschwenderischen Lebensstil zu finanzieren. 1333 verlieh der Herzog Haynau das Magdeburger Recht.

Zahlreiche Handelsprivilegien ermöglichten ein rasches Wachstum Haynaus im 14. Jahrhundert, das 1428 in Folge eines Hussitenüberfalls jedoch abrupt zu Ende ging. Um ihren schnellen Wiederaubau zu ermöglichen, wurde die Stadt für acht Jahre von allen Pflichten und herzoglichen Steuern befreit.

Neuzeit

Die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts sowie das 16. Jahrhundert gelten als Blütezeit, in der die Stadt mehrere Mühlen und 18 Vorwerke in ihrer Umgebung besaß. Der Streit zwischen Herzog Friedrich III. von Haynau und Liegnitz (1520–1570) und seinem Sohn Heinrich XI. (1539–1588) wirkte sich jedoch negativ auf die Entwicklung der Stadt aus. Haynau wurde zudem von mehreren Bränden (1581,1583 und 1586) zerstört und eine Epidemie im Jahr 1613 kostete 713 Bürger das Leben.

Der Dreißigjährige Krieg verwüstete und entvölkerte die Stadt. Ständige Einquartierungen durch kaiserliche und schwedische Truppen, Plünderungen, Brände, Seuchen und vor allem die zahlreichen Kriegskontributionen führten zu einem gesellschaftlichen und ökonomischen Verfall Haynaus, der bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts andauerte.

Nach dem Tod Herzogs Georg Wilhelm von Liegnitz, Brieg und Wohlau (1660–1675) und dem Aussterben der Piastendynastie wurde die Stadt zu einem Kammergut der Habsburger. Im Verlauf des Österreichischen Erbfolgekrieges fiel Haynau 1740 an Preußen. Unter der Herrschaft König Friedrichs II. des Großen von Preußen (1740–1768) begann der allmähliche Neuaufbau der Stadt. Die alte hölzerne Bausubstanz wurde abgerissen und durch Gebäude aus Stein ersetzt.

Obwohl der Anfang des 19. Jahrhunderts durch mehrere Katastrophen gezeichnet war – die Stadt wurde 1804 durch eine Flut zerstört und zum Durchmarschgebiet der Armeen während der Napoleonischen Kriege – verzeichnete Haynau in der zweiten Jahrhunderthälfte den Höhepunkt seiner Entwicklung. Das Stadtgebiet dehnte sich in nördlicher, südlicher und westlicher Richtung aus. 1848 erhielt der Ort eine Kanalisation, 1867 legte man die ersten Gasleitungen und 1912 wurde Haynau elektrifiziert.

Zeitgeschichte

In der unruhigen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg blieb Haynau von Aufständen verschont. Bei der Reichstagswahl vom 6. Juni 1920 siegte die SPD mit 1.672 Stimmen, die ihr politisches Leben auch für den Rest des Jahrzehnts dominieren sollte. Nach einer kurzen Stagnation infolge des Ersten Weltkriegs entwickelte sich Haynau beständig weiter. In den 1920er Jahren wurde u. a. der Flusslauf der Schnellen Deichsa reguliert. 

Im Januar 1928 wurde in Haynau eine  Zelle der NSDAP gegründet, die 1930 33 Mitglieder zählte. In Folge der Märzwahlen von 1933, in denen die Nationalsozialisten mit 3.340 Stimmen einen klaren Sieg errangen, erfolgte die Gleichschaltung. Bürgermeister Hermann Kranold (SPD) wurde verhaftet. Das bislang liberale „Haynauer Stadtblatt“ wurde zu einem Sprachrohr des Regimes. 

Die Endphase des Zweiten Weltkriegs brachte für die Stadt katastrophale Veränderungen mit sich. Bereits Anfang 1945 wurden Teile der Bevölkerung Haynaus evakuiert.  Am 10. Februar 1945 wurde die Stadt von der Roten Armee eingenommen, 60 Prozent der baulichen Substanz der Stadt wurden zerstört. Ähnlich wie andere schlesische Gebiete östlich der Oder-Neiße-Grenze kam die Stadt unter polnische Verwaltung, und im Ort ließen sich Polen nieder. Die verbliebenen Deutschen wurden sukzessive zwischen 1945 und 1947 ausgesiedelt.

Im Januar 1950 wurden in Haynau circa 20 Bürgerkriegsflüchtlingsfamilien aus Griechenland angesiedelt, von denen einige bis heute in der Stadt leben. In den 1960er Jahren wurden Teile der zerstörten Altstadt im Stil des sozialistischen Realismus neu errichtet, der die Innenstadt bis heute prägt.

Bevölkerung

Jahr Einwohner
1633[2] 500
1645[3] 56
1742[4] 1.400
1788[5] 2.076
1890[6] 8.115
1928[7] 10.227
1938[8] 11.427
1946[9] 5.435
1985[10] 12.926
2005[11] 14.510
2016[12] 13.825
2018[13] 13.573

Wirtschaft

Im Jahr 1333 wurden in Haynau die ersten Zünfte erwähnt. Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert gehörte die Tuchmacherei zu den wichtigsten Einnahmequellen. 1469 zählte die Weberzunft 100 Meister, von denen viele im Stadtrat saßen. Weitere Einnahmen bezog die Stadt aus dem Brauwesen und der Karpfenzucht.

Auch die günstige Lage an der Via Regia, der wichtigsten europäischen Handelsstraße des Mittelalters und der frühen Neuzeit, verhalf Haynau zu großem Reichtum. Ein Strafgebot Kaiser  Rudolfs II. von Habsburg (1552–1612) aus dem Jahr 1580 verpflichtete alle Kaufleute, die aus dem Osten über Breslau Richtung Sachsen zogen, zum Gebrauch der Hohen Straße über Liegnitz, Haynau, Bunzlau/Bolesławiec, Löwenberg/Lwówek Śląski, Lauban/Lubań Śląski und Görlitz/Zgorzelec.

1845 wurde die Stadt an die zwischen Liegnitz und Bunzlau geschaffene Eisenbahnlinie angeschlossen. Durch den Ausbau der Verbindung Dresden–Breslau im Jahr 1846 gewann Haynau weiter an wirtschaftlicher Bedeutung. Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert waren in der Stadt fünfzehn Großbetriebe ansässig, unter anderem eine Handschuhfabrik und eine Papierfabrik, die mit einer Tagesproduktion von 40 Tonnen im Jahr 1939 als die größte von ganz Deutschland galt.  

In Folge der Kriegshandlungen von 1945 wurden die Fabriken schwer beschädigt und ihr Wiederaufbau dauerte teils bis in die 1950er Jahre. 1946 gründete man in Haynau die Maschinenbaufabrik „DOLZAMET“, die bis heute besteht und sich nach 1986 auf die Produktion von Industrieketten spezialisiert hat.  

Militärgeschichte

Der Bau der städtischen Befestigungen dauerte bis 1357. Die Stadtmauern waren durch mehrere Verteidigungstürme und einen Wassergraben verstärkt und verfügten über vier Eingänge – zwei Pforten auf der nördlichen und südlichen Seite und zwei Tore (das Bunzlauer und das Liegnitzer Tor), an denen sich die Stadtverteidigung in Krisenzeiten konzentrierte. Nach den Hussitenkriegen wurden die Mauern im 15. Jahrhundert modernisiert und mit Halbbasteien gegen den Artilleriebeschuss versehen. Im Verlauf des 18. und des 19. Jahrhunderts wurden die Befestigungen abgerissen. Überdauert haben nur einzelne Fragmente und der Weberturm, der eine Zeitlang als Stadtgefängnis diente.

Am 26. Mai 1813 kam es bei Haynau zu einem Gefecht zwischen einem preußischen Reiterverband unter dem Kommando von General Gebhard Leberecht von Blücher (1742–1819) und der französischen Avantgarde unter General Nicolas-Joseph Maison (1771–1840), die zum Korps von Marschall Michel Ney (1769–1815) gehörte. Der höchstens 20 Minuten dauernde Kampf endete in einer Niederlage der Franzosen, von denen 1.100 getötet und 400 gefangen genommen wurden, während die Preußen lediglich 86 Mann verloren hatten.[14] 

Religions- und Kirchengeschichte

In Folge der Einführung der Reformation durch Herzog Friedrich II. von Liegnitz, Brieg und Wohlau (1480–1547) im Jahr 1523 traten die Bewohner von Haynau zum lutherischen Glauben über. Der letzte katholische Pfarrer der Stadt, Matthias Junk, legte sein Amt jedoch erst 1535 nieder. Nach dem Übergang an das Haus Habsburg im Jahr 1675 begann der Rekatholisierungsprozess Schlesiens. Die Gegenreformation brachte jedoch keine nennenswerten Erfolge, sodass nach 1740 unter preußischer Herrschaft die Haynauer  mehrheitlich weiterhin Lutheraner waren.

Die erste Erwähnung einer jüdischen Glaubensgemeinde in Haynau stammt aus dem Jahr 1320. 1370 versicherte Agnes von Habsburg (1315–1392), die Ehefrau von Herzog Bolko II. von Schweidnitz-Jauer (1308–1368), in einem Dokument den Juden mehrerer schlesischer Städte, darunter auch Haynau, die ungehinderte Ausübung ihrer Religion. Ende des 15. Jahrhunderts wurden die Juden für mehr als 300 Jahre aus der Stadt vertrieben. Im 19. Jahrhundert wuchs die Gemeinde wieder und zählte auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1867 105 Mitglieder. 1893 wurde eine Synagoge errichtet. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts war die Zahl der Gemeindemitglieder rückläufig. Um 1932 gehörten ihr nur noch  84 Personen an, von denen 66 in Haynau lebten. Während der NS-Herrschaft schrumpfte die Gemeinde auf 57 Mitglieder, und nach der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 verblieben nur noch 14 Juden in der Stadt. Die Haynauer Synagoge wurde in eine Turnhalle umgewandelt. Anfang der 1940er Jahre wurde die jüdische Glaubensgemeinde endgültig ausgelöscht. Nach 1945 siedelte sich in Haynau eine kleine Gemeinde polnischer Juden an, die jedoch in Folge der März-Unruhen von 1968 auswanderten.

Besondere kulturelle Institutionen

Nach einer weitgehenden Renovierung wurde im Jahr 1908 im Weberturm ein Stadtmuseum eröffnet. Wegen der Erweiterung seiner Sammlungen und dem daraus resultierenden Platzmangel musste es 1933 in das Piastenschloss umziehen. Vor dem Zweiten Weltkrieg zählten die Museumsbestände über 5000 Exponate, die nach 1945 jedoch weitgehend zerstreut wurden. Einige von ihnen befinden sich heute im Nationalmuseum in Breslau. 1959 wurde nach dem Wiederaufbau des Schlosses dort ein neues Stadtmuseum eröffnet, das 1975 in "Haynauer Regionalmuseum" umbenannt wurde (poln. Muzeum Regionalne w Chojnowie).

Kunstgeschichte

Das Haynauer Piastenschloss wird zum ersten Mal im Jahr 1292 als Wehrburg erwähnt. Im gotischen Stil erbaut und im Südwesten der Stadt gelegen, diente der Bau seit 1399 als Herzogsresidenz für die Liegnitzer Piastenlinie. Im Jahr 1428 wurde sie von den Hussiten erobert und niedergebrannt. In den Jahren 1546–1547 lies Herzog Friedrich III. von Liegnitz (1520–1570) die Burg unter der Leitung des Architekten Francesco Parr (gest. ca. 1580) in ein Renaissanceschloss umbauen. Aus dieser Zeit stammt das reichverzierte Sandsteinportal, dessen Fries die Bildnisse des Herzogs und seiner Gattin zeigt. Ab 1558 diente das Schloss als Residenz für die herzoglichen Witwen. Zahlreiche Brände und Umbauten in späteren Jahrhunderten verwischten den Renaissancecharakter des Baus.

Der Pfarrer der Kirche zur heiligen Maria, später auch Liebfrauenkirche genannt, wird zum ersten Mal im Jahr 1299, das Gebäude selbst jedoch erst im Jahr 1335 erwähnt. Um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert wurde mit dem Aus- und Umbau der Kirche begonnen, der 1468 abgeschlossen wurde. 1523 stiftete die Familie von Busewoy eine Renaissancegrabkapelle auf der nördlichen Seite der Kirche, in der sich zwei Epitaphien, ein stehendes und ein liegendes, von Wolf von Busewoy (1509–1563) befinden. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche niedergebrannt, der Wiederaufbau wurde 1659 abgeschlossen. 1671 erhielt das Gotteshaus eine barocke Kanzel, geschaffen von dem Liegnitzer Bildhauer Matthäus Knote (ca. 1636–1672), der auch bei der Gestaltung der Friedenskirche in Jauer/Jawor mitwirkte. 1910–1911 erfolgte eine Sanierung der Kirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte man das Patrozinium des Gotteshauses, das zur katholischen St.-Peter-und-Paul-Kirche wurde.

Die Altstadt von Haynau weist nur wenige Gebäude auf, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Erhalten sind unter anderen ein mittelalterliches Kaufmannshaus und ein Haus aus der Zeit Renaissance wie auch ein barockes Palais. Das 1373 erbaute und 1651 renovierte und erweiterte St. Nikolausspital überdauerte bis zum Jahr 1904, als es abgetragen wurde (ähnlich wie die Spitalkirche bereits 1826). Das bereits im Jahr 1397 erwähnte Augustinerkloster wurde in Folge der Reformation verlassen und 1762 abgerissen. Das über die Jahrhunderte mehrmals (und zuletzt 1774) aus- und umgebaute alte Rathaus am Ring wurde 1875 in Folge eines Turmeinsturzes zerstört.

5. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Arne Franke (Hg.): Kleine Kulturgeschichte der schlesischen Schlösser. 150 Adelssitze im Portrait. Bd. 1: Niederschlesien. Görlitz 2015.
  • Ryszard Gładkiewicz (Hg.): Chojnów dawniej i dziś. Szkice i materiały [Haynau früher und heute. Skizzen und Materialien]. Chojnów-Wrocław 1992.
  • Stanisław Horodecki: Przeszłości okruchy / The survival of the past / Splitter der Vergangenheit. Chojnów 2000.
  • Siegfried Knörrlich: Der Heimat Bild. Heimatbuch des Kreises Goldberg-Haynau. Liegnitz 1928.
  • Romuald Łuczyński: Rezydencje i majątki szlacheckie w powiecie legnickim do 1945 roku [Adelsresidenzen und Landgüter im Kreis Liegnitz bis zum Jahr 1945]. Wrocław 2012.
  • Hugo Freiherr von Saurma-Jeltsch: Wappenbuch der Schlesischen Städte und Städtel. Berlin 1870
  • Franz Scholler: Schlesien. Eine Schilderung des Schlesierlandes. Bd. 2. Glogau 1887.
  • Theodor Scholz (Hg.): Chronik der Stadt Haynau in Schlesien. Haynau 1869 (Online-Digitalisat: resolver.sub.uni-goettingen.de/purl).
  • Bożena Steinborn: Złotoryja, Chojnów, Świerzawa: zabytki sztuki regionu [Goldberg, Haynau, Schönau: Kunstdenkmäler der Region]. Wrocław 1959 (Śla̜sk w zabytkach sztuki [Schlesien in Kunstdenkmälern]).

Weblinks

Anmerkungen

[1] Vgl. Scholz: Chronik der Stadt Haynau, S. 1.

[2] Ebd., S. 133.

[3] Ebd., S. 134.

[4] Ebd., S. 483.

[5] Steinborn: Złotoryja, Chojnów, Świerzawa, S. 63

[6] Ebd., S. 64

[7] Knörrlich: Der Heimat Bild, S. 414.

[8] Steinborn, S. 64

[9] Gładkiewicz: Chojnów dawniej i dziś, S. 56

[10] Ebd.

[11] Główny Urząd Statystyczny [Hauptamt für Statistik]: Powierzchnia i ludność w przekroju terytorialnym w 2005 r. Informacje i opracowania statystyczne [Fläche und Bevölkerung im territorialen Überblick 2005. Statistische Informationen und Bearbeitungen]. Warszawa 2005, S. 53 stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/powierzchnia_ludnosc_teryt_2005.zip (Abruf 27.08.2018).

[12] Główny Urząd Statystyczny [Hauptamt für Statistik]: Powierzchnia i ludność w przekroju terytorialnym w 2016 r. Informacje i opracowania statystyczne [Fläche und Bevölkerung im territorialen Überblick 2016. Statistische Informationen und Bearbeitungen]. Warszawa 2016, S. 60, http://stat.gov.pl/files/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5468/7/13/1/powierzchnia_i_ludnosc_w_przekroju_terytorialnym_w_2016_r.pdf (Abruf 27.08.2018).

[13] Główny Urząd Statystyczny [Hauptamt für Statistik]: Powierzchnia i ludność w przekroju terytorialnym w 2018 r. Tablice [Fläche und Bevölkerung im territorialen Überblick 2016. Tafeln]. Warszawa 2018, Tafel Nr. 21,  https://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5468/7/15/1/powierzchnia_i_ludnosc_w_przekroju_terytorialnym_w_2018_tablice.xlsx (Abruf 01.10.2018)

[14] Vgl. Scholz, S. 251-255.

Zitation

Artur Robert Białachowski: Haynau/Chojnów. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2019. URL: ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p46469 (Stand 18.01.2019).

Nutzungsbedingungen für diesen Artikel

Copyright © Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk entstand im Rahmen des Projekts „Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ und darf vervielfältigt und veröffentlicht werden, sofern die Einwilligung der Rechteinhaber vorliegt. Bitte kontaktieren Sie: ome-lexikon(at)uol.de

Wenn Sie fachliche Hinweise oder Ergänzungen zum Text haben, wenden Sie sich bitte unter Angabe von Literatur- und Quellenbelegen an die Redaktion.

OME-Redaktion (Stand: 25.01.2019)