OME-Lexikon

Stutthof/Sztutowo

1. Toponymie

Deutsche Bezeichnung

Stutthof

Amtliche Bezeichnung

poln. Sztutowo

Anderssprachige Bezeichnung

kaschub. Sztutowò

Weitere Bezeichnung

Obozy (Lager) als vorübergehende Ortsbezeichnung nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur offiziellen Umbenennung in Sztutowo.

Etymologie

Der Name ist abgeleitet von „Stutt”, Gestüt, das vom Ende des 14. Jahrhunderts bis 1660 am Ort bestand. Die seit dem 12.11.1946 amtliche Bezeichnung Sztutowo ist ein phonetisch-neologistischer Ersatz für die deutsche Bezeichnung unter Hinzufügung eines polnischen Suffixes.

2. Geografie

Lage

Ca. 35 km östlich von Danzig/Gdańsk, am Frischen Haff/Zalew Wiślany und der Ostsee (54° 20′ nördlicher Breite, 19° 11′ östlicher Länge). In der Nähe des Ortsteils Bodenwinkel/Kąty Rybackie befinden sich ein Naturschutzgebiet mit einer der größten Kormorankolonien Europas, das Naturschutzgebiet Frische Nehrung/Mierzeja Wiślana, Kiefernwälder und breite Strände

Region

Pommerellen/Westpreußen, Weichsel-Werder.

Politische und administrative Zugehörigkeit

Polen, Woiwodschaft Pommern (Województwo pomorskie), Landkreis Tiegenhof/Nowy Dwór Gdański, Landgemeinde (gmina) Sztutowo.

3. Geschichte und Kultur

Gebräuchliche Symbolik

Das 1997 eingeführte Gemeindewappen zeigt auf blauem Feld einen goldenen oder gelben Einmaster mit weißem Segel auf einer weiß-blauen Welle.

Die Gemeindefahne hat drei waagerechte Streifen gleicher Breite in der Farbfolge blau – gold – blau.

Mittelalter

Stutthof 1600 [Foto: StA Danzig, 300 PK VII. Nr. 6; aus Muhl 1928, S. 203].
Stutthof 1600 [Foto: StA Danzig, 300 PK VII. Nr. 6; aus Muhl 1928, S. 203].

Das Gebiet des heutigen Sztutowo wurde dem Deutschen Orden auf Grundlage des Friedens von 1248/49 vom pommerschen Herzog Swantopolk II. dem Großen (vor 1195–1266) übertragen. Im 14. Jahrhundert gründete die Komturei Marienburg dort einen Ordenshof, ab dem 15. Jahrhundert „Roteshaus“ genannt, sowie ein Fischamt und ein Gestüt (1387 erstmals erwähnt). Diese Güter versorgten Marienburg/Malbork mit Getreide, Holzkohle, Pferden und Fischen. Das Dorf entstand in der Nähe des Ordenshofes und des Dorfgasthauses (ab 1432). Für die Beteiligung am Dreizehnjährigen Krieg gegen den Deutschen Orden auf der Seite Polens versprach der polnische König Kasimir IV. der Jagiellone (Kazimierz IV Jagiellończyk, 1427–1492) Danzig alle Ordensländereien in der Nähe der Stadt. 1465 fanden in Stutthof Friedensverhandlungen zwischen Polen und dem Deutschen Orden statt. Auf Grundlage des Friedens von Thorn vom 19.10.1466 erhielt Danzig formell die vom polnischen König versprochenen Gebiete, darunter Stutthof.

Neuzeit

Danzig geriet in einen langwierigen Konflikt mit Elbing/Elbląg um die Besitztümer an der Weichselmündung, und erst durch die Entscheidung von König Alexander dem Jagiellonen (Aleksander Jagiellończyk, 1461–1506) 1505 kamen die beiden Städte zu einer Einigung, die 1509 offiziell in Stutthof vollzogen wurde. Elbing erkannte die Anrechte Danzigs auf die genannten Gebiete an und erhielt im Gegenzug Privilegien für Elbinger Kaufleute und Fischer. Dies löste jedoch nicht die Probleme Danzigs hinsichtlich des Besitzrechts von Landgütern. 1505 erhob der ermländische Bischof Lucas Watzenrode (1447-1512) Ansprüche auf die Gebiete an der Elbinger Weichsel (poln. Wisła Elbląska / Szkarpawa). Der Konflikt wurde 1530 beigelegt, indem das Gebiet dem ermländischen Domkapitel für 15.000 Mark abgekauft wurde. Die Stadt Danzig bestimmte den Hof in Stutthof zum Verwaltungssitz ihres Vertreters.

1626 fielen die Schweden in die Adelsrepublik ein und verwüsteten dabei die Gebiete um Danzig vollkommen. Nach dem Kriegsende 1635 änderte Danzig die Verwaltung seiner Liegenschaften und verpachtete sie nun an Personen, deren Sitz der Hof in Stutthof blieb. Unter den Pächtern waren Johann Schopenhauer (?–1661), der Urgroßvater des Philosophen Arthur Schopenhauer (1788–1860), und danach dessen Großvater mütterlicherseits Christian Heinrich Trosiener (1730–1797). 1793, im Zuge der zweiten Teilung Polen-Litauens, kamen Danzig und seine Liegenschaften unter preußische Herrschaft. Die Gebiete des Frischen Haffs und der Elbinger Weichsel wurden im Nordischen Krieg, im Siebenjährigen Krieg und während der Napoleonischen Kriege, als in Stutthof feindliche Armeen stationiert waren, völlig zerstört.

Im 19. Jahrhundert kam es zu weiteren Zerstörungen und Krisen durch einen Brand 1804, eine Cholera-Epidemie 1830 und Überflutungen durch die Weichsel in den Jahren 1813, 1844 und 1886–88.

20. Jahrhundert

Stutthof Fähre und Wartehalle [Herder-Institut Marburg, Bildarchiv Nr. 145137].
Stutthof Fähre und Wartehalle [Herder-Institut Marburg, Bildarchiv Nr. 145137].

Ab 1905 verband eine Kleinbahn Stutthof mit Danzig. Nachdem Danzig 1920 den Status einer Freien Stadt erhalten hatte, wurde Stutthof zur Dorfgemeinde; es lag im Grenzgebiet und erhielt eine polnische Zollstation. Die Einwohnerzahl stieg stetig, Stutthof entwickelte sich zur größten Landgemeinde des Kreises Danziger Niederung. Es befanden sich hier ein Zoll- und ein Postamt, eine Gendarmeriewache, ein Schiedsgericht sowie eine Arztpraxis und eine Apotheke.

In den 1930er Jahren wurde eine Zugbrücke über die Königsberger Weichsel (Wisła Królewiecka) eröffnet. Nach der Machtübernahme Hitlers bildeten sich in Stutthof schnell Strukturen der NSDAP aus, bereits ab Oktober 1933 war eine Parteikaderschule der NSDAP in Stutthof tätig und 1934 war dort die siebte Kompanie der 71. SS-Standarte stationiert.

Krematorium Konzentrationslager Stutthof.
Krematorium Konzentrationslager Stutthof.

Gleich nach der Einverleibung Danzigs in das Deutsche Reich im September 1939 entstand das Konzentrationslager Stutthof; die ersten Gefangenen kamen bereits Anfang September 1939 an und wurden zum Ausbau des Lagers um zehn Baracken eingesetzt, der bis Anfang 1940 dauerte. Dieser Teil wurde später als Altes Lager bezeichnet. Das Lager unterstand den lokalen Polizei- und SS-Behörden in Danzig, der erste Kommandant war SS-Hauptsturmführer Max Pauly (1907–1946). In der Anfangszeit des Lagers bildeten polnische Menschen aus Kultur und Gesellschaft sowie Mitglieder konspirativer Organisationen aus Danzig und Pommerellen/Westpreußen den Großteil der Gefangenen. Am 7. Januar 1942, nach einer Visite Heinrich Himmlers (1900–1945) (23. November 1941), erhielt Stutthof den Status eines Konzentrationslagers. Im Sommer 1942 wurde ein Krematoriumsofen nach Stutthof gebracht, bis dahin wurden die Toten in Danzig-Saspe/Zaspa begraben. Es kamen fortwährend neue Häftlinge hinzu (u. a. sowjetische Kriegsgefangene), obwohl das Lager nicht die entsprechenden Kapazitäten für ihre Unterbringung hatte.

1942–1943 wurde das Lager um weitere 30 Baracken ausgebaut, von denen zehn als DAW („Deutsche Ausrüstungs-Werke“)-Werkstätten genutzt wurden. Im September 1942 wurde SS-Hauptsturmführer Paul Werner Hoppe (1910–1974) Lagerkommandant. Die Truppenstärke der Lagerbesatzung betrug 1944 800 Personen, darunter auch SS-Angehörige. Von Beginn an wurden sowohl die unmittelbare Vernichtung – Exekutionen durch Erhängen oder Erschießung – als auch die indirekte Vernichtung praktiziert – menschliche Kräfte übersteigende, schwere physische Arbeit, Prügelstrafen, Hunger, mangelnde Hygiene. Anfang 1944 verzeichnete die Lagerstatistik Stutthofs über 37.500 Gefangene, darunter lediglich 3 % Juden. Diese Situation veränderte sich ab Mitte 1944 grundlegend. Aufgrund der sich verschlechternden Situation der deutschen Wehrmacht an der Ostfront wurde die sog. Evakuierung von jüdischen Ghettos und Lagern in den baltischen Ländern sowie von Häftlingen des KZ Auschwitz nach Stutthof angeordnet. In der zweiten Jahreshälfte zählte das Lager ca. 49.000 Gefangene jüdischer Nationalität, vor allem Frauen, für die das neu errichtete „Judenlager“ vorgesehen war. In dieser Zeit wurde das KZ Stutthof zu einem Vernichtungslager.

Jüdische Transporte wurden direkt in die Gaskammer geleitet, und wenn die Opfer Widerstand leisteten, wurden sie zu Waggons einer Kleinbahn gebracht und dort vergast. Massenweise wurden auch Schüsse in den Hinterkopf und Phenolinjektionen direkt ins Herz angewandt. Die unmenschlichen Lebensbedingungen, darunter das Zusammenpferchen der Insassen, die Hungerrationen sowie auch die ununterbrochenen physischen und psychischen Misshandlungen führten zur völligen Entkräftung der Häftlinge. Juden wurde keinerlei ärztliche Hilfe zuteil; misshandelte, aber noch lebende Häftlinge wurden häufig zusammen mit den Toten in die Leichenhalle geworfen. Ende Oktober 1944 brach eine Typhus-Epidemie im Lager aus, der allein im Dezember 1944 fast 3.500 Menschen zum Opfer fielen. Kranke Jüdinnen wurden in den Block XXX gebracht, den sog. „Stinksaal”, wo sie auf gefrorener Erde liegend starben. Da dass das Krematorium mit der Verbrennung der vielen Toten nicht nachkam, wurden diese zu Leichenbergen angehäuft und verbrannt.

Im Januar 1945 erfolgte die Evakuierung des Lagers zunächst zu Fuß, in sog. Todesmärschen, wobei mehrere tausend Kranke im Lager verblieben. Anfang April 1945 verließ Hoppe zusammen mit der Lagerbesatzung das Lager, die Leitung übernahm SS-Hauptsturmführer Paul Ehle (1897–1965). Am 25. April begann die Evakuierung auf dem Seeweg, die letzte Häftlingsgruppe verließ Stutthof zwei Tage später. Am 9. Mai zogen sowjetische Truppen in Stutthof ein.

Die geschätzte Häftlingszahl des KZ beträgt 110.000, die Opferzahl 85.000. In Polen fanden vier größere Prozesse gegen die Lagerbesatzung statt: 1946 und 1947, wobei sechs  bzw. neun SS-Angehörige sowie weitere Verantwortliche zum Tode verurteilt wurden, darunter der Hauptsturmführer Theodor Meyer (1904–1948) und der Kommandant des „Judenlagers“, Oberscharführer Ewald Foth (1908–1948).

Bevölkerungsentwicklung

An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert hatte Stutthof ca. 1.100 Einwohner. 1924 zählte die Landgemeinde Stutthof 2.600 Einwohner, von denen ca. 2.000 das Dorf bewohnten. Nahezu alle Einwohner gaben die deutsche Nationalität an. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich die Zusammensetzung der Dorfbevölkerung durch die Zwangsaussiedlung der deutschen Bevölkerung und die Ansiedlung von Polen, die vor allem aus den von der UdSSR annektierten polnischen Ostgebieten stammten, grundlegend.

Wirtschaft

Bedeutend war anfangs die Pferdezucht des Gestüts, zu dem in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ca. 300 Pferde gehörten. Zu den wichtigsten Erwerbsquellen zählten neben Handwerk und Landwirtschaft Fischerei (Störfang) und Bernsteingewinnung. Im 19. Jahrhundert gab es zwei Mühlen und mehrere Schankhäuser (Krüge). Aufgrund seiner reizvollen Lage entwickelte sich Stutthof später auch zu einem Erholungsort.

Religionsgeschichte

Kirche in Sztutowo.
Kirche in Sztutowo.

Nachdem sich in Danzig um 1530 die Reformation durchgesetzt hatte, dominierte die evangelische Konfession auch in den ländlichen Liegenschaften der Stadt; um 1900 waren fast 88% der Einwohner des Landkreises Danziger Niederung, zu dem Stutthof gehörte, evangelisch.[1] Da Stutthof keine eigene Kirche hatte, besuchte die protestantische Mehrheit seit dem 16. Jahrhundert die Kirche in Steegen-Kobbelgrube/Stegna, die Katholiken begaben sich zur Kirche in Tiegenhagen/Cyganek. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Gemeinde der Baptisten, die in Stutthof von 1860 bis 1878 ihre Kirche errichteten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von der katholischen Kirche übernommen und 1947 als St. Adalbert-Kirche geweiht.


Bildung/Schule

Bereits im 16. Jahrhundert schickten die Bewohner Stutthofs ihre Kinder zum Unterricht zur Kirchschule in Kobbelgrube. Die ersten Quellen über ein Schulgebäude in Stutthof stammen aus dem Jahr 1702. Wegen der stetig zunehmenden Schülerschaft wurde schon 1819 eine zweite Schule errichtet. 1867 entstand ein neues, gemauertes Gebäude, das 1917 erweitert wurde.

4. Erinnerungskultur

Denkmal Konzentrationslager Stutthof.
Denkmal Konzentrationslager Stutthof.

Das 1962 gegründete Museum Stutthof (Muzeum Stutthof w Sztutowie) umfasst einen Teil des ehemaligen Lagers (ca. 20 ha). Zu den wichtigsten Mahnmalen gehören das teilweise erhaltene Alte Lager, die Gaskammer und die Kommandantur samt den Garagen. Zum Gebiet des Erinnerungsortes gehören zudem Rekonstruktionen der Krematorien, die heute unbebauten Flächen des sog. Neuen Lagers und des sog. Judenlagers sowie ein Mahnmal von Wiktor Tołkin (1922–2013) und ein umfassendes Lagerarchiv.

5. Diskurse und Kontroversen

Die in der Bundesrepublik Deutschland gefällten Gerichtsurteile über die Verantwortlichen für die im Konzentrationslager Stutthof begangenen Verbrechen sind umstritten. Alle Strafen fielen milder als von der Staatsanwaltschaft gefordert aus. Der Lagerkommandant, SS-Sturmbannführer Paul Werner Hoppe, wurde 1957 in Bochum zu lediglich neun Jahren Haft verurteilt (anfänglich zu nur fünf Jahren), von denen er nur drei Jahre verbüßte, obgleich der Staatsanwalt lebenslängliche Haft gefordert hatte. Zudem nahmen an den Prozessen keine Zeugen aus Polen teil, auch wurden nicht alle Verantwortlichen ausgeliefert, deren Namen die polnischen Behörden anführten, und so kamen sie auch nicht vor polnische Gerichte. Vor allem die Unteroffiziere wurden nicht für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen, dabei waren sie unmittelbar für die Misshandlung ihrer Opfer verantwortlich.

Auch die Frage nach dem Verhältnis der ansässigen Bevölkerung zu der im nahegelegenen Konzentrationslager vollzogenen Vernichtung ist zu stellen. Das Lager wurde fast sechs Jahre lang in der unmittelbaren Nachbarschaft des Dorfes betrieben. Bereits am 13. September 1939 erschien im „Danziger Vorposten”, der wichtigsten nationalsozialistischen Zeitung in Danzig, eine umfassende Reportage über den Bau eines Lagers für 2.000 Männer in Stutthof. Die Reportage lasen mindestens mehrere zehntausend Menschen. Ab Herbst 1939 arbeiteten über die gesamte Dauer des Bestehens des Lagers tausende Häftlinge bei Bauern, in nahegelegenen Firmen, Werkstätten und Fabriken. In dieser Zeit trafen die Häftlinge unentwegt auf die lokale Bevölkerung, zeitweise wohnten sie sogar bei dieser. Als das Lager 1944 ausgebaut wurde, umfassten die Lagertransporte einige tausend Häftlinge, sodass es unmöglich war, sie nicht zu bemerken. Mehr noch, die Einwohner von Stutthof fingen häufig geflohene Häftlinge ein und übergaben sie der SS. Auf verschiedenen Dorffeierlichkeiten und Kulturveranstaltungen waren auch Angehörige der SS-Lagerbesatzung anwesend, ein Teil von ihnen kam zudem aus Stutthof.

6. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Konrad Ciechanowski u. a.: Stutthof – hitlerowski obóz koncentracyjny. Warszawa 1988. Deutsche Ausgabe: Stutthof – das Konzentrationslager. Aus dem Polnischen übersetzt von Rita Malcher. Gdańsk 2003.
  • Danuta Drywa: Stutthof – Stammlager. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 6: Natzweiler, Groß Rosen, Stutthof. München 2007, S. 475-529.
  • Danuta Drywa: Zagłada Żydów w obozie koncentracyjnym Stutthof (wrzesień 1939 – maj 1945) [Die Vernichtung der Juden im Konzentrationslager Stutthof (September 1939 – Mai 1945)]. Gdańsk 2001.
  • Krzysztof Dunin-Wąsowicz: Obóz koncentracyjny Stutthof [Das Konzentrationslager Stutthof]. Gdańsk 1966.
  • Hermann Kuhn: Stutthof. Ein Konzentrationslager vor den Toren Danzigs. 3. Aufl. Bremen 2016.
  • John Muhl: Die Geschichte von Stutthof. Danzig 1928 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens 11; Studien zur westpreußischen Gütergeschichte 3).
  • Marek Orski: Zbrodnie hitlerowskie w obozie koncentracyjnym Stutthof: liczba ofiar w świetle źródeł i badań: próba bilansu [Nationalsozialistische Verbrechen im Konzentrationslager Stutthof: Opferzahlen im Lichte von Quellen und Forschungen – Versuch einer Bilanz]. In: Acta Cassubiana, Nr. 2, 2001, S. 11-26.
  • Marcin Owsiński: Stutthof: historia miejscowości i gminy od średniowiecza do maja 1945 roku [Stutthof: Geschichte von Dorf und Gemeinde vom Mittelalter bis zum Mai 1945]. Sztutowo 2014.
  • Marcin Owsiński: Polscy więźniowie polityczni w obozie Stutthof 1939–1945 [Polnische politische Häftlinge im Lager Stutthof 1939–1945]. Toruń 2001.

Anmerkungen

[1] Vgl. die entsprechenden Ergebnisse der Volkszählungen von 1890, 1900 und 1910 bei Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990, 2006: www.verwaltungsgeschichte.de/dan_danzigerniederung.html (Abruf 20.06.2016).

Zitation

Jaśmina Korczak-Siedlecka: Stutthof/Sztutowo. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2016. URL: http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p43845 (Stand 23.09.2016).

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