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Zips


1. Toponymie

Deutsche Bezeichnung

Zips

Anderssprachige Bezeichnungen

slwk. Spiš; ung. Szepes; pol. Spisz; lat. Scepusiensis, Scepus

Etymologie

In ersten Erwähnungen aus dem 12. Jahrhundert wird die Region als „terra Scipiensi“, in späteren Dokumenten als „Chypus“, „Scipus“, „Scepusiensis“ oder Scepus“ bezeichnet. In der strategischen Bedeutung der Zips an der nördlichen Grenze des Königreichs Ungarn wird der Ursprung und die Semantik des Namens vermutet, nämlich der beschreibenden Bezeichnung „Grenzwald mit Befestigungen“ (lateinisch: cipus). Ursprünglich bezeichnete der Name „Zips“ einen Berg. Nach diesem wurden die Burg und auch eines der ungarischen Komitate (Gespanschaft) benannt. Für die weitere Entwicklung des Begriffs von „Grenzwald“/„Grenzregion“ hin zum Eigennamen „Zips“ spielte die Ansiedlung der sächsischen Bevölkerung in der Region eine Rolle.[1] 

2. Geographie

Lage

Die Zips ist eine historische Region in der nordöstlichen Slowakei. Geographisch erstreckt sie sich zwischen dem Tatragebirge (slwk. Vysoké Tatry) und den Leutschauer-Bergen (slwk. Levočské vrchy) sowie zwischen dem Kronengebirge (slwk. Pieniny) im Norden und dem Slowakischen Erzgebirge (slwk. Slovenské Rudohorie) im Süden. Der nördliche Teil der Zips, Nordzips (poln. Polski Spisz od. Górny Spisz), liegt seit 1945 in Südpolen.

Historische Geographie

Die Zips gehörte seit der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts zu Ungarn und wurde administrativ als Komitat Zips (comitatus Scepusiensis) organisiert. Das Verwaltungszentrum war bis ins 16. Jahrhundert die Zipser Burg. Danach wurde Leutschau/Levoča, das diese Funktion bereits seit dem 13. Jahrhundert parallel zur Zipser Burg ausübte, einziger Verwaltungssitz. Die Komitate des Königreichs Ungarn und somit auch das Komitat Zips existierten im Wesentlichen bis zur Entstehung der Tschechoslowakei im Jahr 1918.

Seit 1918 gehörte die Zips zur Tschechoslowakei. Im Zuge der tschechoslowakisch-polnischen Grenzkonflikte annektierte Polen die nördliche Zips (195 km2). Die bei der Tschechoslowakei verbliebenen Gebiete wurden 1923 auf die neu geschaffenen Verwaltungseinheiten Untertatraer Gespanschaft (slwk. Podtatranská župa) und Kaschauer Gespanschaft (slwk. Коšická župa) aufgeteilt. Während der Existenz des „Slowakischen Staates“ von 1939 bis 1945 bildete die Zips ab 1940 den östlichen Teil der Tatraer Gespanschaft (slwk. Tatranská župa). Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Gebiet, nachdem die Tatraer Gespanschaft im Jahr 1945 aufgelöst worden war, ab 1949 zum Kaschauer Landschaftsverband (slwk. Košický kraj) und zum Eperieser Landschaftsverband (slwk. Prešovský kraj). Diese Gliederung besteht mit kleinen Verschiebungen bis heute. Wichtige Städte sind Deutschendorf/Poprad, Leutschau/Levoča, Zipser Neudorf/Spišská Nová Ves und das traditionell kulturelle Zentrum Käsmark/Kežmarok.

3. Geschichte und Kultur

Vor- und Frühgeschichte

Archäologische Funde belegen die vor- und frühgeschichtliche Besiedlung der Zips. Seit dem 6. Jahrhundert n. Chr. siedelten in dem Gebiet Slawen. Eine wichtige Quelle für die Besiedlungsgeschichte und die Verflechtungen zwischen der slawischen und der deutschen Bevölkerung sind die Ortsnamen der Zips. Als Beispiel kann hier Kežmarok genannt werden, dessen Name aus dem deutschen Käsmarkt (von Käsemarkt) abgeleitet wurde. Der heutige Ortsname von Gelnica/Göllnitz wurde von dem slawischen Namen des Flusses Gnilec (Hlinec) abgeleitet, die spätere slowakische Bezeichnung „Gelnica“ leitet sich jedoch von der deutschen Bezeichnung „Göllnitz“ ab.

Mittelalter

Ab dem 12. Jahrhundert, vor allem nach den Tatareneinfällen im Jahr 1241, die große Teile des Landes verwüstet und entvölkertet hatten, betrieben die ungarischen Könige die Besiedlung des Landes und auch des Poppertals (slwk. Popradská dolina) durch deutsche Hospites − Berg- und Kaufleute, Handwerker und Bauern, die in den verschiedenen Gebieten des Königreichs Ungarn aus militärischen und wirtschaftlichen Gründen angesiedelt wurden. In den mittelalterlichen Quellen werden die Bezeichnungen „Teutonici“ und „Saxones“ für die ersten Gruppen dieser „hospites“ nicht nur in der Zips, sondern im gesamtungarischen Kontext verwendet. Aus diesem Grund vermuten einige Forscher die Heimat der Zipser Deutschen in Sachsen. Die Mehrheit vertritt jedoch die Meinung, dass sie aus verschiedenen Gegenden des deutschen Sprachraums (Mitteldeutschland, Bayern, Schlesien) in die Zips kamen, wenn auch mehrheitlich aus Sachsen.[2]

Die Besiedlung durch die Zipser Sachsen war in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht von großer Bedeutung. Die meisten Städte in der Zips entwickelten sich aus deutschen Siedlungen. Sie wurden von den ungarischen Königen mit besonderen Privilegien ausgestattet. Mit dem Freibrief von 1271 erhielten die entstandenen „deutschen“ Städte eine weitreichende Selbstverwaltung. Diese beinhaltete die freie Wahl ihrer Provinz- und Landgrafen sowie ihrer Geistlichen und ebenso eine eigene Gerichtsbarkeit sowie weitgehende Jagd-, Fischerei- und Rodungsrechte. Auf dieser Grundlage entstand 1298 der „Bund der 24 Zipser Städte“. Die im 14. Jahrhundert erneuerten Privilegien wurden 1370 in der sogenannten Zipser Willkür zusammengefasst. Die auf dem Magdeburger Recht basierenden Rechtsvorschriften galten bis in das 19. Jahrhundert.

Die Verpfändung von 13 Zipser Städten und des Gebietes um die Burg Altlublau/Stará Ľubovňa durch den ungarischen König Sigismund von Luxemburg (1368−1437) an Polen führte 1412 zur Auflösung des „Bundes der 24 Zipser Städte“. Dieser Schritt bedeutete jedoch keinen Eingriff in die Selbstverwaltung der verpfändeten Städte, sondern betraf wirtschaftliche Aspekte, vor allem die Steuereinnahmen. Nominell gehörten die verpfändeten Gebiete weiterhin zu Ungarn. Sie bildeten 1412 den „Bund der 13 Zipser Städte“. Die verbliebenen elf Städte, die sich im selben Jahr zum „Bund der 11 Zipser Städte“ zusammenschlossen, gerieten immer mehr in die Abhängigkeit der Zipser Burg.

Neuzeit

Die Hussitenkriege in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts führten zu schweren Verwüstungen in der Region. In der Folge erlebte die Zips eine Blütezeit, die durch das Wirken der „Thurzo-Fugger’schen Gesellschaft“ (Kooperation zwischen Jakob Fugger [1459−1525] und Johannes Thurzó [1466−1520]) für den Bergbau begünstigt war. Das Fachwissen des Bergbauingenieurs Thurzó und das Kapital der Fugger gaben dem Bergbau in Oberungarn (Bezeichnung für das Gebiet der heutigen Slowakei bis zum Jahr 1918), und somit auch in der Zips, neuen Auftrieb. Vor allem die verpfändeten Städte erblühten durch die wirtschaftlichen Verbindungen zum nahe gelegenen Krakau/Kraków. Das aus dem Bergbau in die Zips strömende Kapital zog bedeutende Künstler in die Region, zum Beispiel Meister Paul aus Leutschau (ca. 1465–ca.1540), der hier eine Werkstatt gründete. In dieser Zeit entstanden viele bedeutende Bauwerke.

Durch die erste Teilung Polens kamen die verpfändeten Zipser Städte im Jahr 1772 zurück an Ungarn. Die Gebiete waren ab 1770 formal als die Provinz der 16 Zipser Städte“ organisiert. Die Selbstverwaltung der Zipser Städte wurde erst 1876 aufgehoben, die Verwaltung übte dann das Komitat Zips aus. Von Bedeutung war der Beginn der Münzprägung in Schmöllnitz/Smolník ab 1772.

Nach dem "Ausgleich" 1867 zwischen Österreich und Ungarn waren die Regionen im ungarischen Teil der Monarchie einer Magyarisierung ausgesetzt. Dies hatte zur Folge, dass sich bei den Zipser Deutschen der ungarische Landespatriotismus etablierte. Charakteristisch für viele Deutsche in der Zips war ihr Selbstverständnis als „hungarus“ (Angehöriger der ungarischen Nation). Sie fühlten sich als Ungarn und gleichzeitig der deutschen Sprach- und Bildungsgemeinschaft zugehörig. Mit dem Erlernen der ungarischen Sprache verbanden nicht nur Deutsche, sondern auch Slowaken und Juden Hoffnungen auf einen sozialen Aufstieg.

Im 19. Jahrhundert bedingten die sozialen Umschichtungen infolge der Industrialisierung und der  ausbleibenden Entwicklung der Region eine Abwanderungswelle vor allem nach Amerika.

Zeitgeschichte

Im Jahr 1918 wurde die Slowakei, und somit auch die Zips, Teil der Tschechoslowakischen Republik. Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg lebten ca. 37.000 Deutsche in der Zips.[3] Die Zahl erhöhte sich in der Zwischenkriegszeit. In dieser Zeit kam es zu einem Erstarken des nationalen Selbstverständnisses der Deutschen in der Slowakei, der „Wiederfindung“ der deutschen Identität und der Radikalisierung unter Franz Karmasin (1901−1970), dem Vorsitzenden der „Deutschen Partei“. Diese übte großen Einfluss auf alle deutschen Organisationen und Vereine aus.

Nach der Ausrufung des „selbständigen“ Slowakischen Staates 1939 mit dem katholischen Priester Jozef Tiso (1887−1947) als erstem Präsidenten wurden die jüdische und die Roma-Bevölkerung aus dem gesamten Gebiet der Slowakei deportiert und in der Regel in NS-Konzentrationslagern ermordet. Nach dem Slowakischen Nationalaufstand im Sommer 1944 verließ der Großteil der deutschen Bevölkerung die Region aus Angst vor der Roten Armee. Von denjenigen, die blieben oder zurückkehrten, wurden viele 1946/47 vertrieben.

Seit 1989 setzt sich der Karpatendeutsche Verein für die Wiederbelebung der kulturellen Tradition der Deutschen in der Slowakei ein. 

Bevölkerung

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Zips zu einer multiethnischen und multikulturellen Region. Bis zum Jahr 1945 lebten hier Slowaken, Deutsche, Ungarn, Russinen, Roma, Tschechen, Polen und Goralen. Nach den 1938 und 1940 in der Slowakei durchgeführten Volkszählungen lag der Anteil der ethnischen Slowaken an der Bevölkerung der Zips bei 60–70 Prozent der Gesamtbevölkerung von 210.570 Personen im Jahr 1940.[4] Der Anteil der deutschen Bevölkerung bewegte sich zwischen 15 und 20 Prozent, die drittgrößte ethnische Gruppe bildeten die Russinen. Slawischen Ursprungs sind sie heute außer im Nordosten der Slowakei, in Südostpolen und in der Karpato-Ukraine ansässig. In den 1920er Jahren lebten in der Zips etwa 7.000 Juden.[5]

Mit der Multiethnizität waren die kulturelle Vielfalt und die Mehrsprachigkeit der Bevölkerung verbunden. Bei den Zipser Deutschen war das Phänomen der Doppel- bzw. Mehrfachidentität verbreitet. In den zeitgenössischen Quellen wird das Nebeneinander als friedlich beschrieben, zumindest bis in die 1930er Jahre. Die Struktur der Bevölkerung änderte sich durch die Deportationen der jüdischen und Roma-Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges und die Vertreibung der deutschen und ungarischen Bevölkerung nach 1945 wesentlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich die Zips von einer multiethnischen und multikonfessionellen in eine überwiegend slowakisch-russinisch dominierte Region.

Religions- und Kirchengeschichte

Die Hussitenkriege beeinflussten auch die konfessionelle Situation in der Zips und ebneten der Reformation den Weg. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts war die Zips lutherisch. 1549 wurde hier die sogenannte Confessio Pentapolitana des Bartfelder (Bardejov) Pädagogen Leonhard Stöckel (um 1510−1560) veröffentlicht. 1569 entstand das Glaubensbekenntnis der 24 Zipser Städte, die Confessio Scepusiana. Beiden Texten lag das Augsburger Bekenntnis von 1530 zu Grunde. Im Bereich der kirchlichen Verwaltung kam der Gründung des Zipser Bistums im Jahr 1776 außerordentliche Bedeutung zu. Dies trug zur Positionsstärkung der Zipser Propstei und des Zipser Kapitels bei. Im 18. Jahrhundert kam es zu Religionskämpfen und zur Rekatholisierung, die sich auch negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung der Zips auswirkte. Das Toleranzedikt von 1781 ermöglichte schließlich die freie Ausübung der Religion. Am Zipser Kapitel entstand im Jahr 1815 eine theologische Hochschule.

Bildung und Wissenschaft, kulturelle Institutionen

Die Zips hatte im kulturellen Leben eine herausgehobene Stellung im Vergleich zu anderen Komitaten. In der Region gab es zahlreiche Mittelschulen, wie zum Beispiel das evangelische Lyzeum in Käsmark sowie das evangelische Lyzeum und jesuitische Gymnasium in Leutschau. Das dichte Schulnetz brachte einen großen Teil der ungarischen Intelligenz hervor. Im 16. Jahrhundert wurden hier nach dem Studienplan Philipp Melanchthons (1497−1560) höhere Schulen gegründet. Für die Bildungsförderung in der Zips spielte die sogenannte „Thurzónische Stiftung“ (nach ihrem Stifter Alexius Thurzó [1490−1543]) eine große Rolle. Für die Entwicklung der Zipser Deutschen waren die Umstellung der Schulen auf die deutsche Unterrichtssprache und die 1784 verordnete Einführung der deutschen Amtssprache von Bedeutung.

Für die Buchdruckerei war die im 17. Jahrhundert gegründete Brewersche Buchdruckerei in Leutschau von Bedeutung, in deren Nachfolge andere Buchdruckereien entstanden. Für die Zips ist typisch, dass alle Druckereien Bücher in mehreren Sprachen, verschiedenen Schriften und für mehrere Konfessionen druckten.

Die Familie Thurzó war eine der bedeutendsten Familien nicht nur in der Zips, sondern im Königreich Ungarn. Großen Einfluss besaßen auch die Familie Genersich und die Bergbaufamilie Probstner aus Leutschau.

Besonders unter den evangelischen Theologen der Zips, deren Zentrum Leutschau war, gab es zu allen Zeiten eine Reihe von Autoren, die an lokalhistorischen Fragen interessiert waren. Dazu gehören Christian Genersich (1759−1825), Jakob Meltzer (1782−1836) und Samuel Weber (1835−1908), aber auch weitere Gelehrte und Wissenschaftler wie Thomas Mauksch (1749−1832) und Michal Greisiger (1851−1912).

Im frühen 18. Jahrhundert entstanden der Tourismus und die Bäderkultur in der Tatra. Seit dem späten 19. Jahrhundert kam dem Karpatenverein eine bedeutende Rolle hinsichtlich der Entwicklung des Tourismus zu. In der Zwischenkriegszeit existierten in der Zips etwa 1.000 verschiedene Kultur-, Sport- und andere Vereine, bei welchen die ethnische Zugehörigkeit oftmals Aufnahmekriterium war.

 

Gedächtnis- und Erinnerungskultur

Die Zips ist reich an Kulturdenkmälern. Von europäischer Bedeutung ist das Werk des Holzkünstlers und Bildhauers Meister Paul von Leutschau (ca.1465–ca.1540). Zu seinen Werken zählt der Altar in der Jakobskirche von Leutschau, der als höchster gotischer Altar überhaupt gilt.

In der Renaissance entstanden bedeutende Baudenkmäler, zum Beispiel das Rathaus und das Thurzó-Haus in Leutschau. Die Stadt Leutschau, die Zipser Burg, Zipser Kapitula, Žehra und viele andere Kulturdenkmäler wie Holzkirchen sind auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste eingetragen.

Im Unterschied zu der typischen slowakischen Region Liptau (Liptov) wurde die Zips des Öfteren als eine „deutsche“ Region wahrgenommen, und die Stadt Leutschau wurde als „slowakisches Nürnberg“ beschrieben. Nach 1945 gab es Versuche einer (De-)Konstruktion und Umgestaltung in eine slowakische bzw. tschechoslowakische Region, indem die slawische Kultur und Sprache in der Vergangenheit überbetont und zugleich der deutsche und ungarische Beitrag zur Entwicklung dieser Region ausgeblendet wurde.

4. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Ivan Chalupecký: Die Zipser Deutschen im 18. Jahrhundert. In: Südostdeutsches Archiv 44/45 (2001), S. 21–30.
  • István Fazekas (Hg.): Die Zips – eine kulturgeschichtliche Region im 19. Jahrhundert. Leben und Werk von Johann Genersich (1761−1823). Wien 2013 (Publikationen der ungarischen Geschichtsforschung in Wien 5). URL: http://mek.oszk.hu/14000/14008/14008.pdf (Abruf 24.09.2018).
  • Ryszard Gładkiewicz, Martin Homza (Hg.): Terra Scepusiensis. Stav bádania o dejiných Spiša – Terra Scepusiensis. Stan badań nad dziejami Spiszu [Terra Scepusiensis. Forschungsstand zur Geschichte der Zips]. Levoča, Wrocław 2003.
  • Susanne Hahne: Eine karpatendeutsche Jugend. Erinnerungen an Kesmark und das Leben in der „Zips“. Bad Schussenried 2004.
  • Jörg Karl Hoensch: Die Zipser. Ein Überblick. In: Gerhard Grimm, Krista Zach (Hg.): Die Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa. Geschichte, Wirtschaft, Recht, Sprache. Bd. 1. München 1995 (Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks), S. 143–157.
  • Tünde Katona: Caritas und Memoria. Eine Leutschauer Stiftung im Dienste der Bildungsförderung in der Zips des 16. Jahrhunderts. München 2011 (Buchreihe der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa 41).
  • Stanislava Kolková: Versuche einer (De-)Konstruktion regionaler Identität in der Zips zwischen 1945 und 1948. In: Burkhard Olschowsky, Robert Traba, Matthias Weber (Hg.): Region, Staat, Europa. Regionale Identitäten unter den Bedingungen von Diktatur und Demokratie in Mittel- und Osteuropa. München 2014 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 50), S. 125−145.
  • Wynfried Kriegleder, Andrea Seidler, Jozef Tancer (Hg.): Deutsche Sprache und Kultur in der Zips. Bremen 2007 (Presse und Geschichte − neue Beiträge 24).
  • Elena Mannová: Slovenský Norimberg a malá Moskva. Symbolické premeny obrazu Levoče [Slowakisches Nürnberg oder kleines Moskau. Symbolische Wandlungen des Bildes von Leutschau]. In: OS – Fórum občianskej spoločnosti 10 (2006), H. 1–2, S. 154–168.
  • Jarmila Marcinková: Regionalgeschichte der Zips. Košice 1994.
  • Mária Papsonová: Die Entwicklung der Schreibweise in der Zips am Beispiel der Zipser Willkür. In: Anton Schwob (Hg.): Deutsche Sprache und Literatur in Südosteuropa − Archivierung und Dokumentation. Beiträge der Tübinger Fachtagung vom 25.−27. Juni 1992. München 1996 (Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks B 66; Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde: Buchreihe 5), S.154−166.
  • Ilpo Tapani Piirainen, Mária Papsonová (Hg.): Das Recht der Spiš – Zips. Texte und Untersuchungen zum Frühneuhochdeutschen in der Slowakei. Bd. 1 u. 2. Oulu 1992 (Veröffentlichungen des Germanistischen Instituts/Universität Oulu 8).
  • Ilpo Tapani Piirainen: Deutsche Siedler und deutschsprachige Gesetze in der wirtschaftlichen Entwicklung der Slowakei. In: Gerhard Grimm, Krista Zach (Hg.): Die Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa. Geschichte, Wirtschaft, Recht, Sprache. Bd. 2. München 1996 (Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks 73), S. 133–151.
  • Miroslav Pollák, Peter Švorc (Hg.): Spišské exody v 20. storočí [Zipser Exodus im 20. Jahrhundert]. Bratislava 2015.
  • Peter Švorc (Hg.): Spiš v kontinuite času Zborník z medzinárodnej vedeckej konferencie [Zips in der Kontinuität der Zeit. Sammelband einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz]. Prešov u. a. 1995.
  • Peter Zmátlo: Kultúrny a spoločenský život na Spiši v medzivojnovom období [Kulturelles und gesellschaftliches Leben in der Zips der Zwischenkriegszeit]. Bratislava 2005.

Weblinks

Anmerkungen

[1] Wojciech Sowa: Zur Herkunft und Funktion des Namens „Zips“. In: Österreichische Namenforschung 35 (2007), H. 1-3, S. 69-82.

[2] Vgl. Miloš Marek: Saxones nostri de Scepus: K niektorým otázkam príchodu saských hostí a ich života na Spiši [Saxones nostri de Scepus: Zu einigen Fragen der Ankunft der sächsischen Gäste und deren Leben in der Zips]. In: Ryszard Gładkiewicz, Martin Homza (Hg.): Terra Scepusiensis, S. 353−365.

[3] Jörg K. Hoensch: Die Zipser. In: Ders.: Studia Slovaca. Studien zur Geschichte der Slowaken und der Slowakei. Festgabe für Jörg K. Hoensch (65. Geb.). Hg. v. Hans Lemberg. München 2000 (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum 93), S. 51-70, hier S. 63.

[4] Jozef Sulaček: Sociálne premeny na Spiši v prvej polovici 20. Storočia [Soziale Veränderungen in der Zips in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts]. In: Peter Švorc: Špiš v kontinuite času [Die Zips in der Kontinuität der Zeit]. Prešov, Bratislava, Wien 1995, S. 166-176.

[5] Zmátlo: Kultúrny a spoločenský život, S. 34ff; Jozef Sulaček: Tragické osudy židovskej komunity na Spiši v rokoch druhej svetovej vojny [Tragische Schicksale der jüdischen Gemeinschaft in der Zips in den Jahren des Zweiten Weltkriegs]. In: Ryszard Gładkiewicz, Martin Homza (Hg.): Terra Scepusiensis, S. 785–802, hier S. 786, Tab. 1.

 

Zitation

Stanislava Kolková: Zips. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2019. URL: ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32595 (Stand 17.04.2019).

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