Navigation

Skiplinks

Buch- und Druckgeschichte bis 1800

1. Allgemeines

Solange es in den Regionen des östlichen Europa keinen substanziellen und permanenten Bedarf an gedruckten Büchern gab, wurden sie entweder von den im östlichen Europa ansässigen Buchhändlern auf Messen in Frankfurt am Main und Leipzig erworben oder in den bereits bestehenden Offizinen im Westen des Heiligen Römischen Reichs (z. B. in Mainz) in Auftrag gegeben. Die Produktions- und Distributionsbedingungen wechselten von Ort zu Ort. Gleichwohl lassen sich im Programm aller Offizinen verwandte Züge finden. Zum Teil waren auch „Wanderdrucker“ tätig, reisende Drucker, die jeweils das druckten, was bei ihnen in Auftrag gegeben wurde. Der von Johannes Gutenberg entwickelte Hochdruck mittels einer hölzernen Presse und metallenen Lettern wurde von den Offizinen im östlichen Europa übernommen. Dieses technische Verfahren blieb im Wesentlichen während der gesamten Frühen Neuzeit bis zur Erfindung der Buchdruckmaschine durch Friedrich König (1811) gleich.

Die Erfindung des Buchdrucks, der die Verbreitung von Informationen durch Handschriften oder geschnitzte Blockbücher ablöste, fiel zusammen mit der nachmittelalterlichen Neuorientierung der Wissenschaften und der Entwicklung der Universitäten, mit der verstärkten Rezeption der Antike und schließlich mit der Reformation. Der Buchdruck breitete sich im östlichen Europa ab dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts aus, und somit wurden diese Entwicklungen sofort durch das neue Medium unterstützt.

Nicht nur die technische Grundlage des Buchdrucks war im östlichen Europa dieselbe wie im westlichen, auch die humanistische Bildung vieler Drucker war derjenigen im Westen vergleichbar, da sie an denselben Universitäten in Sachsen und in den Niederlanden studierten. Die Produktion wurde im 16. wie auch noch im 17. Jahrhundert vor allem von theologischer Literatur in der Folge von Reformation und Gegenreformation bestimmt; das Themenspektrum erweiterte sich jedoch beträchtlich. Unterschiedlich sind hingegen die regionalen Schwerpunkte der Buchproduktion, was Autoren, Themen und Sprachen betrifft; in diesem Bereich lässt sich keine einheitliche Aussage für das östliche Europa treffen.

2. Regionen im Überblick

Pommern

Der erste Drucker in Stettin/Szczecin war Franz Schlosser aus Wittenberg, der amtliche Schriften (1533–1538) und mindestens einen Almanach für Königsberg (1537) druckte. Ihm folgte Johann Eichhorn d. J. aus Frankfurt (Oder), der hier 1568/69 arbeitete. Die Druckerfamilien Kelner (Kellner), Rhete (Rethius, Rehte, Rehtius) und Starck prägen mit Theologica, Gymnasialdrucken und Leichenpredigten die Druckgeschichte Stettins. David Rhete druckte ab 1636 die Zeitungen Post-Zeitung und Bericht durch Pommern.

Druckereien existierten auch in Barth, Greifswald und Stralsund. Die insgesamt geringe Buchproduktion ist wohl vor allem auch auf die schwedische Besatzung eines Teiles von Pommern von 1648 bis 1815 begründet.

West- und Ostpreußen

(s.a. Westpreußen, Ostpreußen)

Der Erst- und Inkunabeldrucker Preußens war der Goldschmied Jakob Karweyse, der in Marienburg/Malbork mindestens zwei populäre religiöse Drucke herstellte (wohl ab 1492). Voraussetzung für den Buchdruck in Danzig/Gdańsk war die florierende Papierherstellung. Der Wanderdrucker Konrad Baumgarten druckte hier etwa 1499/1500 religiöse Schriften und ein Schulbuch. Mit der Druckerfamilie Rhode aus Marburg wurde der Buchdruck in Danzig sesshaft. Unter den ca. 200 Drucken von Andreas Hünefeld sind Gesang- und Gebetbücher auch für die reformatorische Kirche in Polen und Litauen, Schulbücher und wissenschaftliche Werke sowie Dichtungen von Martin Opitz und anderen. Für die europäische Wissenschaftsgeschichte wichtig sind die Privatoffizinen des Astronomen Hevelius und des Botanikers Breyne. Auch als Stadt des Musikdrucks mit weiter Wirkung nach Polen und Westeuropa war Danzig ein Druckort von überregionaler Bedeutung.

Die Produktionen von Elbing/Elbląg und Thorn/Toruń waren regional wichtig. Eine starke Wirkung entfalteten die hier gedruckten Kantionale lutherischer Provenienz teilweise bis nach Polen.

In Königsberg wurde seit 1524 ununterbrochen gedruckt. Hans Weinreich aus Danzig, Hans Lufft aus Wittenberg, Hans Daubmann (Taubmann) aus Nürnberg, Wolfgang Dietmar aus Marienburg begründeten mit dem Druck von Kirchenordnungen, theologischen und reformatorischen Schriften sowie mit medizinischen und polnischen Büchern die Qualität des Druckorts. Johann Reusner druckte 1656–1659 die Europaeische ordinari Postzeitung und die Europaeische Wochentliche Zeitung, die bis 1933 als Königsberger Hartungsche Zeitung erschien. Er war wie sein Sohn Friedrich Drucker auch Verleger bedeutender Dichter wie Simon Dach und Georg Neumark. In Königsberg wurde auch für Danzig und das Bistum Pomesanien gedruckt, hier erschienen das verbreitete Gesangbuch Ambrosius Lobwassers (Hymni Patrum,1578), ein litauisches Gesangbuch (1667) sowie die Arien des Domorganisten Heinrich Albert, die bedeutend auf die Entwicklung des Sololiedes wirkten.

Schlesien

Bild

Grosse legenda der hailigsten
frawen Sandt Hedwigis
. Nach
dem Druck von Konrad Baum-
garten, Breslau 1504.
[Universitätsbibliothek Erlangen,
Inc. 1174]

Schlesien war mit 25 Druckorten (einschließlich Oberschlesien, Mährisch-Schlesien und Görlitz) die an Druckorten reichste Region im östlichen Europa. Dabei nahm Breslau/Wrocław, was Dichte und Qualität der Offizinen betrifft, eine zentrale Stellung ein. Hier druckte ab 1475 der Inkunabeldrucker und Kleriker Caspar Elyan für das Domkapitel. Bedeutende Drucker waren Konrad Baumgarten (Grosse legenda der hailigsten frawen Sandt Hedwigis, 1504) sowie die Reformationsdrucker Adam Dyon und Kaspar Libisch (Lybisch). Mit Andreas Winkler begann 1539 der Druck gelehrter Werke, der in den Produktionen der Offizinen der Familien Scharffenberg und Baumann sowie in der von Esaias Fellgiebel seine Fortsetzung fand. Ab 1732 druckte Johann Jacob Korn, der mit seinem Verlag die Brücke zum 19. und 20. Jahrhundert bildet. Seine große, auch polnische Produktion hatte eine Mittlerfunktion zwischen West und Ost. Die Stadtbuchdruckerei Graß, Barth & Comp. hatte eher regionalen Charakter.

1529 druckte Simprecht Froschauer (eigentl. Sorg) aus Nikolsburg/Mikulov das erste Buch in Liegnitz/Legnica. Seine Offizin begründete mit der von Nikolaus Schneider und der fürstlichen Druckerei die Qualität der Bücher. In Neisse/Nysa druckte Johann Creutziger (Cruciger) aus Preschau/Prešov wohl ab 1541 vor allem für den Bischof von Breslau, um ein Gegengewicht zu den protestantischen Druckern der Landeshauptstadt zu schaffen; ebenso war die Produktion der Druckerfamilie Schubart ausgerichtet. In Görlitz/Zgorzelec begann Crispin Scharffenberg den Buchdruck um 1545. Ambrosius Fritsch und Hans Rambau (Rhambaw) folgten mit wichtigen theologischen und landeskundlichen Werken. Die Druckgeschichte von Brieg/Brzeg begann 1610. Hauptsächlich wurden hier Verordnungen, Theologica, gelehrte Literatur und Gelegenheitsschrifttum gedruckt. In der Offizin von Johann Christoph Jakob wurden auch polnische Werke gedruckt.

Hundsfeld/Psie Pole (heute Stadtteil von Wrocław) war der Sitz der Offizin von Paul Helitz, der hier 1543 das erste hebräische Buch im deutschen Sprachraum druckte. In Dyhernfurth/Brzeg Dolny druckte Sabbatai ben Joseph Bass (Schabtai) 1689–1712 hebräische Bücher.

Böhmen, Mähren

Die Anfänge des Buchdrucks in Böhmen sind noch nicht vollständig erforscht, aber 44 Inkunabeln zeugen von einer regen Drucktätigkeit. Der erste Druck (die tschechische Übersetzung der Chronik Trojas von Quido de Columna von 1468) stammt aus dem ältesten tschechischen Druckort Pilsen/Plzeň. Dort wurden als erste die auf 1476 datierten Drucke Statuta synodalia Arnesti hergestellt. 1498/99 druckte Mikulaš Balalář aus der Slowakei hier acht tschechische Bücher. Zwischen 1501 und 1513 brachte er weitere 20 Werke mit breiter thematischer Fächerung heraus.

Von Bedeutung für Böhmen ist Johannes Alakraw aus Passau, der in Winterberg/Vimperk druckte. Er stellte auch den ersten tschechischen Wandkalender für das Jahr 1485 her.

In Kuttenberg/Kutná Hora war Martin Tischnowitz der Drucker der tschechischen Kuttenberg-Bibel (1489) mit 1.612 Blättern und 116 Holzschnitten. Er ging nach diesem Druck nach Prag/Praha, es sind von ihm jedoch keine weiteren Drucke bekannt.

Für Mähren wichtig ist zunächst Brünn/Brno. Hier druckten Konrad Stahl aus Blaubeuren und Matthias Preinlein aus Ulm. Beide hatten zuvor in Olmütz/Olomouc für das Bistum gearbeitet. Sie druckten hier wohl beide zusammen 1488 die Chronica Hungarorum des Johannes de Thwrocz, insgesamt mehr als zehn v. a. liturgische Bücher.

In Olmütz druckten ab 1499 Preinlein, ab 1500 Konrad Baumgarten und ab 1504 L. Fürstenhayn. Nach einem kurzen Intervall von 1538 bis 1547 von Jan Olivetský eröffnete 1554 der Nürnberger Jan Günther eine Offizin, die von seinen Nachkommen weitergeführt wurde. Olmütz blieb also das Zentrum des mährischen Buchdrucks.

Auch nichtkatholische Drucker wie Simprecht Sorg in Nikolsburg konnten sich in Mähren behaupten. Im 17. und 18. Jahrhundert kamen Znaim/Znojmo, Iglau/Jihlava und Troppau/Opava als Druckorte hinzu. In Südmähren arbeitete die illegale Druckerei der Böhmischen Brüder in Eibenschitz/Ivančice, ab 1578 ist sie in Kralitz/Kralice nachweisbar. Hier wurde insgesamt von 1563 bis 1619 gedruckt. Hauptwerk ist die sorgfältig hergestellte und kommentierte „Kralitzer Bibel“ (1574–94) in böhmischer Sprache.

Prag nahm innerhalb Böhmens und Mährens eine besondere Stellung ein. Zwar war es nur der drittwichtigste Druckort nach Pilsen und Winterberg, aber hier erlebte der böhmische Buchdruck bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges eine Blütezeit. Zu nennen ist etwa die qualitätvolle Produktion des Georgius Nigrinus (tätig 1571–1606) mit über 600 Drucken in mehreren Sprachen und Fachgebieten. Seit 1512/13 wirkten hier jüdische Drucker. Mit dem Ende des Ständestaates (1618) wurde der böhmische und mit ihm der Prager Buchdruck zunehmend von jesuitischen Druckern beherrscht. Insgesamt wuchs die Produktion in Prag während des 17. Jahrhunderts fast um das Doppelte. Der Dreißigjährige Krieg bremste vorerst die Entwicklung. Ab 1650 durften in Böhmen nur noch katholische Verleger und Buchhändler arbeiten. Zwischen 1620 und 1700 gab es in Böhmen 29 Offizinen, davon 20 in Prag.

Slowakei

Der erste Drucker auf dem Gebiet der heutigen Slowakei war 1477–80 in Pressburg/Bratislava tätig. Erst 100 Jahre später entstanden weitere Offizinen im Zusammenhang mit der Reformation: Kaschau/Košice 1560, Schintau/Šintava 1573, Komjáti/Komjatice 1573–74, Bartfeld/Bardejov 1577, Neusohl/Banská Bystrica 1578, Tyrnau/Trnava 1578, Blasenstein/Plavecký Hrad/Detrekőváralja 1579, Freistadt/Hlohovec/Galgóc 1584, Pressburg 1594, Leutschau/Levoča 1614. Bruno Brewer gründete seine Offizin 1625 in Leutschau; sie übertraf die bestehenden an Umfang der Produktion und Qualität und bestand bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Außer Theologica erschienen in dieser Region auch profane Schriften auf Latein, Deutsch und Ungarisch. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurden auf dem Gebiet der Slowakei 2.683 Bücher gedruckt.

Siebenbürgen

Der Buchdruck ist in Siebenbürgen seit 1529 nachgewiesen. Bei dem Drucker Lucas Trapoldner in Hermannstadt/Sibiu erschienen in diesem Jahr eine lateinische Grammatik und ein Pestbuch. Ab 1544 druckte hier Philipp Moler (erstmalig auf Rumänisch) vor allem reformatorisch beeinflusste liturgische Drucke für die Rumänen. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts baute die Familie Hochmeister die Offizin in Hermannstadt aus und schloss eine Buchhandlung an, deren erste Filiale in Klausenburg/Cluj-Napoca eröffnet wurde. Eine neue Offizin gründete 1693 Johann Barth; sie hatte bis 1832 Bestand.

In Kronstadt/Braşov druckte der siebenbürgische Reformator und Stadtpfarrer Johannes Honter ab 1539. Seine Offizin war die erste dauerhafte und brachte reformatorische und juristische Schriften sowie Lehrbücher hervor; europäischen Erfolg hatte seine gereimte Kosmographie (1542 u. ö.). Die Offizin wurde von Valentin Wagner fortgeführt.

Ab 1550 druckte Kaspar Helth (Heltai) in der von Georg Hoffgreff gegründeten Offizin in Klausenburg; sie bestand bis weit ins 17. Jahrhundert hinein. Aus ihr stammen 250 von 387 siebenbürgischen Drucken des 16. Jahrhunderts, die damit eine einzigartige Stellung nicht nur in Siebenbürgen, sondern im ganzen ungarischsprachigen Raum einnahm (Luthers Kathechismus erschien bei ihm zum ersten Mal auf Ungarisch). Helths Produktion war nicht nur auf theologische Bücher beschränkt, sondern umfasste auch historische und literarische Titel. Zwischen 1557 und 1581 druckte der Diakon Coresi kyrillische Bücher religiösen Inhalts. Ab 1668 arbeiteten in Klausenburg calvinistische und unitarische Offizinen.

Weitere Druckorte waren Weißenburg/Alba Iulia ab 1578/79, Mühlbach/Sebeş ab 1580 und Broos/Orăştie ab 1582.

Kriege und Epidemien beeinträchtigten die Buchproduktion in Siebenbürgen: Von 1601 bis 1670 erschienen nur 490, von 1671 bis 1700 650 Drucke, ihre Bedeutung reichte nicht mehr an die des 16. Jahrhunderts heran. Im 18. Jahrhundert erschienen 3.650 Drucke, vornehmlich in Klausenburg, Hermannstadt und Kronstadt.

3. Bibliographische Hinweise

Literatur

Allgemein

  • Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug u. a. (Hg.): Lexikon des gesamten Buchwesens. 2., völlig neu bearb. Aufl. LGB². Stuttgart 1987ff.
  • Bernhard Fabian (Hg.): Handbuch deutscher historischer Buchbestände in Europa. Hildesheim, Zürich, New York (Bd. 1–3: Tschechische Republik; Bd. 4: Slowakische Republik; Bd. 5: Ungarn; Bd. 6: Polen).
  • Detlef Haberland (Hg.): Buch- und Wissenstransfer in Ostmittel- und Südosteuropa in der Frühen Neuzeit. München 2007 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 34).
  • Hans Jessen: Von Buchdruckern und Verlegern im deutschen Osten. Kitzingen [1954] (Der Göttinger Arbeitskreis. Schriftenreihe 41).
  • Christoph Reske: Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet. Wiesbaden 2007 (Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen 51).

Pommern

  • LGB², Bd. VI (2003), S. 55f.
  • Gottlieb Mohnike: Die Geschichte der Buchdruckerkunst in Pommern. Stettin 1840.
  • Reske, S. 860–866.

Ost- und Westpreussen

  • Detlef Haberland: Der Buchdruck in Danzig in der Frühen Neuzeit. Vom Wanderdrucker bis zur Massenproduktion. In: Jens Stüben (Hg.): Ostpreußen, Westpreußen, Danzig. Eine historische Literaturlandschaft. München 2007 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 30), S. 189–204.
  • LGB², Bd. IV (1995), S. 175.
  • Reske, S. 145–151, 190–192, 482–489.
  • Axel E. Walter (Hg.): Königsberger Buch- und Bibliotheksgeschichte. Köln u. a. 2004 (Aus Archiven, Bibliotheken und Museen 1). 

Schlesien

  • Helmut Claus: New Light on the Presses of Adam Dyon and Kaspar Libisch in Breslau (1518–1540). In: John L. Flood, William A. Kelly(ed.): The German Book 1450–1750. Studies presented to David L. Paisey in his retirement. London 1995, S. 61–80. 
  • Detlef Haberland: Kommentierte Bibliographie zum Buch- und Bibliothekswesen in Schlesien bis 1800. München 2010 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 39). 
  • LGB², Bd. I (1987), S. 260, 540f.; Bd. III (1991), S. 199; Bd. IV (1995), S. 542.
  • Reske, S. 131f., 179f., 299–301, 550–552, 639–642.
  • Alfred Świerk: Die Anfänge des Buchdrucks in Breslau. In: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau 23 (1982), S. 171–177.

Böhmen, Mähren

  • Beda Dudik: Geschichtliche Entwicklung des Buchdrucks in Mähren. Brünn 1879.
  • LGB², Bd. I (1987), S. 49, 481–484, 560f.; Bd. V (1999), S. 14f., 183, 367, 444; Bd. VI (2003), S. 12, 83–85; Bd. VII (2007), S. 204, 441f., 512–518.
  • Josef Volf: Geschichte des Buchdrucks in Böhmen und Mähren bis 1848. Weimar 1928.

Slowakei

  • Ján Čaplovič: Bibliografia tlačí vydaných na Slovensku do roku 1700. 2 Bde. Martin 1972–1984.
  • LGB², Bd. VII (2007), S. 112–114.

Siebenbürgen

  • Gedeon Borsa (Hg.): Alte siebenbürgische Drucke (16. Jahrhundert). Köln 1996 (Schriften zur Landeskunde Siebenbürgens 21).
  • LGB², Bd. III (1991), S. 440, 529f.; Bd. IV (1995), S. 230, 352f.; Bd. V (1999), S. 215; Bd. VII (2007), S. 84–86.
  • Christian Rother: Siebenbürgen und der Buchdruck im 16. Jahrhundert. Mit einer Bibliographie „Siebenbürgen und der Buchdruck“. Wiesbaden 2003 (Buchwissenschaftliche Beiträge aus dem Deutschen Bucharchiv München 71).

Weblinks

Zitation

Detlef Haberland: Buch- und Druckgeschichte bis 1800. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2011. URL: ome-lexikon.uni-oldenburg.de/53829.html (Stand 02.06.2015).

Nutzungsbedingungen für diesen Artikel

Copyright © Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk entstand im Rahmen des Projekts „Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ und darf vervielfältigt und veröffentlicht werden, sofern die Einwilligung der Rechteinhaber vorliegt. Bitte kontaktieren Sie: ome-lexikon(at)uol.de

Wenn Sie fachliche Hinweise oder Ergänzungen zum Text haben, wenden Sie sich bitte unter Angabe von Literatur- und Quellenbelegen an die Redaktion.

OME-Redaktion (Stand: 25.04.2018)