OME-Lexikon

Militärgeneralgouvernement Lublin

1. Toponymie

Deutsche Bezeichnung

Militärgeneralgouvernement Lublin, oft auch Militärgeneralgouvernement in Polen

Anderssprachige Bezeichnungen

Poln.: Generalne Gubernatorstwo Lubelskie bzw. Generalne Gubernatorstwo Wojskowe w Polsce

Etymologie

Der Begriff „Generalgouvernement“ rekurriert auf die gleichnamigen russischen Verwaltungseinheiten in Polen vor 1914, hat aber auch Traditionen in der Verwaltung besetzter Gebiete durch die Armee Österreich-Ungarns.

2. Geographie

Kartographische Darstellung der österreichisch-ungarisch bzw. deutsch besetzten Gebiete Militärgeneralgouvernement Lublin, Generalgouvernement Warschau sowie Ober Ost [Erich Wunderlich (Hg.): Handbuch von Polen (Kongreß-Polen). Beiträge zu einer allgemeinen Landeskunde. 2., verm. Aufl. Berlin 1918 (Veröffentlichungen der Landeskundlichen Kommission beim Kaiserlich Deutschen Generalgouvernement Warschau)].

Lage

Das Militärgeneralgouvernement (MGG) Lublin war ein österreichisch-ungarisch besetztes Gebiet im Ersten Weltkrieg mit etwa 48.000 km2, das die früher russischen Gouvernements Kielce, Radom und Lublin umfasste. Es grenzte im Süden an das k. u. k. Kronland Galizien. Die Grenze zum deutschen Generalgouvernement Warschau bildete im Norden die Pilica, im Nordwesten die Weichsel (poln. Wisła); im dortigen Tschenstochau/Częstochowa gab es als Enklave das Paulinerkloster Jasna Góra. Im Osten begann jenseits des Bug das Etappengebiet der deutschen Armeen.

Topographie

Das Territorium des MGG Lublin ist östlich der Weichsel leicht hügelig, westlich davon teils flach, teils von kleineren Gebirgszügen südlich von Radom gekennzeichnet, jeweils mit einigen Wäldern. Die Bevölkerung lebte zu ganz überwiegenden Teilen auf dem Land, eine Verstädterung war nicht zu beobachten; es gab keine Städte mit mehr als hunderttausend Einwohnern.

3. Geschichte und Kultur

Zeitgeschichte

Nach der von den Mittelmächten gewonnenen Schlacht von Tarnów-Gorlice im Frühsommer 1915 eroberten die verbündeten Armeen in kurzer Zeit die früheren „Weichselgouvernements“ des Russischen Reichs. Österreich-Ungarn etablierte am 25. August 1915 zunächst das Militärgeneralgouvernement Kielce, das seit dem 1. Oktober unter dem Namen Militärgeneralgouvernement Lublin firmierte, benannt nach der größten und wichtigsten besetzten Stadt, in der auch die Okkupationsverwaltung ihren Sitz nahm.

Bereits unmittelbar nach Kriegsausbruch wurden in Wien Pläne entworfen, Russisch-Polen zu annektieren. Als problematisch galt insbesondere, dass damit mehr Polen als Deutschstämmige in der Doppelmonarchie gelebt hätten. Noch viel mehr machte die mit Deutschland geteilte Herrschaft politische Lösungen unmöglich. Die beiden Partner konnten sich bis Kriegsende nicht einigen, sodass MGG und Generalgouvernement Warschau parallel weiterbestanden. Angesichts dessen wurden wesentliche Entscheidungen nicht in Wien oder Berlin, sondern in Lublin und Warschau/Warszawa getroffen. Der Warschauer Generalgouverneur Hans von Beseler (1850−1921) erwies sich dabei als der entscheidendere Akteur, weil seine Stellung viel stärker war als die seiner k. u. k. Pendants, bei denen mangelnde Kontinuität ein Problem darstellte. Nacheinander amtierten die vier Generäle Erich Baron Diller (1859−1926), Karl Kuk (1853−1935), Stanisław Graf Szeptycki (1867−1950) und Anton (Ante) Lipošćak (1863−1924).

Am 5. November 1916 proklamierten Deutschland und Österreich-Ungarn in Warschau das Königreich Polen, das aus dem MGG Lublin und dem Generalgouvernement Warschau bestand. Im Namen der beiden Kaiser versprachen sie einen selbständigen Staat mit erblicher Monarchie und Verfassung, ohne dies zu konkretisieren. Wesentlicher Grund für die Proklamation war der Wunsch, im Land Soldaten anzuwerben, was die Haager Landkriegsordnung in Feindesgebiet verbot. Indem also Polen formal aus dem Russischen Reich gelöst wurde, umging man diese Vorschrift. Das Werben um die Einheimischen erwies sich allerdings weitgehend als fruchtlos. Insbesondere die geplante Abtretung der im MGG gelegenen Kreise Chełm und Hrubieszów an die Ukraine, nachdem mit dieser im Februar 1918 ein Friedensvertrag ausgehandelt worden war, führte im ganzen Land zu großen Protesten und Widerstandshandlungen. Österreich-Ungarn wollte mit diesem Schritt jedoch die in Galizien praktizierte Nationalitätenpolitik fortsetzen, die der ethnisch dominierenden Gruppe starke Privilegien einräumte.

Am 6. November 1918 proklamierte Ignacy Daszyński (1866−1936) in Lublin eine „provisorische Volksregierung der polnischen Republik“ (poln.: Tymczasowy Rząd Ludowy Republiki Polskiej), konnte sich damit aber politisch nicht durchsetzen. Dass im deutschen Generalgouvernement Warschau die Regierungsgewalt am 11. November auf Józef Piłsudski (1867-1935) überging und die damit einhergehende Entwaffnung der Besatzer die Okkupation auch in Lublin beendete, erwies sich als bedeutsamer. Das Datum markiert die Gründung der Republik Polen (Rzeczpospolita Polska), zu der auch andere Territorien gehörten.

Verwaltung

Die Gouverneure in Lublin unterstanden dem k. u. k. Armeeoberkommando in Teschen/Cieszyn/Český Těšín, was es ihnen nur selten erlaubte, Entscheidungen in eigener Verantwortung oder ohne umständliche Genehmigung zu erlassen. Dem Armeeoberkommando waren legislative Maßnahmen, prinzipielle Regelungen und Abänderungen der bisherigen Grundrechte der Bevölkerung vorbehalten, sodass die Politik vor Ort starken Reglementierungen unterworfen war. Zu dieser militärischen Vorherrschaft passte auch, dass das so genannte Zivil-Landeskommissariat nur nachrangige Funktionen ausübte. Sämtliche leitenden Posten des Gouvernements und der Kreiskommandos, den beiden mittleren Verwaltungsebenen, wurden überdies mit Offizieren und Militärbeamten besetzt. Industriebetriebe sowie vor allem die landwirtschaftliche Produktion des eroberten Gebiets blieben stets unter militärischer Leitung. Inklusive Truppen hielten sich zwischen 170.000 und 200.000 Besatzer im Militärgeneralgouvernement auf.

Bei der Beteiligung der Polen an der Herrschaft zeigte sich Österreich-Ungarn zunächst restriktiver als Deutschland. Erst als im Sommer 1916 im Generalgouvernement Warschau ein Kurienwahlsystem eingeführt wurde, musste die Doppelmonarchie ihren Untertanen ebenfalls Partizipationsangebote machen; andererseits ließ man seit Anfang 1917 auch Bürgermeister direkt wählen und setzte damit ein Zeichen bei der Einbeziehung der Polen.

Gleichzeitig existierte seit dem 14. Januar 1917 ein polnischer Staatsrat (Tymczasowa Rada Stanu), der zumindest theoretisch die Selbständigkeit des Landes vorbereiten und die Regierungsgewalt ausüben sollte, aber nur nach und nach gewisse Befugnisse erlangte. Das Gremium war auch für das deutsche Besatzungsgebiet zuständig. Am 12. September 1917 wurde zudem der Regentschaftsrat (Rada Regencyjna) ins Leben gerufen, dem der Warschauer Stadtpräsident Zdzisław Lubomirski (1865−1943), der Warschauer Erzbischof Aleksander Kakowski (1862−1938) sowie der Politiker Józef Ostrowski (1850−1922) angehörten und der als eine Art Exekutivgremium des Staatsrats gelten kann. Er erklärte am 7. Oktober 1918 zunächst die unter Besatzung nicht zu realisierende Unabhängigkeit Polens und ernannte am 25. Oktober 1918 mit Józef Świeżyński (1868−1948) zudem den ersten Ministerpräsidenten, der nicht der Bestätigung durch die Besatzer bedurfte.

Bevölkerung

Anders als die deutsche Verwaltung im Generalgouvernement Warschau führte die Doppelmonarchie in Lublin eine Volkszählung durch. Anfang 1917 lagen die Ergebnisse vor, die Angaben über Sprachen und Berufe enthielten und eine Analphabetismusquote von über 50 % auswiesen. Bei einer Bevölkerung von 1.662.634 Männern und 1.844.333 Frauen – zusammen also 3.506.967 Personen – konnten rund 1,6 Millionen der über Sechsjährigen nicht lesen. Der jüdische Bevölkerungsanteil betrug gut 13 %, der der Deutschen blieb unter 1 %.

Ergebnisse der Volkszählung im Militärgeneralgouvernement Lublin 1916:[1]

Berufe (einschließlich Familienmitglieder)
männlich
weiblich
gesamt
Landwirtschaft1.141.0611.251.2762.392.337
Gewerbe und Industrie292.631316.558609.189
Handel und Gewerbe116.201130.375246.576
freie Berufe14.40315.54429.947
Öffentlicher Dienst20.16922.19842.367
Rentner12.15817.11429.272
Arbeitslose66.01191.268157.279
zusammen
1.662.634
1.944.333
3.506.967

Wirtschaft

Das Militärgeneralgouvernement war vor allem agrarisch geprägt und verfügte kaum über nennenswerte Industriebetriebe. So kam der dortigen Landwirtschaft eine zentrale Rolle zu, zumal in der Doppelmonarchie die Versorgungslage nicht günstig war. Mittels der polnischen Agrarerzeugnisse hoffte Wien, einen Teil des eigenen Bedarfs an Lebensmitteln decken zu können. 1915 begannen die österreichisch-ungarischen Besatzer deshalb mit einer vollständigen Beschlagnahme der Ernte, nahmen die Saatgutverteilung in ihre Hände und führten außerdem eine Kontingentierung der Lebensmittelversorgung in den wenigen Städten ihres Gebiets ein. Den Bewohnern wurden 300 g Mehl pro Tag zugestanden, weshalb es dort während des Kriegs zu starker Unterernährung kam.

Nachdem viele Bauern angesichts der Ablieferungspflicht keine ökonomischen Anreize mehr zu einer gesteigerten Ernte sahen, wurden sie teilweise durch Zwang zur Arbeit auf dem Feld herangezogen. Bei Akten von Sabotage, etwa Feuer an Heuschobern, beugten die Österreicher weiteren Störungen durch Geiselnahme der angesehensten Leute der jeweiligen Gemeinde vor.

Die hohen Erwartungen an den Export erfüllten sich dennoch nicht. 1915 und 1916 konnte zusammen so viel in die Heimat geschickt und von den Einheiten vor Ort verbraucht werden, wie ursprünglich alleine für 1916 für die Ausfuhr vorgesehen war. Man setzte deshalb auf größere ökonomische Anreize und eine teilweise Kooperation mit den Einheimischen. Mit der Schaffung der Ernteverwertungszentrale kontrollierte und koordinierte ab Herbst 1916 in Lublin eine eigenständige Organisation – die freilich nach wie vor unter militärischer Leitung stand – den Kreislauf für die wichtigsten Agrarerzeugnisse. Um die laute Kritik an der fremdbestimmten Politik zu verringern, gründeten Deutsche und Österreicher im Mai 1917 einen polnischen Landwirtschaftsrat, der im Juli auch formal die Ernteorganisation übernahm. Wirklich autonom war dieser aber nicht, denn ein Regierungskommissar beaufsichtigte ihn, und seine einzige Aufgabe war der Getreideaufkauf. Im April 1918 übernahm Lublin wiederum die polnische Ernteorganisation und deren Magazine. Die Polen leisteten gegen diesen Rückschritt auf dem Weg zu einer unabhängigen Selbstverwaltung teilweise starken Widerstand, sodass nicht selten Waffengewalt angewandt wurde, um das Vorgehen durchzusetzen.

Bedeutende Industrie gab es nur im Kohlebecken von Dąbrowa, von dem ein Drittel zum MGG Lublin und zwei Drittel zum deutschen Besatzungsgebiet gehörten. Die dortigen Zechen deckten 1915 immerhin 5 % und 1916 4,5 % des Kohlebedarfs der Doppelmonarchie. Alleine im Dezember 1916 wurden auf k. u. k.-Seite 110.000 Tonnen Kohle gefördert.

Militärgeschichte

Bereits unmittelbar nach Kriegsbeginn hatte Józef Piłsudski auf galizischem Gebiet und mit Billigung des Wiener Armeeoberkommandos damit begonnen, eine Freiwilligenformation mit Polen aus dem russischen Teilungsgebiet aufzustellen, weil er so für die Unabhängigkeit seiner Heimat kämpfen wollte. Doch der militärische Wert dieser Truppe war gering – nicht nur wegen der vergleichsweise überschaubaren Anzahl an Soldaten. Im Juli 1916 legte Piłsudski aus Unzufriedenheit über die seiner Ansicht nach zu geringen Zugeständnisse der Mittelmächte das Kommando über die Legionen nieder. Das brachte Stanisław Szeptycki, bis dato Kommandeur der III. Brigade, im September den Oberbefehl ein.

Vier Tage nach der Proklamation des Königreichs Polen erging ein Werbeaufruf für die nun „Polnische Wehrmacht“, was eine bewusste Abgrenzung zu den Legionen darstellte. Im MGG sollten so bis zu 100.000 Mann rekrutiert werden. Doch Erfolge blieben weitgehend aus, und als die Soldaten am 9. Juli 1917 den verlangten Eid auf die beiden Kaiser verweigerten, internierten die Mittelmächte 15.000 von ihnen. Unter dem Kommando des polnischen Regentschaftsrats dienten ab Herbst 1918 lediglich 9.000 Mann.

Militärgeneralgouverneur Karl Kuk versuchte erfolglos, nach der Proklamation des Königreichs Polens mehr polnische Soldaten zu rekrutieren. Am 23. April 1917 wurde er seines Postens enthoben. [Foto: Hausner: Die Polenpolitik der Mittelmächte].

Gesellschaft

Österreich-Ungarn hatte nach der Eroberung des Lubliner Gebiets gehofft, von der Bevölkerung als Befreier vom russischen Joch begrüßt zu werden, auch weil man auf die pro-polnische Politik in Galizien verweisen konnte. Doch die Einheimischen begegneten den neuen Herrschern mit großer Skepsis. Während die adligen Eliten auch aus materiellen Gründen nicht mit dem Zarenreich brechen wollten, sah das polnische Bürgertum mit dem Weltkrieg die Chance auf einen Nationalstaat gekommen, der auf Kosten Österreich-Ungarns, das gegenüber Deutschland als viel schwächer galt, durchgesetzt werden sollte. Die große Masse der Landbevölkerung war an Politik nicht interessiert und beschäftigte sich vor allem mit den zahlreichen Drangsalierungen in der Wirtschaft.

Österreich setzte auf die polnische Mehrheitsbevölkerung und war zu deren Vorteil bereit, die ukrainische und jüdische Minderheit zu diskriminieren. Man beschränkte sich auf hinhaltende Verhandlungen mit jüdischen Führern und auf die Feststellung offizieller Toleranz. Mit dem Frieden von Brest-Litowsk wendete sich das Blatt zugunsten der Ukrainer, und Wien wollte sogar polnisches Gebiet an die Ukraine abtreten. Dies führte zu offenem Aufruhr unter den Polen und verschärfte die ethnischen Spannungen innerhalb der Bevölkerung.

Religions- und Kirchengeschichte

Die katholischen Habsburger verstanden sich als Herrscher über alle Katholiken, zu denen die Polen in der ganz überwiegenden Mehrheit zu rechnen waren. Sie inszenierten sich als religiöser Gegenpol zu den orthodoxen Romanows einerseits und den protestantischen Hohenzollern andererseits. In diesem Sinne kam 1915 zwar die Stadt Tschenstochau unter deutsche Verwaltung, aber Jasna Góra, der berühmte dortige Wallfahrtsort des Paulinerklosters mit dem polnischen Nationalheiligtum der Schwarzen Madonna, unter k. u. k. Aufsicht. Lublin war in den folgenden Jahren stets um ein gutes Verhältnis zur katholischen Kirche bemüht und umwarb sie, um sich ihr Wohlwollen und indirekt ihren Einfluss auf die Bevölkerung zu sichern. Doch die Versuche, den Klerus für sich einzunehmen und dadurch die Stimmung der Polen zu beeinflussen, wurden durch die Kriegsumstände wieder zunichte gemacht: Die Rüstungsindustrie benötigte Metall, und dieses ließ sich aus Kirchenglocken gewinnen. Und während man dafür in der Heimat noch auf die Solidarität des Klerus rechnen konnte, war das im besetzten Polen keineswegs der Fall.

4. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Jerzy Gaul: Kancelaria Generalnego Gubernatorstwa Wojskowego w Lublinie. 1915−1918 [Die Kanzlei des Militärgeneralgouvernements Lublin. 1915–1918]. Warszawa 1998.
  • Arthur Hausner: Die Polenpolitik der Mittelmächte und die österreichisch-ungarische Militärverwaltung in Polen während des Weltkrieges. Wien 1935.
  • Stephan Lehnstaedt: Das Militärgeneralgouvernement Lublin. Die „Nutzbarmachung“ Polens durch Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg. In: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 61 (2012), S. 1–26.
  • Stephan Lehnstaedt: Der koloniale Blick? Polen und Juden in der Wahrnehmung der Mittelmächte. In: Bernhard Bachinger, Wolfram Dornik (Hg.): Jenseits des Schützengrabens. Der Erste Weltkrieg im Osten: Erfahrung − Wahrnehmung – Kontext. Innsbruck 2013 (Veröffentlichungen des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, Graz, Wien, Klagenfurt; Sonderband 14), S. 391–410.
  • Jan Lewandowski: Królestwo Polskie pod okupacją austriacką, 1914−1918 [Das Königreich Polen unter österreichischer Besatzung, 1914−1918]. Warszawa 1980.
  • Jan Lewandowski: Królestwo Polskie wobec Austro-Węgier. 1914−1918 [Das Königreich Polen und Österreich-Ungarn. 1914−1918]. Warszawa u. a. 1986.
  • Rudolf Mitzka: Die k. u. k. Militärverwaltung in Russisch-Polen. In: Hugo Kerchnawe (Hg.): Die Militärverwaltung in den von den österreichisch-ungarischen Truppen besetzten Gebieten. Wien 1928 (Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Weltkrieges. Österr. u. ungar. Serie), S. 8–52.
  • Tamara Scheer: Österreich-Ungarns Besatzungsmacht in Russisch-Polen während des Ersten Weltkriegs (1914−1918). In: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 58 (2009), S. 538–571.
  • Włodzimierz Suleja: Tymczasowa Rada Stanu [Der Provisorische Staatsrat]. Warszawa 1998.
  • Damian Szymczak: Między Habsburgami a Hohenzollernami. Rywalizacja niemiecko-austro-węgierska w okresie I wojny światowej a odbudowa państwa polskiego [Zwischen Habsburgern und Hohenzollern. Die deutsch-österreichisch-ungarische Rivalität während des Ersten Weltkriegs und die Gründung des polnischen Staates]. Kraków 2009.

Anmerkungen

[1] Archiwum Główne Akt Dawnych, Warschau (AGAD), 312 / 244 und 1918. Bevölkerung im MGGL, 10.7.1917 (= Volkszählung 1916).

Zitation

Stephan Lehnstaedt: Militärgeneralgouvernement Lublin. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2015. URL: http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p42284 (Stand 17.09.2015).

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