Kreischgebiet

1. Toponymie

Deutsche Bezeichnung

Kreischgebiet (auch Kreischland)

Anderssprachige Bezeichnungen

rum. Crișana; ung. Körösvidék; serb. Кришана (Krišana)

Etymologie

Der Name „Kreischgebiet“ leitet sich von den drei Flüssen Schnelle Kreisch (rum. Crișul repede; ung. Sebes-Körös), Schwarze Kreisch (rum. Crișul negru; ung. Fekete-Körös) und Weiße Kreisch (rum. Crișul alb; ung. Fehér-Körös) ab, die durch die Region fließen.

2. Geographie

Lage und Topographie

Das Kreischgebiet liegt zwischen 20° 45’ und 22° 39’ östlicher Länge, 45° 58‘ und 46° 38’ nördlicher Breite. Es wird durchquert von den drei aus dem Apuseni-Gebirge (rum. Munții Apuseni; ung. Erdély-Középhegység) von Ost nach West fließenden Flüssen (von Nord nach Süd) Schnelle Kreisch, Schwarze Kreisch und Weiße Kreisch. Letztgenannte vereinigen sich bei Gyula; die Schnelle Kreisch verbindet sich mit diesem auch „Doppelte Kreisch“ (rum. Crișul dublu; ung. Kettős-Körös) genannten Teilstück bei Gyomaendrőd zur „Dreifachen Kreisch“ (rum. Crișul triplu; ung. Hármas-Körös), die auch einfach Kreisch (Crișul; Körös) genannt wird und bei Csóngrad in die Theiß (rum. Tisa; ung. Tisza) mündet. Die nördliche Begrenzung des Kreischgebiets markiert der Somesch (rum. Someș; ung. Szamos), westlich wird das Gebiet begrenzt durch den Theißbogen, südlich bildet die Marosch (rum. Mureș; ung. Maros) die natürliche Grenze. Im Osten geht das Kreischgebiet über in die Siebenbürger Westkarpaten bzw. in das Apuseni-Gebirge, eine Kalkstein-Formation mit Karstlandschaften oberhalb des westlichen inneren Endes des Karpatenbogens.

Das Kreischland bildet entsprechend das Übergangsgebiet zwischen Bergland (Apuseni-Gebirge) und Pannonischer Tiefebene (Alföld) und besteht im Osten aus Berg- und Hügellandschaften, während der westliche Teil das östliche Ende der Pannonischen (oder: Großen Ungarischen) Tiefebene bildet.

Historische Geographie

Die historische Bezeichnung „Kreischgebiet“ bezieht sich auf naturräumliche Gegebenheiten; eine administrative Bedeutung der Regionsbezeichnung stand nie im Vordergrund. Wesentlich waren in diesem Zusammenhang vielmehr die Bezeichnungen der historischen ungarischen Komitate, aus denen sich die Region zusammensetzte und die durch die rumänischen Kreise (Județe) Arad, Bihor, Sathmar (rum. Satu Mare) und auch Marmarosch (rum. Maramureș) sowie die heutigen ungarischen Komitate in Bezeichnung und Geographie (teilweise nicht in den ursprünglichen Grenzen) als administrative Einheiten fortgesetzt werden. Das historische Kreischgebiet erstreckt sich auf die heutigen rumänischen Kreise Bihor und Arad sowie auf kleinere südliche Teile des Kreises Sathmar, die westlichen Teile von Salaj (rum. Sălaj) und den Nordzipfel vom Kreis Hunedoara. Auf ungarischer Seite gehören zum Kreischgebiet (von Nordosten nach Südwesten in jeweils kleineren Anteilen) erstens das Komitat Szabolcs-Sathmar (ung. Scabolcs-Szatmár-Bereg; Bezirkshauptstadt Nyíregháza) mit Teilen des historischen Komitats Sathmar (ung. Szatmár; der Hauptteil ist als Județ Satu-Mare zu Rumänien gehörig) und den Resten des historischen Komitats Bereg (Hauptteil zur Ukraine, Oblast Transkarpatien [ukr. Oblast’ Zakarpats’ka], gehörig), zweitens das Komitat Hajdú-Bihar (Bezirkshauptstadt Debrezin/Debrecen) als Zusammenlegung des historischen Heiduckenkomitats mit den Resten des historischen Komitats Bihar (dessen größerer Teil als Județ Bihor zu Rumänien gehört) sowie drittens das Komitat Békés (Bezirkshauptstadt Békéscsaba).

Beim Zerfall des mittelalterlichen Königreichs Ungarn (ab 1526) kamen das Kreischgebiet und weitere angrenzende Teile in den Herrschaftsbereich der antihabsburgischen Gegenkönige von Ungarn, die Siebenbürgen und die ostungarischen Komitate beherrschten. Sie führten ab 1575 den Titel Princeps Transylvaniae, partium regni Hungariae Dominus et Siculorum Comes (Fürst von Siebenbürgen, Herr der Teile des Königreichs Ungarn und Graf der Szekler). Mit dem daraus abgeleiteten „partium (regni Hungariae)“ wurden diese nicht zum historischen Siebenbürgen gehörenden Teile des mittleren Ostungarns bezeichnet, die aber nicht nur das Kreischgebiet umfassten, sondern – neben weiteren kleineren Territorien – auch die (historischen) Komitate Marmarosch (ung. Máramaros), Közép-Szolnok und Kraszna (ung. Crasna), östliche Teile Zarands sowie große Teile von Temes und Krassó-Szörény (heutiges Banat). Das historische Komitat Sathmar war ursprünglich nicht Teil des 1570 im habsburgisch-siebenbürgischen Vertrag von Speyer festgelegten Partiums.

Auch wenn die Geschichte des Kreischgebiets eng mit der Siebenbürgens verbunden ist, ist es nicht ein Teil Siebenbürgens im „engeren Sinne“, obwohl im Sprachgebrauch „Siebenbürgen“ (v. a. im rumänischen Transilvania) immer wieder inkludierend (für alle im Vertrag von Trianon 1920 von Ungarn an Rumänien abgetretenen Landesteile) verwendet wird („Ardeal“ bezieht sich im Gegensatz zu „Transilvania“ auf das engere Siebenbürgen).

Dass das Kreischgebiet ein eigenes Profil hat und sich weder der Karpatenregion bzw. Siebenbürgen östlich noch der Pannonischen Tiefebene westlich vollständig zuordnen lässt, zeigt sich bereits seit dem frühen Mittelalter. So ist der kulturelle Raum mitteleuropäisch-alpin, pannonisch sowie byzantinisch-orthodox geprägt.

Der rumänische Teil des Kreischgebiets bildet heute eine der sog. historischen Regionen, aus denen sich der Staat Rumänien zusammensetzt; hierauf bezieht sich üblicherweise die rumänische Bezeichnung „Crișana“.

Der südliche Teil des Kreischgebiets um die Marosch mit der Stadt Arad wird von den Serben auch Pomorišje („Gegend um die Marosch“) genannt.

3. Geschichte und Kultur

Gebräuchliche Symbolik

Als „historische Region“ ist das Kreischgebiet nicht eindeutig definiert, was auch die gegenwärtige Heraldik widerspiegelt: Der Adler des rumänischen Staatswappens trägt auf seinem Schild die Wappen der historischen Regionen. Im fünften Feld findet sich das Wappen Siebenbürgens (im engeren Sinne), das seit 1921 auch für das Kreischgebiet und die Marmarosch gelten sollte, da letztere über kein eigenes Wappen verfügten, was symbolisch die Zusammengehörigkeit der drei historischen Regionen unterstreichen soll. Historische Wappen, die indes wenig administrative Verwendung gefunden haben, zeigen unter anderem einen schwarzen Turm, der für die Feste Biharia (Burg des Menumorout der Gesta Hungarorum) steht (auch auf dem Wappen des Kreises Bihor).

Anfänge

Im Kreischgebiet finden sich unter anderem keltische und dakische Besiedlungsspuren von archäologischer Bedeutung; Siedlungsspuren führen bis ins Paläolithicum zurück.

Im Römischen Reich unter Trajan (reg. 98–117) war das Kreischgebiet als Barbaricum eingekeilt zwischen den Provinzen Pannonia inferior und Dacia und besiedelt von den Jazygiern, einem sarmatischen Reitervolk, das ab ca. 50 n. Chr. in der Theißebene wohnhaft war und als Verbündeter germanischer Stämme, besonders in den Markomannenkriegen, auftrat. Nach der Räumung der Donau-Karpatenprovinz Dacia (271) rückte gemeinsam mit den Goten der ebenfalls germanische Stamm der Gepiden in Richtung Donau und siedelte im Theißraum. Während der Hunnenherrschaft lag der Herrschersitz Attilas (gest. 453) an der Theiß. Das Gepidenreich, das zahlreiche Schatzfunde (u. a. Șimleul Silvaniei, Gräber von Apahida) bezeugen, wurde nach der Beendigung der hunnischen Herrschaft (Schlacht am nicht lokalisierbaren pannonischen Fluss Nedao 454/455), unter die die Gepiden in der Völkerwanderungszeit geraten waren, im Raum zwischen den Ostkarpaten und der Theiß gegründet.

Frühes Mittelalter und Landnahme der Ungarn

Der sarmatische Stamm der Awaren gelangte 567 in die Pannonische Tiefebene und zerstörte gemeinsam mit den Langobarden das Gepidenreich, um eine eigene Reichsgründung folgen zu lassen. Von den Karolingern und den Bulgaren wiederholt bekämpft, verschwanden die Awaren ab 822 allmählich aus der Geschichte und gingen in den nachfolgenden Kulturen der Ungarn und Bulgaren auf. Unter Khan Krum (gest. 814) erfuhr das Erste Bulgarische Reich eine Ausdehnung bis an die Theiß und umfasste somit kurzzeitig auch das Kreischgebiet.

Auf eine multiethnische Besiedelung des Raumes um die Jahrtausendmitte deuten unter anderem die christliche Keszthely-Kultur sowie die auf das Erlöschen des Awarenreichs folgende kurzlebige Reichsbildung bereits ansässiger Westslawen, genannt Transtheissia, hin. Diese stand möglicherweise in Zusammenhang mit der lediglich in den Gesta Hungarorum erwähnten Herrschaft des Menumorout (ung. Ménmarót), einem der dort thematisierten sechs lokalen Machthaber, mit denen die Magyaren während der Landnahme Auseinandersetzungen hatten. Möglich ist ebenfalls die Annahme von Transtheissia als Teil des Großmährischen Reichs.

Nach der ungarischen Landnahme wurde das Gebiet zwischen Theiß und Apuseni-Bergen Teil des Ungarischen Reichs. Im Zuge der graduellen Verschiebung der Grenze in Richtung Osten vom 11. bis 13. Jahrhundert wurde das Kreischgebiet vom Grenzland zum Binnenland und war mit der Geschichte Ungarns fest verbunden.

Osmanische Herrschaft und Habsburgerzeit

Die Schlacht von Mohács (1526) läutete ein zwei Jahrhunderte andauerndes Regiment der Osmanen in der Region ein. Nach der Eroberung und endgültigen Besetzung Mittelungarns durch das Osmanische Reich (1541) bildete das Kreischland den Hauptteil der „partium regni Hungariae“, die zum Fürstentum Siebenbürgen gehörten, das sich unter der Oberhoheit des Sultans befand. Es war ein Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen dem Woiwoden von Siebenbürgen Johann Szapolyai (1487−1540) und Ferdinand von Habsburg (1503−1564) um die ungarische Krone (1538 Friede von Großwardein/Oradea [ung. Nagyvárad]) sowie der weiteren Auseinandersetzungen der Osmanen mit den Habsburgern.

Große Teile des Kreischgebiets wurden wiederholt von den Osmanen erobert (z. B. Arad 1552), 1660−1692 befand sich die Region als Varat Eyalet mit Großwardein als Zentrum unter osmanischer Verwaltung.

Nach dem Ende der osmanischen Herrschaft und der Eingliederung der ehemaligen ungarischen Länder in die Habsburgermonarchie (1699 Friede von Karlowitz/Sremski Karlovci) gipfelten die antihabsburgischen Aufstände in den auch das Kreischland und vor allem Sathmar/Satu Mare berührenden Kuruzenkriegen, die durch den Frieden von Sathmar 1711 beigelegt wurden.

Somit erlebte die Region Kreischland seit den Mongoleneinfällen im 13. Jahrhundert bis zum Ende der „Türkenkriege“ als Aufmarschgebiet, Durchzugsraum und Schlachtfeld eine Serie von Verheerungen, Teilentvölkerungen und anderen Folgen von Kriegszügen. Mit der neugeschaffenen Militärgrenze als Absicherung gegen das Osmanische Reich begann seit dem Erlass des ersten „Impopulationspatents“ 1689 unter den Habsburgern eine Neubesiedlung der von den langen Kriegen verheerten Gebiete. Unter anderem der „Schwabenzug“ der unter der Bezeichnung „Donauschwaben“ bekannt gewordenen deutschen Siedler brachte auch für das Kreischland und für Sathmar eine erneute ethnische Ausdifferenzierung. Es kam wie im Banat vor allem im Kreis Arad zur Anlage von Schachbrettdörfern wie Sanktanna (rum. Sântana; ung. Újszentanna); auch slowakische und bulgarische Siedlungen entstanden. In den Städten des Kreischlands (z. B. Großwardein, Arad) hat das österreichische Regiment mit zahlreichen bis heute erhaltenen Barockbauten sichtbare Spuren hinterlassen. Wie für Siebenbürgen im engeren Sinne bedeutete die habsburgische Herrschaft auch für das Kreischgebiet schließlich eine wirkmächtige kulturelle Ausrichtung nach Westen.

Habsburgermonarchie und 20. Jahrhundert

Eine administrative Einheit wurde die Region Kreischland durch die Etablierung des habsburgischen Militärdistrikts von Großwardein, der im Süden bis Arad reichte und im Norden bis Nyíregyháza und Sathmar. Während der ungarischen Revolution (1848/49) wurde Arad zum Hauptquartier der Revolutionäre um Lajos Kossuth (1802−1894), der ungarische Landtag wurde nach Debrezin/Debrecen verlegt. Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich (1867) kam es im ungarischen Reichsteil zu Magyarisierungsbestrebungen, die im Kreischgebiet zu einem prozentualen Anstieg der ungarischen Bevölkerung führten.

Die Zeit der wirtschaftlichen Prosperität um 1900 fand ihren Ausdruck in zahlreichen, größtenteils bis heute erhaltenen Jugendstilensembles in den Zentren der größeren Städte.

Das 20. Jahrhundert brachte für das Kreischgebiet mehrmals bedeutende territoriale Veränderungen. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende der K. u. k.-Monarchie gelangte durch den Vertrag von Trianon nicht nur Siebenbürgen an Rumänien, sondern auch das bislang ungarische Banat (ein Viertel erhielt Serbien) und das Partium, mit einem Grenzverlauf, der nicht die historischen Komitatsgrenzen berücksichtigte, sondern sich vor allem an ethnographischen Gegebenheiten und strategischen Interessen der Siegermächte orientierte. Mit dem Zweiten Wiener Schiedsspruch wurden wiederum 1940 der Norden des Kreischgebiets mit der Stadt Großwardein, Nordsiebenbürgen (ein sichelförmiger Streifen einschließlich der Städte Klausenburg/Cluj-Napoca [ung. Kolozsvár] und Sankt Georgen [rum. Sfântu Gheorghe, ung. Sepsiszentgyörgy]) und die Kreise Marmarosch und Sathmar Ungarn angeschlossen. Die Grenzziehungen des Schiedsspruchs wurden de facto 1945, de jure 1947 auf der Pariser Friedenskonferenz annulliert und der Status von Trianon wurde wiederhergestellt.

Während des Zweiten Weltkriegs war die Region unter anderem Schauplatz der „Debreziner Operation“, einer Offensive der Roten Armee im Oktober 1944, in der sich die 2. Ukrainische Front der Roten Armee sowie die Heeresgruppe Süd und die Heeresgruppe F der Wehrmacht (mit deutschen und ungarischen Verbänden) schwere Gefechte lieferten, die in einigen Städten und Ortschaften (v. a. Debrezin) große Zerstörungen hinterließen. Die jüdische Bevölkerung des Ungarn zugeschlagenen nördlichen Teils des Kreischgebiets wurde 1944 nach der Besetzung Ungarns durch die Wehrmacht („Fall Margarethe“) größtenteils deportiert und in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordet.

Die Zeit des Kommunismus brachte für das Kreischland als ökonomische Randregion Rumäniens neben der allgemeinen Verstaatlichung der Wirtschaft die zentralistische Steuerung der Landwirtschaft und Industrie. Da aber in der Region vergleichsweise wenig Schwerindustrie angesiedelt war/wurde, sind die Hinterlassenschaften des Kommunismus in den Konversionsprozessen der Nachwendezeit vergleichsweise effektiv abgebaut worden und die Region kann zumindest in den städtischen Räumen von einem bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung profitieren; die Nähe zu Westeuropa wirkt dabei als Katalysator.

Bevölkerung und Religion

Das Kreischgebiet wies stets eine ethnisch gemischte Bevölkerung auf. Historisch lebte die ungarische Bevölkerung vorwiegend in den Städten bzw. in der Ebene, die rumänische in den Gebirgslandschaften und den Ausläufern der Apuseni-Berge. Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich 1867 vergrößerte sich der ungarische Anteil beträchtlich; umgekehrt stieg der Anteil der rumänischen Bevölkerung nach 1920 an. Der Anteil an Roma dürfte aktuell etwas höher zu veranschlagen sein, als die Zählungen angeben, da sich dabei viele Roma nicht zu ihrer Ethnie bekennen. Bemerkenswert ist, dass der Anteil der jüdischen Bevölkerung in den Kreisen Bihor und Sathmar vor der Shoah und Auswanderung höher war als in Siebenbürgen im engeren Sinne.

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung in den rumänischen Kreisen des Kreischgebiets (die Reihenfolge folgt der des Zensus):[1]

  Kreis Arad 1930 Kreis Arad 2011 Kreis Sathmar 1930 Kreis Sathmar 2011 Kreis Bihor 1930  Kreis Bihor 2011
Rumänen 304.838 340.670 147.135 188.155 308.478 366.245
Ungarn 88.542 36.568 95.104 112.580 171.907 138.213
Roma 6.806 36.568 4.787 17.388 6.211 34.640
Ukrainer 833 1.261 3.439 1.340 808 101
Deutsche 58.639 2.909 24.893 5.006 2.370 735
Lipowaner/Russen 450 33 1.371 6 516 32
Serben, Kroaten, Slowenen 3.808 859 -- -- -- --
Slowaken 11.978 4.462 695 125 12.365 6.091
Bulgaren 2.391 549 -- -- -- --
Juden 9.445 116 23.164 36 23.709 176

Neben den in der Tabelle genannten ethnischen Gruppen leben auch Griechen, Türken, Tschechen, Polen und Armenier in kleinerer Zahl in der rumänischen Crișana. Manche Kleinstädte im Westen des Kreises Bihor und vor allem viele Orte des Kreises Sathmar weisen eine hohe Anzahl Ungarn, oft auch eine ungarische Bevölkerungsmehrheit auf. Die Grenzstadt Nadlak (dt./slowak.; rum. Nădlac; ung. Nagylak) im äußersten Westen des Kreises Arad ist eines der wichtigsten Zentren der slowakischen Minderheit in Rumänien, die bis heute mit gut 3.000 Seelen die absolute Mehrheit im Ort bildet. Deutsche finden sich im Kreis Bihor in nennenswerter Zahl in Großwardein (336) und in der Gemeinde Sântandrei im Ortsteil Neupalota (213). Städte und Gemeinden mit größeren deutschen Bevölkerungsgruppen im Kreis Arad sind unter anderem Arad (1.259), Sanktanna (333), Pankota (dt./ung.; rum. Pâncota; 144) und Glogowatz (rum. Vladimirescu; ung. Öthalom; 128). Im Kreis Sathmar leben Deutsche unter anderem in den Städten Sathmar (1044) und Großkarol/Carei/Nagykárol (479) sowie beispielsweise in den Gemeinden Petrifeld (rum. Petrești; ung. Mezőpetri; 434), Fienen (rum. Foieni; ung. Mezőfény; 384), Bildegg (rum. Beltiug; ung. Krasznabéltek; 368), Schinal (rum. Urziceni; ung. Csanálos; 346) und Kalmandi (rum. Cămin; ung. Kálmánd; 314) (Stand 2011).

Die ethnische Pluralität zeigt sich auch in den Daten zur konfessionellen Zusammensetzung der Bevölkerung (siehe Tabelle) in den drei rumänischen Kreisen des Kreischgebiets. Die religiöse Pluralität wurde zusätzlich dadurch verstärkt, dass der historische ungarische Osten von gegenreformatorischen Bemühungen der Habsburger kaum erreicht wurde. So gehört vor allem die starke ungarische Minderheit der reformierten oder der römisch-katholischen Kirche an, während die Rumänen vorwiegend orthodox sind. Zum mosaischen Glauben bekennen sich in allen drei Kreisen zusammen kaum 200 Einwohner, da die jüdischen Gemeinschaften nach der Shoah und den Jahren des Kommunismus nahezu erloschen sind. Im Promillebereich gibt es Armenier, Angehörige freikirchlicher Bewegungen, Zeugen Jehovas usw.; auch die Atheisten sowie diejenigen, die Angaben zur Religion verweigerten, bewegen sich in niedrigen Promillebereichen.

Religionszugehörigkeit in den rumänischen Kreisen des Kreischgebiets 2011 (Reihenfolge wie im Zensus):[2]

Konfessionszugehörigkeit 2011 Arad Bihor Satu Mare
Rumänisch-orthodox 430.629 575.398 575.398
Römisch-katholisch 298.252 321.312 160.776
Reformiert 35.623 48.350 59.550
Pfingstler 9.811 95.250 60.343
Griechisch-katholisch 28.922 37.960 9.993
Baptisten 4.271 12.184 24.568
Adventisten 14.700 21.934 1.937
Muslime 4.531 1.839 863
Freikirchliche Brüderbewegung 1.042 1.283 3.841
Serbisch-orthodox 3.351 310 107
Konfessionslos 872 1.405 838

In den zu Ungarn gehörenden Teilen des Kreischgebiets bildet die ungarische Bevölkerung eine deutliche Mehrheit. Die Stadt Békéscsaba im Komitat Békés hatte bis um 1900 eine hauptsächlich slowakische Bevölkerung (ca. 75 Prozent), im Jahre 2011 sind es noch ca. sechs Prozent gegenüber einer Majorität von 83 Prozent Ungarn. Die Stadt Békés, etwas nördlicher an der Kreisch gelegen, hat neben der slowakischen Minderheit noch einen Bevölkerungsanteil von ca. fünf Prozent Rumänen. Im Komitat lebt neben der ungarischen Bevölkerungsmehrheit eine Minderheit von ca. zwei Prozent Slowaken, ca. je ein Prozent Rumänen und Roma und 0,5 Prozent Deutsche sowie wenige Serben. Die historische Bezirkshauptstadt Gyula, Geburtsstadt Albrecht Dürers des Älteren (geb. um 1427–1502), hat gegenwärtig ca. je 3,5 Prozent rumänische und deutsche Einwohner; im Kleingebiet Gyula hatte die Stadt Elek (dt./ung.; rum. Aletea) ebenfalls eine größere deutschsprachige und hat noch heute eine rumänische Gemeinde.

In den beiden weiteren Komitaten mit Anteilen am historischen Kreischgebiet und Sathmar ist die Situation ähnlich mit abnehmenden Minderheitenzahlen. Debrezin, das „Rom der Calvinisten“, ist Zentrum der evangelisch-reformierten Kirche in Ungarn. Im Zensus von 2011 waren 84 Prozent Ungarn, 1,3 Prozent Roma, 0,3 Prozent Deutsche und 0,2 Prozent Rumänen; gut 15 Prozent machten keine Angaben zur ethnischen Zugehörigkeit. Die konfessionelle Situation in Debrezin 2011 ist ebenfalls bemerkenswert: 24,8 Prozent ungarisch-reformiert; 23,4 römisch-katholisch; 5,1 griechisch-katholisch; 0,4 Baptisten, 0,4 Zeugen Jehovas und 0,4 Lutheraner; 26 Prozent gaben an, keiner Konfession anzugehören, während 28,4 Prozent die Angaben zur Konfession verweigerten. Die inkonsistenten Zahlen zeigen zweierlei: zum einen die konfessionelle Gemengelage, zum anderen den hohen Säkularisierungsgrad im postkommunistischen Ungarn.[3]

Der Teil der jüdischen Bevölkerung, der nicht Opfer der Shoah und der Verfolgung durch die ungarischen Pfeilkreuzler (antisemitische ungarische Partei, 1935–1945) wurde (weniger als ein Drittel der in Ungarn in den Grenzen von 1944 lebenden Juden), ist in den Nachkriegsjahren nahezu restlos ausgewandert.

4. „Sathmarer Schwaben“ − Deutsche im Kreischgebiet und in Sathmar

Bei den Sathmarer Schwaben handelt es sich um eine distinkte Gruppe von Kolonisten, die zur Wiederbevölkerung der durch Kriege, Seuchen und Naturkatastrophen verheerten Grenzgebiete zum Osmanischen Reich ins Kreischgebiet kamen. Sie gehören zu den gemeinhin zusammenfassend als „Donauschwaben“ bezeichneten Siedlern, die durch Maßnahmen der Habsburger und/oder Initiative der Grundherren in die Regionen längs der Militärgrenze geholt wurden. Vorläufer dieser Hauptsiedlungsgruppe migrierten seit dem 11. Jahrhundert als Bergleute, Handwerker und Bauern in die Gegend um Sathmar, ausgestattet mit ähnlichen Privilegien wie die Siebenbürger Sachsen (1230 Freibrief durch König Andreas II. [1177−1235]), assimilierten sich aber aufgrund ihrer geringen Anzahl weitestgehend.

Die Sathmarer Schwaben waren bereits kurz nach der Beendigung der Kuruzenkriege (1711) von dem ungarischen Grafengeschecht der Károlyi in ihr verwüstetes Land gerufene Siedler aus Württemberg. Dem ersten, nicht zu permanenter Ansiedlung führenden Zug folgten ab 1720 weitere, sodass um 1900 um das sathmarschwäbische „Zentrum“ Großkarol gut 40 Siedlungen entstanden waren. Wirtschaftlich widmeten sich die Sathmarer Schwaben der Viehzucht und dem Landbau, vor allem dem Weinbau, der auch die siedlungsarchitektonische Besonderheit der „Kellerdörfer“ an den Hängen des Buchengebirges hervorgebracht hat.

Schon ab Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Sathmarer Schwaben den Magyarisierungsbestrebungen der Ungarn ausgesetzt. Nach und nach verschwand die eigene deutschsprachige Verwaltung samt Unterrichtswesen; die katholische Kirche erwies sich in großen Teilen als aktiver Agent der Magyarisierung, der sich nur vereinzelt Geistliche entgegenstellten (so etwa Michael Haas [1810−1866]). 1918 existierte Deutsch als Schulsprache im Sathmarland nicht mehr. Da Großrumänien, zu dem es ab 1918/19 gehörte, sich zur Anerkennung von Minderheitenrechten verpflichtet hatte, kam es erneut zur Etablierung deutschsprachiger Bildungseinrichtungen, vor allem aber, um die Sathmarer Schwaben aus dem ungarischen Kulturkreis herauszulösen, der von der rumänischen Regierung aufgrund der Grenznähe der Region als bedrohlicher empfunden wurde als eine deutsche Identität der Schwaben. 1939 gab es 31 Schulen mit deutschem Zweig; nach kurzem Verbot in der Zeit des Kommunismus kamen (nach 1957) Kindergärten hinzu, in der Nachwendezeit auch Gymnasialzweige. Die Anzahl der Sathmarer Schwaben überstieg nie die Zahl von 25.000 (siehe „Bevölkerung und Religion“).

Zu den Sathmarer Schwaben werden auch die im Bihor (nicht sehr zahlreich) angesiedelten Deutschen gezählt (dazu auch die Deutschen in den Kreisen Salaj – 2011 noch 57 – und Marmarosch – 2011 noch 1.059, vorwiegend in Frauenbach [rum. Baia Mare; ung. Nagybánya] und Oberwischau [rum. Vișeu de Sus; ung. Felsővisó]). Nördlich der Marosch als Grenze des Banats entstanden vereinzelte Streusiedlungen auf Initiative der Grundherren wie in Sanktanna im Kreis Arad (diese zählen zu den Banater Schwaben); während des josephinischen Schwabenzugs entstand als einzige planvolle Ansiedlung im historischen Komitat Bihar Neupalota (heute Gemeinde Sântandrei) westlich von Großwardein.

Im Vergleich zum Banat mit seinem hohen deutschen Bevölkerungsanteil und Sathmar, wo es eine ebenfalls dichtere Besiedlung mit Deutschen gab, war die Siedlungstätigkeit im Kreis Bihor sehr verhalten. Seine Ursachen findet dies zum einen darin, dass dieser Kreis nach den „Türkenkriegen“ bei weitem nicht so stark verheert war wie das Banat. Zum zweiten gab es im Kreis Bihor weniger Tätigkeitsfelder für deutsche Siedler, die Landwirtschaft war in den Händen der Ungarn (Ebene, Landbau) und Rumänen (Bergland, Viehzucht). Im Hinblick auf die Präsenz (österreichischer) Deutscher spielten hier besonders die habsburgische Verwaltung, der katholische Klerus (vgl. die Lebenserinnerungen des Ditters von Dittersdorf [1739−1799][4]) und die Garnisonen in den Städten eine bedeutende Rolle. Westliche Kulturströmungen fanden ihre Vermittlung über die Zentren der Habsburgermonarchie.

Eine Gruppenidentität haben lediglich die Sathmarer Schwaben entwickelt, die Siedler im Kreis Arad werden gemeinhin zu den Banater Schwaben gezählt und identifizieren sich auch selbst mit dieser Zuschreibung.

Die gegenwärtig im rumänischen Teil des Kreischgebiets lebenden Deutschen sind organisiert im Regionalforum Nordsiebenbürgen des DFDR in den Kreisforen Sathmar, Bihor und in zahlreichen untergeordneten Ortsforen sowie innerhalb des Regionalforums Banat im Ortsforum Arad und in sechs weiteren Ortsforen.

In einigen Ortschaften Sathmars sind Kandidaten des DFDR gewählte Bürgermeister (2012: sieben).

5. Diskurse und Kontroversen

Das Kreischgebiet ist ein Beispiel für die semantische Aufladung von regionsbezogenen Raumkonstrukten mit nationaler politischer Symbolik. Die Relevanz natürlicher Begrenzungen, die noch beim Barbaricum des Römischen Reichs greifbar wird, tritt zur Zeit der „Türkenkriege“ weniger hervor – hier ist das Gebiet Aufmarsch- und Durchzugsraum, immer wieder wechselt die Herrschaft. Die Bindung an einen bestimmten Kulturkreis oder eine spezifische Reichsbildung bleibt letztlich uneindeutig, was – idealtypisch etwa für Regionen des Balkanraums – das Gebiet bis heute zum Zankapfel zwischen zwei Nationalbewegungen macht; so ist die Grenzziehung zwischen Ungarn und Rumänien seit 1918 ein immer wiederkehrender Streitpunkt. Das Kreischgebiet und Sathmar hatten im 20. Jahrhundert wechselnd Anteil an der Geschichte Ungarns und Rumäniens (beide Regionen waren wiederum untrennbar miteinander verflochten); gewisse, auf die „Türkenherrschaft“ rückführbare kulturspezifische Elemente verweisen auf „balkanische“ Besonderheiten, wobei gleichzeitig die Verhaftung im mitteleuropäischen Raum mit der Anbindung an das Königreich Ungarn und das Habsburgerreich eine qualitativ gänzlich andere ist als in den rumänischen Donaufürstentümern.

Auch die ethnische Situation gibt in diesem Falle wenig Aufschluss über die Relevanz etwaiger Ansprüche, was folgerichtig zu Homogenisierungsaktionen der jeweiligen besitzenden Staatswesen führte. Der Nachweis der Siedlungskontinuität gerade auch im Kreischgebiet ist für beide Parteien ein wesentliches Argument, daher werden Archäologie und Geschichtsschreibung immer wieder in nationalistischer Weise instrumentalisiert. Bis heute aber ist das Gebiet, kontinuierlich seit der Völkerwanderungszeit, geprägt durch seine Multiethnizität.

Im Zuge der „Wiederentdeckung der Regionen“ im östlichen Europa der Nachwendezeit bekommen die unterschiedlichen Regionsbezeichnungen im rumänisch-ungarischen Grenzgebiet im Kontext der andauernden Kontroversen um die staatliche Zugehörigkeit Siebenbürgens (im weiteren Sinne) politische Relevanz. So betont etwa die Namensgebung der ungarisch finanzierten, ungarischsprachigen Privatuniversität „Partium“ in Großwardein die historische Zugehörigkeit der Region zu Ungarn. Zu „Kreischgebiet“ – ung. Körösvidék – besteht beispielsweise kein Wikipediaeintrag in der ungarischen Version, wohl aber zu „Partium“. Irredentismus und der Wunsch nach Grenzrevision sind bei der bedeutenden – im rumänischen Teil des Kreischgebiets lebenden – ungarischen Minderheit nach wie vor anzutreffen, wenn auch das Streben nach Autonomie nicht so stark ausgeprägt ist wie im siebenbürgischen Szeklerland.

6. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Liviu Borcea: Bihorul medieval [Der Kreis Bihor im Mittelalter]. Großwardein/Oradea 2005.
  • Viorel Faur: Contribuții la cunoașterea istoriei Bihorului [Beiträge zur Geschichte des Kreises Bihor]. Großwardein/Oradea 1970.
  • Béla Köpeczi (Hg.): Kurze Geschichte Siebenbürgens. Budapest 1989 (Ung. Ausgabe: Erdély rövid története. Budapest 1989).
  • Paul Niedermaier: Der mittelalterliche Städtebau in Siebenbürgen, im Banat und im Kreischgebiet. Teil 1: Die Entwicklung vom Anbeginn bis 1241. Heidelberg 1996; Teil 2: Städtebau im Mittelalter. Siebenbürgen, Banat und Kreischgebiet (1242−1347). Wien, Köln, Weimar 2002; Teil 3: Städtebau im Mittelalter. Siebenbürgen, Banat und Kreischgebiet (1348−1541). Wien, Köln, Weimar 2004.
  • Szilla Anna Szabó: Language shift und Code-mixing. Deutsch-ungarisch-rumänischer Sprachkontakt in einer dörflichen Gemeinde in Nordwestrumänien. Frankfurt/M. u. a. 2010 (Variolingua 38) [über Neupalota].

Weblinks

  • http://mek.oszk.hu/02100/02113/html/241.html (Béla Köpeczi (Hg.): Kurze Geschichte Siebenbürgens. Budapest 1989, S. 657: Karte mit dem in den Trianon-Verträgen beschlossenen Grenzverlauf zwischen Ungarn und Rumänien, sowie den Vorschlägen der Expertenkommissionen, unter: Karte 24).
  • www.biharinaplo.ro (Webseite der lokalen Tageszeitung „Bihari Napló“ [Kreis Bihor], in ungarischer Sprache)
  • www.crisana.ro (Webseite der Tageszeitung „Crișana“ mit Nachrichten aus Großwardein und dem Kreis Bihor, in rumänischer Sprache)
  • www.schwabe.ro (Webseite des DFDR, Kreisforum Sathmar)

Anmerkungen

[1] Ethnische Gruppen mit unter 100 Mitgliedern (bei beiden Zählungen) sind nicht aufgeführt; alle Zahlen nach den offiziellen Volkszählungen, Angaben über die Webseite des Nationalen Instituts für Statistik (INSSE) Rumäniens (www.insse.ro).

[2] Nur Konfessionen, die in mindestens einem der drei Kreise mindestens 1.000 Mitglieder haben, sind aufgenommen; Daten nach der Volkszählung 2011, Abschn. 14. Populație dupa etnie și religie (Nach den Zensusdaten des rum. Statistikinstituts über www.insse.ro); die Angaben decken sich nicht mit denen zur Ethnie.

[3] Nach den Zensusdaten von 2011, über die Seite des nationalen Büros für Statistik in Ungarn (Központi Statisztikai Hivatal): http://www.ksh.hu/nepszamlalas/docs/tablak/teruleti/09/09_4_1_7_1.xls.

[4] Karl Ditters von Dittersdorf: Lebensbeschreibung. Seinem Sohne in die Feder diktiert. Hg. v. Norbert Miller. München 1967.

Zitation

Thomas Schares: Kreischgebiet. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2020. URL: ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32596 (Stand 15.12.2020).

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