Republik Moldau

1. Toponymie

Deutsche Bezeichnungen

Republik Moldau oder Moldaurepublik, inoffiziell auch Moldawien oder Moldova

Amtliche Bezeichnung

rum. Republica Moldova

Etymologie

Die Region Moldau und daran anschließend die Republik Moldau sind nach dem Fluss Moldau (rum. Moldova) benannt, der durch die historische rumänische Provinz Moldau (im Nordosten Rumäniens gelegen) fließt, das heutige Staatsgebiet der Republik Moldau aber nicht mehr berührt. Die umgangssprachliche Bezeichnung „Moldawien“ geht auf die abgekürzte Übersetzung aus dem Russischen von „Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik“ (Moldavskaja Sovetskaja Socialističeskaja Respublika; MSSR) zurück.

2. Geographie

Lage

Die Republik Moldau grenzt im Westen an Rumänien und wird im Norden, Osten und Süden von der Ukraine umschlossen. Das Staatsgebiet umfasst 33.851 km2.

Topographie

Zum Landschaftsbild des zwischen den Flüssen Pruth (rum. Prut) im Westen und Dnister (auch Dnjestr; rum. Nistru) im Osten. Es ist kleiner als das Gebiet Bessarabiens aus der Zwischenkriegszeit.

Unter „Transnistrien“ wird heute ein schmaler Gebietsstreifen entlang des östlichen Ufers des Dnister verstanden. Dagegen umfasste das rumänische Besatzungsgebiet „Transnistrien“ von 1941 bis 1944 die ukrainische Ebene um Odessa/Odesa, die im Süden von der Schwarzmeerküste, im Osten vom südlichen Bug (ukr. Piwdenny Buh) und im Westen vom Dnister begrenzt wurde.

Historische Geographie

Das Staatsgebiet der heutigen Republik Moldau deckt sich weitgehend mit der östlichen Hälfte des historischen Fürstentums Moldau, die 1812 an das Kaiserreich Russland abgetreten werden musste und fortan mit dem Namen „Bessarabien“ bezeichnet wurde. Nach dem Zerfall des Russländischen Reiches wurde im Dezember 1917 die Demokratische Republik Moldau gegründet. 

Im Januar 1918 spitzten sich die Auseinandersetzungen innerhalb der Regierung der neu-gegründeten Republik sowie zwischen den rumänisch-nationalen Kräften und den Bolschewisten zu. Die Regierung des unbesetzten, nordöstlichen Teils von Rumänien mit Sitz in Jassy/Iași (die Walachei und Dobrudscha waren von den Mittelmächten besetzt) entschied sich – mit Duldung der Entente – zum Einmarsch in die Region, um Nachschubwege zu sichern und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Zeitgleich trafen sich einige Mitglieder des Landesrats der Demokratischen Republik Moldau konspirativ und beschlossen, rumänische Einheiten anzufordern, die ab dem 20. Januar 1918 Bessarabien besetzten.

Unter Bedingungen des Kriegsrechtes erklärte ein Teil der Mitglieder des Landesrats (Sfatul Țării) am 27. März 1918 den Anschluss an das Königreich Rumänien.

Der Einmarsch rumänischer Truppen Anfang 1918 und die danach folgenden Entscheidungen wurden von Russland – bzw. der späteren Sowjetunion – und Rumänien unterschiedlich interpretiert. Während Russland den Truppeneinmarsch als völkerrechtswidrige Besetzung brandmarkte, waren aus der Sicht Rumäniens die Ereignisse von Anfang 1918 eine Korrektur der „Ungerechtigkeit“ des Vertrages von 1812 (siehe oben). Diese Frage ist zwischen Rumänien und Russland – trotz mehrerer Anläufe – niemals endgültig völkerrechtlich geklärt worden, vor allem weil (Sowjet-)Russland an den Pariser Friedensverträgen 1919/1920 nicht beteiligt war. Auch ein Ausgleichsversuch mit Moskau, den Rumänien 1924 unternahm, scheiterte. Dieser Umstand wurde zu einer Quelle andauernder Dispute, an welchen sich auch die jeweiligen Interessenvertretungen in der heutigen Republik Moldau beteiligen.

Die Sowjetunion errichtete 1924 aus propagandistischen Gründen die kleine Autonome Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik innerhalb der Ukrainischen SSR, die sich aus Gebieten östlich des Dnister zusammensetzte. 

Im geheimen Zusatzprotokoll zum am 23. August 1939 unterzeichneten Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt („Hitler-Stalin-Pakt“) wurde Bessarabien der Interessenssphäre der Sowjetunion zugeschlagen. Das Deutsche Reich bekundete „das völlige politische Desinteresse an diesen Gebieten“.

Ende Juni 1940 forderte die Sowjetunion ultimativ von der rumänischen Regierung die Räumung Bessarabiens und der Nordbukowina. Nachdem die deutsche Regierung dazu riet, den sowjetischen Forderungen nachzukommen, entschied der rumänische König sich für den Rückzug aus den von der Sowjetunion beanspruchten Gebieten Bessarabien und der nördlichen Bukowina.

Am 2. August 1940 wurde Bessarabien – nach der erfolgten Besetzung durch die sowjetische Rote Armee – mit der Autonomen Moldauischen SSR zur eigenständigen Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik (MSSR) zusammengeschlossen, die bis Juni 1941 bestand. Zwei große Distrikte im Süden Bessarabiens wurden der Ukrainischen SSR zugeschlagen. Im Herbst 1940 wurde die deutsche Minderheit in Bessarabien auf das Gebiet des Deutschen Reiches umgesiedelt.

Als Bündnispartner des Deutschen Reiches konnte Rumänien im Sommer 1941 – nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion („Unternehmen Barbarossa“) – das Gebiet von der Sowjetunion zurückerobern. Im April 1944 stießen sowjetische Truppen bis nach Kischinau/Chişinău vor. Nach der vollständigen Einnahme Bessarabiens durch die Rote Armee im August 1944 wurde dort erneut die Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik (MSSR) errichtet. Die Grenzziehung wurde bei der Pariser Friedenskonferenz 1947 bestätigt.

3. Geschichte und Kultur

Gebräuchliche Symbolik

Die 1990 noch zu Zeiten der Sowjetrepublik eingeführte Staatsflagge war anfangs stark umstritten, weil die Moldauische Volksfront die blau-gelb-rote Trikolore wählte, die mit der rumänischen Flagge identisch ist. Die Fahnen unterscheiden sich nur geringfügig durch das Wappen: Das Staatswappen der Republik Moldau zeigt einen braunen Adler mit einem Kreuz im Schnabel sowie einen Stierkopf – das Wappentier des ehemaligen Fürstentums Moldau – auf rot-blauem Grund. Im Wappen Rumäniens ist der Adler gelb eingefärbt, der moldauische Stierkopf symbolisiert nur eine von insgesamt fünf abgebildeten historischen Provinzen Rumäniens.

Geschichte der Republik Moldau ab 1944

Die Geschichte der Republik Moldau ist eng mit der Region Bessarabien verknüpft, die seit der zweiten Gründung der Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik (MSSR) 1944 bis heute größtenteils zum Staatsgebiet der Moldauischen Republik zählt. (Zur Geschichte der Moldauischen Republiken bis 1944 vgl. den Beitrag „Bessarabien“).

Unmittelbar nach der Einnahme des Gebietes durch die Rote Armee deportierte der NKVD viele Amtspersonen, die der Kollaboration mit den rumänischen Behörden bezichtigt wurden. Die Posten in der Verwaltung übernahmen zumeist Russen und Ukrainer aus anderen Teilen der Sowjetunion. Nach 1945 wurden viele erfolgreiche Bauern verbannt, denen Widerstand gegen das neue Abgabensystem unterstellt wurde. Dieses System sowie eine außergewöhnlich heftige Dürre führten 1946/47 zu einer Hungersnot, der nach Schätzungen bis zu 200.000 Menschen in der MSSR zum Opfer fielen. Am 5./6. Juli 1949 wurden wohlhabende Bauern, Händler und Angehörige verbotener Religionsgemeinschaften mitsamt ihren Familien nach Kasachstan und Sibirien deportiert. Durch die Repression machte die Kollektivierung der Landwirtschaft schnelle Fortschritte: 1950 wurde verkündet, dass 97 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in „Gemeineigentum“ überführt worden waren.[1] Zwischen 1950 und 1952 führte Leonid Brežnev (1906–1982) die Kommunistische Partei der MSSR; er und die meisten seiner Nachfolger sprachen nicht Moldauisch/Rumänisch. Ivan Bodiul (1918–2013), der Generalsekretär der Partei zwischen 1961 und 1980, profilierte sich durch besonders scharfes Vorgehen gegen traditionelle Strukturen. So wurden in den 1960er Jahren viele Kirchen und Klöster enteignet.

Damals erholte sich der Agrarsektor und aus der Republik wurden landwirtschaftliche Produkte – besonders Wein, Weinbrand und Tabak – in die gesamte Sowjetunion ausgeführt. Gleichzeitig begann eine forcierte Industrialisierung, vor allem bei der Verarbeitung von Lebensmitteln. Aufgrund des steigenden Arbeitskräftebedarfs kamen viele Slawen in die Republik. Der Anteil der Moldauer an der Gesamtbevölkerung sank von 65,4 Prozent im Jahr 1959 auf 63,9 Prozent im Jahr 1979. Durch den Kinderreichtum der Moldauer erreichten sie 1994 einen Anteil von 64,5 Prozent.[2]
Der soziale Aufstieg und die Besetzung von Führungspositionen waren für Slawen einfacher, da die offizielle Kommunikation ausschließlich in Russisch stattfand. Immer mehr Moldauer besuchten weiterführende Schulen, in denen in russischer Sprache unterrichtet wurde. Die urbanisierten Moldauer waren zumeist zweisprachig, auf dem Land dominierte weiterhin Moldauisch. Bei Volkszählungen wurde dies nicht als Rumänisch bezeichnet und einige Sprachwissenschaftler behaupteten sogar, dass es eine eigenständige ostromanische Sprache mit starken slawischen Einflüssen sei. Bis 1989 wurde Moldauisch in kyrillischer Schrift geschrieben, wodurch der Zugang zu Publikationen aus Rumänien erschwert war. Mit Rumänien gab es nur einen begrenzten Kulturaustausch und Reiseverkehr. 
Im Zuge der national orientierten Außenpolitik Rumäniens begannen seit 1964 Bukarester Historiker den rumänischen Charakter Bessarabiens zu betonen. Dagegen unterstrichen Historiker der MSSR, dass dieses Gebiet durch die Einfügung in das Russische Reich seit 1812 eine andere Entwicklung als Rumänien genommen habe. Nicolae Ceauşescu (1918–1989), der Staats- und Parteiführer Rumäniens, besuchte 1976 die MSSR und akzeptierte die Nachkriegsgrenzen. Doch als er sich 1989 explizit gegen das Reformprogramm von Michail Gorbačev wandte, erhob er Gebietsansprüche. In der MSSR boykottierte Semion Grossu, der seit Dezember 1981 die Kommunistische Partei führte, ebenfalls die Reformen von Gorbačev.
Im Juni 1988 entstand die Demokratische Bewegung, die anfangs vor allem Glasnost' (russisch für „Offenheit” bzw. „Transparenz”)  durchsetzen wollte. Durch die Lockerung der Zensur wurde nun thematisiert, dass die Bildung der MSSR eine Folge des Ribbentrop-Molotov-Paktes von 1939 war. Einige national orientierte Gruppen forderten danach die Anerkennung des Moldauischen/Rumänischen als Amtssprache, sie konnten breite Bevölkerungsteile mobilisieren. Per Akklamation beschloss eine „Große Nationalversammlung“ die Einführung der neuen Amtssprache. Mit Unterstützung der Moldauischen Volksfront wurde im Juli 1989 Mircea Snegur Präsident des Obersten Sowjet der MSSR. Eine Mehrheit im Sowjet verabschiedete am 31. August 1989 das neue Sprachgesetz, obwohl Abgeordnete der russischen Bewegung Edinstvo (Einheit) und des kleinen Turkvolkes der Gagausen dagegen protestierten. Wegen tätlicher Angriffe verließen viele Vertreter der slawischen Bevölkerung im Mai 1990 den Obersten Sowjet.
Nach dem gescheiterten Putsch in Moskau proklamierte die Mehrheit im Obersten Sowjet am 28. August 1991 die unabhängige Republik Moldau. Sie folgte damit dem Vorbild der Volksfronten im Baltikum, die das ebenfalls in jenen Tagen taten. Snegur wurde im September 1991 Präsident der Republik Moldau. Nach der Einführung des Moldauischen beziehungsweise Rumänischen als Amtssprache (1994) wurden viele Russophone aus staatlichen Institutionen hinausgedrängt.

Mit Unterstützung der 14. sowjetischen Armee, die später 14. russische Armee hieß, bauten radikale Slawen und Gagausen militärische Einheiten auf. Diese wandten sich vor allem gegen Bestrebungen einiger Anführer der Volksfront, die Republik Moldau an Rumänien anzuschließen. Diesem Widerstand schloss sich auch die slawische Bevölkerung an, die einen kleinen Gebietsstreifen, hauptsächlich östlich des Flusses Dnister, bewohnte und diesen zur „Transnistrischen Moldauischen Republik“ (Pridnestrovskaja Moldavskaja Respublika) erklärte. Die zeitliche Abfolge der Ereignisse und ihre völkerrechtliche Begründung, welche für die Existenzberechtigung des neuen Gebildes entscheidend ist, sind umstritten. Diese Republik mit der Hauptstadt Tiraspol/Tiraspil wurde jedoch als eigenständiges Staatswesen international nicht anerkannt.
Zwischen März und Juli 1992 kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit vielen Todesopfern. Der russische Präsident Boris El’cin (Jelzin; 1931–2007) und der moldauische Präsident Snegur vereinbarten einen speziellen Status für Transnistrien, abgesichert durch eine gemeinsame Kontrollkommission. 

Die OSZE errichtete in Kischinau eine Mission zur Konflikteindämmung, die versuchte, die Kontakte zwischen den zerstrittenen Parteien aufrechtzuerhalten. Die Spannungen konnten im Fall der Gagausen entschärft werden, indem ihnen 1994 vertraglich weitgehende Rechte zur autonomen Verwaltung zugestanden wurden. In ihrem Siedlungsgebiet im Süden der Republik Moldau um die Stadt Comrat/Komrat wurde Gagausisch neben Rumänisch Amtssprache. Gegenüber den Vertretern der slawischen Minderheiten aus dem Gebiet der Moldauischen Republik Transnistrien besteht bis heute ein Spannungszustand.
In der Republik Moldau (ohne Transnistrien) ergab die Volkszählung von 2004 für die 2,4 Millionen Einwohner folgendes Ergebnis: Moldauer 77,2 Prozent, Rumänen 7,9 Prozent, Ukrainer 4,9 Prozent, Gagausen 4,2 Prozent, Russen 3,2 Prozent, Bulgaren 1,6 Prozent und alle anderen unter 1 Prozent. In der Enklave der Separatisten Transnistriens (ca. 0,5 Millionen Einwohner) wurden 2004 gezählt: Moldauer 31,9 Prozent, Russen 30,37 Prozent, Ukrainer 28,8 Prozent, Gagausen 0,7 Prozent, Bulgaren 2,5 Prozent und kleinere Gruppen.

Aufgrund der interethnischen Konflikte kam die Neugestaltung der Wirtschaft in der Republik Moldau nur langsam voran. Zwei Drittel des landwirtschaftlich nutzbaren Bodens wurde seit den 1990er Jahren schrittweise privatisiert. Doch mit Parzellen von im Durchschnitt unter drei Hektar kann der Markt nicht ausreichend versorgt werden. Die wichtigsten Industriebetriebe befinden sich in Transnistrien, und die Republik Moldau war bis vor wenigen Jahren auf Energielieferungen aus Russland angewiesen. Über ein Drittel der 4,3 Millionen Moldauer arbeitet im Ausland, davon einige in Russland, die überwiegende Mehrheit aber in Ländern der Europäischen Union. Durch die Annahme der rumänischen Staatsbürgerschaft erhielten sie dort einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt. Deren Überweisungen sind neben finanziellen Zuwendungen der Europäischen Union die wichtigsten Einahmen des Staates. Ein besonderes Merkmal der Republik ist, dass die 1993 neu gegründete Kommunistische Partei viele Unterstützer hat, daher stellte sie zwischen 2001 und 2009 die Regierung. Diese Partei setzt sich für intensive wirtschaftliche Beziehungen mit Russland ein. Sie kritisiert, dass die moldauische Regierung im Juni 2014 ein Abkommen zur Assoziierung mit der Europäischen Union schloss, ohne die Bevölkerung durch ein Referendum zu befragen.

Von der militärischen Aggression Russlands gegen die Ukraine ab Februar 2022 war und ist die Republik Moldau mittelbar, aber in vielfacher Hinsicht, betroffen. In den ersten Kriegswochen waren es Flüchtlingsströme, Stromunterbrechungen, wegbrechende Lieferbeziehungen und insbesondere die Befürchtung, in den Konflikt hineingezogen zu werden, welche Ängste auslösten. Durch diesen Konflikt ist die Republik Moldau verstärkt in den Fokus der europäischen Politik und Öffentlichkeit gerückt.

Anfang März 2022 hat die Republik Moldau die Mitgliedschaft in der Europäischen Union beantragt und betrachtet die Integration in europäische Strukturen als wichtigstes politisches Ziel. Damit soll auch die aus dem regionalen Kontext bedrohte Eigenständigkeit des Staates, vor allem gegenüber Russland, sichergestellt werden. Die europäische Integration bleibt innenpolitisch umstritten. Es gibt weiterhin – wenn auch kleiner werdende – Teile der Bevölkerung, welche eine erneute Hinwendung zu Russland bevorzugen. Sie kritisieren das Sprachgesetz von 2020, das vor allem Rumänisch als Unterrichtssprache durchsetzen soll. 

Seit 2026 erhielt jene Bewegung, die eine Wiedervereinigung mit Rumänien anstrebt, verstärkten Zulauf und politische Unterstützung, u.a. durch die Präsidenten der beiden Staaten, Maia Sandu und Nicuşor Dan. 

4. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Anuarul Statistic al Republicii Moldova [Statistisches Jahrbuch der Republik Moldau]. Chişinău 1994.
  • Vasile Dumbrava, Igor Șarov (Hg.): Erinnerungsorte und konkurrierende Erinnerungskulturen. Geschichtspolitische Konflikte in der Ukraine und der Republik Moldau. Leipzig 2023.
  • Iulian Fruntaşu: O istorie etnopolitică a Basarabiei 1812–2002 [Eine ethnopolitische Geschichte Bessarabiens 1812–2002]. Chişinău 2002.
  • Stefan Ihrig: Wer sind die Moldawier? Rumänismus versus Moldawanismus in Historiographie und Schulbüchern der Republik Moldova 1991–2006. Stuttgart 2008 (Soviet and post-Soviet politics and society 76).
  • Florian Kührer-Wielach, Svetlana Suveica: Zwischen den Mächten. Identitäten, Ideologien und Menschen in der moldauischen Geschichte. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 74 (2024), H. 28–29, S. 6–13.
  • Anton Moraru: Istoria românilor. Basarabia şi Transnistria 1812–1993 [Geschichte der Rumänen. Bessarabien undTransnistrien 1812–1993]. Chişinău 1995.
  • Petru Negură, Svetlana Suveica: Everyday Ethnicity and Popular Responses to Nation-Building Projects in Moldova after 1989. In: Comparative Southeast European Studies 4 (2023), S. 465–487.
  • Claus Neukirch: Die Republik Moldau. Nations- und Staatsbildung in Osteuropa. Münster 1996 (Osteuropa 9).
  • Elena Şişcanu: Basarabia sub regimul bolşevic 1940–1952 [Bessarabien unter dem bolschewistischen Regime 1940–1952]. Bucureşti 1998.
  • Dareg A. Zabarah: Nation- and Statehood in Moldova. Ideological and political dynamics since the 1980s. Wiesbaden 2011.

Handbücher und Periodika

  • Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Republik Moldau. Aus Politik und Zeitgeschichte 74 (2024), H. 28–29.
  • Klaus Bochmann, Vasile Dumbrava, Dietmar Müller, Victoria Reinhardt (Hg.): Die Republik Moldau. Republica Moldova. Ein Handbuch. Leipzig 2012.
  • Rebecca Haynes: Moldova. A History. London, New York 2020.
  • Flavius Solomon: Identitate etnică şi minorităţi în Republica Moldova. O bibliografie [Ethnische Identität und Minderheiten in der Republik Moldau. Eine Bibliografie]. Iaşi 2001.

Anmerkungen

[1] Neukirch: Republik Moldau, S. 69f.

[2] Anuarul statistical [Statistisches Jahrbuch]. 1994, S. 64.

[3] Demografia Republicii Moldova: ro.wikipedia.org/wiki/Demografia_Republicii_Moldova (Abruf 03.11.2020).

Zitation

Mariana Hausleitner/Uwe Konst: Republik Moldau. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2026. URL: ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32628 (Stand 25.06.2026).

(Stand: 30.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32628
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