Hultschiner Ländchen/Hlučínsko

1. Toponymie

Anderssprachige Bezeichnungen

tschech. Hlučínsko, poln. Ziemia hulczyńska

Sonstige Bezeichnungen

Aufgrund der langen Zugehörigkeit zu Preußen werden im Tschechischen auch die Bezeichnungen Prajzko, Prajzká bzw. Prajsko verwendet. Im Deutschen wird die autochthone Bevölkerung als Mährer (tschech. Moravané) oder auch Morawzen bezeichnet (tschech. Moravci für jene Mährer, die nach 1742 unter preußische Herrschaft kamen, sich aber weiter zu ihren mährischen Wurzeln bekannten). Wegen der Lage entlang des Grenzflusses Oppa (tschech. Opava) findet sich vereinzelt auch die Bezeichnung Oppaland[1], die allerdings auch den Kreis Troppau (tschech. Opava) miteinschließt.

Etymologische Herleitung

Die Bezeichnung Hultschiner Ländchen nach der Stadt Hultschin/Hlučín für den südlichen Teil des Kreises Ratibor (poln. Racibórz) setzte sich erst mit dem 1919 geschlossenen Friedensvertrag von Versailles durch (Art. 83), in dem die Abtretung des Landstrichs von Deutschland an die Tschechoslowakei verfügt wurde.

2. Geographie

Lage und Topographie

Das Gebiet wird im Südwesten durch die Oppa und im Nordosten durch die Oder (tschech. Odra) begrenzt. Entlang der Oder besteht ein natürlicher Durchgang zur sogenannten Mährischen Pforte in Richtung Mährisch-Ostrau/Ostrava. Die Nordwestgrenze verläuft entlang der ehemaligen Trennungslinie der Kreise Ratibor und Leobschütz (poln. Głubczyce). Das Hultschiner Ländchen verfügt über eine Fläche von 316 Quadratkilometern. Größte Stadt ist Hultschin mit rund 14.000 Einwohnern.[2] Das Gebiet ähnelt einem Rechteck mit einer Ausdehnung von West nach Ost von etwa 25 km und von Nord nach Süd von rund 12,5 km.

Staatliche und administrative Zugehörigkeit

Region Mährisch-Schlesien (tschech. Moravskoslezský kraj), Kreis Troppau (tschech. Okres Opava), teilweise Kreis Ostrau (tschech. Okres Ostrava). Nachgeordnete Verwaltungseinheiten (tschech. správní obvody) Deutsch-Krawarn (tschech. Kravaře, neun Gemeinden), Hultschin (13 Gemeinden) und Troppau/Opava (40 Gemeinden, davon fünf im Hultschiner Ländchen). Seit 2003 besteht der Gemeindeverband des Hultschiner Ländchens (tschech. Sdružení obcí Hlučínska), der 27 Gemeinden umfasst und damit an die historische Verwaltungseinheit Kreis Hultschin (tschech. Okres Hlučin) anknüpft, die mit Unterbrechungen von 1920 bis 1960 bestand.

3. Geschichte und Kultur

Mittelalter und Neuzeit

Eine Erstbesiedlung erfolgte bereits in der Jungsteinzeit. Beginnend mit dem 9. Jahrhundert ließen sich mährische Slawen in der Region nieder. Im Zuge der deutschen Ostsiedlung breitete sich deutsches Recht auch im späteren Hultschiner Ländchen aus und ist für folgende Ortschaften urkundlich belegt: Bolatitz/Bolatice 1265, Klebsch/Chlebičov 1265, Sandau/Píšť 1265, Darkowitz/Darkovičky 1265, Hoschütz/Hoštice 1288, Beneschau/Dolní Benešov) 1295, Hultschin 1303, Schepankowitz/Štěpánkovice 1303, Deutsch Krawarn/Kravaře 1420, Markersdorf/Markvartovice) 1377/1492.

1742 kam das Hultschiner Ländchen im Anschluss an den Ersten Schlesischen Krieg (1740–1742) von österreichischer unter preußische Herrschaft.

Zeitgeschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg erhob die tschechoslowakische Regierung im Memoire VIII (La Haute Silésie tchèque, région de Ratibor) neben dem Hultschiner Ländchen Ansprüche auf die Kreise Ratibor, Leobschütz, Cosel (poln. Koźle) und Pleß (poln. Pszczyna), konnte sich aber mit diesen nicht durchsetzen. Am 4. Februar 1920 wurde dann lediglich die Besitznahme des Hultschiner Ländchens durch das tschechische Militär vollzogen. Im März 1923 kamen weiterhin die Ortschaften Haatsch/Hať und Sandau zur Tschechoslowakei, während das kleinere Rakowietz/Rakowiec zurück an Deutschland ging. Das ebenfalls strittige Owschütz/Owseszcze gehörte weiter zu Deutschland und kam nach 1945 wie Rakowietz zu Polen.

Mit Thröm (tschech. Třebom) und Zauditz (Sudice) im äußersten Nordwesten des Hultschiner Ländchens kamen zwei Gemeinden mit fast ausschließlich deutscher Bevölkerung zur Tschechoslowakei. Auf eine Ausdehnung des Hultschiner Ländchen auf die westlich von Thröm gelegene mährische Sprachinsel um Nassiedel/Nasiedle wurde verzichtet.

Gegen die Angliederung des Gebiets an die Tschechoslowakei, die von großen Teilen der örtlichen Bevölkerung nicht mitgetragen wurde, kam es zu verschiedenen Protestaktionen. Bei einer inoffiziellen Abstimmung 1919 sprachen sich 93,7 Prozent der Bewohner für einen Verbleib bei Deutschland aus.[5]

Gemäß Artikel 84 und 85 des Versailler Friedensvertrags hatten die über 18-jährigen Hultschiner zwei Jahre lang die Möglichkeit für Deutschland zu optieren, mussten dann aber innerhalb von 12 Monaten die Tschechoslowakei verlassen. Die Frist für die Option lief im Januar 1922 aus. Bis dahin hatten auf diesem Wege 4.600 Hultschiner (13 Prozent der Gesamtbevölkerung) für Deutschland optiert. Unterstützt wurden die Ausreisewilligen in Ratibor von der Schutzstelle für Optanten aus dem Hultschiner Ländchen, die für Unterkünfte sorgte und bei der Arbeitssuche half.[6]

Der ersten tschechoslowakischen Volkszählung im Februar 1921, nur wenige Wochen vor dem oberschlesischen Plebiszit, wurde von deutscher und tschechischer Seite große Bedeutung beigemessen. Prodeutsche Kreise bemühten sich, diese als eine Abstimmung für oder gegen den Verbleib des Hultschiner Ländchens in der Tschechoslowakei darzustellen oder zumindest eine Anerkennung der Hultschiner als deutsche Minderheit zu erreichen. Für die tschechoslowakischen Behörden eröffnete sich hingegen die Möglichkeit zu zeigen, dass es im Hultschiner Ländchen mit Ausnahme von Thröm und Zauditz praktisch keine ethnischen Deutschen gab, womit etwa die Durchsetzung des Tschechischen als Amts‑ und Schulsprache und nicht zuletzt die Ausgliederung des Gebiets aus dem deutschen Staatsverband gerechtfertigt wären.[7] Die Ergebnisse wurden erst 1924 veröffentlicht: 16,38 Prozent der Befragten deklarierten eine deutsche Nationalität, rund 80 Prozent sahen sich als slawische Mährer und nur ein sehr geringer Prozentsatz bekannte sich zur staatstragenden tschechoslowakischen Nationalität. Hauptsächlich waren dies Personen, die erst nach 1920 zugezogen waren.[8] Damit kamen Minderheitenschutzbestimmungen nicht zum Tragen, da hierfür ein Anteil an Deutschen von 20 Prozent erforderlich gewesen wäre.

Nur wenige Tage nach dem Münchner Abkommen (29. September 1938) wurde das Hultschiner Ländchen von der Wehrmacht besetzt und schon am 2. Oktober 1938 als Teil des sogenannten ‚Altreichs‘ ins Deutsche Reich eingegliedert. Die Bewohner mit Geburtsjahr vor 1910, die mit dem Stichtag 10. Oktober 1938 ihren ständigen Wohnsitz im Hultschiner Ländchen hatten, erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit, was für die Männer später eine Einberufung zur Wehrmacht nach sich zog.[9] Diese betraf Schätzungen zufolge rund 11.500 Personen (21,7 Prozent der Bevölkerung).[10] Insgesamt waren im Zweiten Weltkrieg rund 3.000 Gefallene und 5.000 Verwundete zu beklagen.[11]

Nach dem Krieg hatten die tschechoslowakischen Behörden ein großes Interesse, die Zahl der SS-Angehörigen aus dem Hultschiner Ländchen festzustellen. Dennoch liegen hierzu keine verlässlichen Angaben vor. Es ist von etwa 170 Personen auszugehen. Kriegsgefangene aus der Region gehörten zu den letzten Gefangenen, die erst 1956 heimkehrten. Zwischen 150 und 160 Männer aus der Region kämpften auf Seiten der tschechoslowakischen Streitkräfte (Legionen) im Ausland.[12]

Mit Adolf Theuer (1920‒1947) wurde nach 1945 nur ein einziger Hultschiner als Kriegsverbrecher hingerichtet. Vor dem Gericht standen zwischen 1945 und 1948 insgesamt 529 Personen aus dem Hultschiner Ländchen. Den meisten wurde ihre Mitgliedschaft in einer nationalsozialistischen Organisation zur Last gelegt. Das Gericht fällte in der Regel milde Urteile. Haftstrafen über fünf Jahren bildeten die Ausnahme.[13]

Nach 1945 wurde das Gebiet mit seiner Bevölkerung wieder in den tschechoslowakischen Staatsverband eingegliedert. Da die Bevölkerung des Hultschiner Ländchens in ihrer großen Mehrheit von den Behörden als Mährer und nicht als Deutsche betrachtet wurde, erhielten die Bewohner zu weiten Teilen die tschechoslowakische Staatsangehörigkeit ohne weitere Auflagen wieder zuerkannt. Es kam nur vereinzelt zu sogenannten wilden oder ungeregelten Vertreibungen.[14] Da die Tschechoslowakei ihren Anspruch auf das Hultschiner Ländchen nach dem Ersten Weltkrieg mit dessen slawischer Bevölkerung legitimiert hatte, war eine Ausweisung dieser Bevölkerung als Deutsche aus politischen Gründen nicht zu rechtfertigen. Im August 1945 wurden 30 Prozent der Bevölkerung als Deutsche eingestuft, im Februar 1946 nur noch knapp fünf Prozent.

Neuere Untersuchungen gehen von rund 3.000 ausgesiedelten Deutschen aus dem Hultschiner Ländchen aus. Ein Großteil stammte aus den beiden nahezu ausschließlich deutschen Ortschaften Thröm und Zauditz. Eine hohe Zahl kam auch aus Deutsch-Krawarn und Hultschin. Die Aussiedlung betraf in erster Linie drei Personengruppen: alteingesessene Deutsche, Deutsche aus dem Deutschen Reich und deutsche Flüchtlinge aus Oberschlesien. Insgesamt wurden etwa zwei Prozent der Bewohner des Kreises, die vor 1938 bereits dort ansässig waren, ausgesiedelt.[15]

Seit den 1960er Jahren wurden an die Hinterbliebenen von Angehörigen der Wehrmacht aus der Bundesrepublik Deutschland Renten ausgezahlt, die die Empfänger in Form von Bons erhielten (Tuzex-Coupons). Mit diesen konnte in speziellen Devisenläden eingekauft werden.

Bevölkerungsentwicklung[4]

1784 1825 1855 1861 1885 1895 1905 1910 1921
11.880 19.002 31.322 34.370 41.003 44.915 47.289 48.692 51.832

Gegenwart

Seit der politischen Wende 1989/1990 nutzen zahlreiche Bewohner des Hultschiner Ländchens die Möglichkeit, die deutsche Staatsangehörigkeit ihrer Vorfahren (in männlicher Linie) für sich zu erneuern. Die Deutsche Botschaft Prag bietet hierfür bei Interesse zweimal jährlich Konsularsprechtage in der Region an. Die Botschaft führt nach eigenen Auskünften keine Statistik, wie viele Personen im Hultschiner Ländchen inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben. Inoffizielle Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 50 Prozent der Bevölkerung des Hultschiner Ländchens bislang von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht haben.[16] Die amtlichen Angaben des Tschechischen Amtes für Statistik (tschech. Český statistický úřad) vermitteln hingegen ein vollkommen anderes Bild: In der Verwaltungseinheit (tschech. správní obvod) Hultschin gaben beim Zensus 2011 insgesamt lediglich 104 Personen (0,3 Prozent) an, neben der tschechischen zusätzlich über die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates zu verfügen.[17]

Religions- und Kirchengeschichte

Die Region gehörte auch in preußischer bzw. deutscher Zeit zur Diözese Olmütz/Olomouc. Mitte der 1920er Jahre war im Hultschiner Ländchen der größte Bevölkerungsanteil römisch-katholisch (47.798 Personen). Diesen standen lediglich 584 Protestanten und 63 Juden gegenüber.[18] Diese Verhältnisse werden auch durch neuere Publikationen für die Gegenwart im Wesentlichen bestätigt.[19]

Die Konfession bildet heute einen der größten Unterschiede zwischen der Region und der übrigen Tschechischen Republik. Beim Zensus 2001 bekannten sich über 80 Prozent der Bevölkerung als „gläubig“, davon die überwältigende Mehrheit als römisch-katholisch. Der tschechische Landesdurchschnitt dagegen lag bei circa 30 Prozent.[20] Zehn Jahre später lag der Anteil der Gläubigen allerdings nur noch bei etwa 50 Prozent.[21] Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass die Antwort auf diese Frage 2011 freigestellt war und 42 Prozent der Hultschiner keine Antwort gaben.[22]

Militärgeschichte

Während die wirtschaftliche Bedeutung des landwirtschaftlich geprägten Landstriches eher zweitrangig war, kam dem Gebiet aufgrund der Grenzlage zum Deutschen Reich ab Mitte der 1930er Jahre eine herausragende Bedeutung bei der Errichtung der tschechoslowakischen Befestigungsanlagen zu. Diese wurden bis 1938 nur teilweise fertiggestellt und dann 1945 vereinzelt von der Wehrmacht im Rahmen der Ostrauer Operation genutzt. Die Verteidigungsanlagen Hultschin‒Klein Darkowitz (Hlučín-Darkovičky) befinden sich nicht unmittelbar an der Grenze, sondern einige Kilometer im Landesinneren.

Verkehr

Infolge der historischen Zugehörigkeit des Gebietes zu Preußen bzw. zum Deutschen Reich verfügt etwa die Stadt Hultschin bis heute über keinen direkten Bahnanschluss ins benachbarte Ostrau und ist seit 1912/13 lediglich über Troppau zu erreichen. Anhand der Bahnlinie von Ostrau nach Troppau kann der ehemalige Grenzverlauf zwischen Preußen und Österreich-Ungarn gut nachvollzogen werden. Die Gleise verlaufen in unmittelbarerer Nähe südlich der früheren Landesgrenze. Die Querbahn Ratibor‒Troppau (1895) endet seit 1945 in Kuchelna/Chuchelná.

Sprachliche Situation

Das Gemeindelexikon für den Regierungsbezirk Oppeln aus dem Jahr 1910 nennt auf der Grundlage der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 folgende sprachliche Verhältnisse für den südlichen Teil des Kreises Ratibor, also das spätere Hultschiner Länchen: 35.911 = 80 Prozent eine andere Sprache (tschechisch) Sprechende, 6.418 = 14 Prozent deutsch Sprechende; 2.300 = fünf Prozent polnisch Sprechende, 596 = ein Prozent deutsch und eine andere Sprache Sprechende.[23]

Solche Statistiken vermittelten jedoch, so die Kritik, ungenaue Vorstellungen über die tatsächlichen sprachlichen Verhältnisse, da die Erstsprache der Hultschiner Mährisch war und das Deutsche später auf dem Bildungsweg vermittelt wurde. Der mährische Dialekt der Region wurde nach 1871 aus den Schulen verbannt und nach 1893 auch im Gottesdienst untersagt.[24] Aufgrund der Abtrennung des Gebietes vom mährisch-tschechischen Sprachgebiet verfügt der Dialekt des Landstriches über archaische Züge und nahm zahlreiche (lexikalische) Elemente aus dem Deutschen, (Ober-)Schlesischen sowie Polnischen auf. Die tschechische Dialektologie klassifiziert den Dialekt des Hultschiner Ländchens heute als nordlachische Mundart.[25]

Im Moment der Angliederung an die Tschechoslowakei herrschte eine diglossieähnliche Situation mit mährisch-lachischer Umgangssprache und Deutsch als Schrift- und Behördensprache. Auch Beschriftungen auf den Friedhöfen waren fast ausschließlich deutsch.

Aufgrund des Abstandes des regionalen mährischen Dialektes vom Standardtschechischen war eine Verständigung mit Sprechern des (Standard-)Tschechischen (rezeptiver Bilingualismus) im Moment des Übergangs der Region in den tschechoslowakischen Staatsverband nicht uneingeschränkt möglich.

Heute spricht die Bevölkerung Tschechisch in der für die Region üblichen mährisch-schlesischen Variante.

Literatur

Die mährische Literatur der Region war häufig für den liturgischen Bereich bestimmt. Ihr wichtigster Vertreter war der Hultschiner Kaplan und Vertreter des Kreises Ratibor in der Nationalversammlung in Frankfurt am Main Cyprián Lelek (1812‒1883), etwa mit seinem Lehrbuch über Schlesien für den Schulgebrauch (Originatitel: Slabikář a čítanka pro menší dítky) von 1844. Ihm wird auch die Autorschaft des Buches Die Czechen in Preussisch Oberschlesien zugeschrieben. Eine wichtige Vertreterin der tschechischen Literatur war die Heimatschriftstellerin und Volkskundlerin Ludmila Hořká, eigentlich Marie Šindelářová (1892–1966).

Bekanntester Autor der Region ist der 1817 in Zauditz geborene Jude Max Ring (verstorben 1901 in Berlin), der ein umfangreiches Werk hinterließ, u. a. den zweibändigen Roman Berlin und Breslau. 1847–1849 (1849) und die Aufzeichnungen Aus dem Tagebuche eines Berliner Arztes (Berlin 1856).[26] Ebenfalls hauptsächlich in Berlin tätig war der aus Bolatitz stammende August Scholtis (1901‒1969), der 1933 mit dem Roman Ostwind bekannt wurde. Zeichen der Verbundenheit mit seiner Heimatregion ist die Sammlung Dreiunddreißig Lieder aus Hultschin (1935).

Pressegeschichte

Von November 1922 bis Mai/Juni 1933 erschien in Ratibor Der treudeutsche Hultschiner. Kampfblatt der heimatliebenden Hultschiner für Recht, Freiheit und Selbstbestimmung. Programmatisches Ziel der Zeitschrift war die Rückkehr des Hultschiner Ländchens ins Deutsche Reich. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schwenkte das Blatt umgehend auf den Kurs der neuen Regierung in Berlin ein. Die Gründe für die Einstellung mit der Ausgabe vom Mai/Juni 1933 sind nicht klar ermittelbar. Möglich sind außenpolitische Rücksichtnahmen gegenüber der Tschechoslowakei oder die beabsichtigte Konzentration der sog. Volkstumsarbeit im Bund Deutscher Osten (BDO).[27]

Im Hultschiner Ländchen selbst erschien im Verlag Richard Peschel als Amtsblatt der Behörden der Stadt Hultschin weiterhin die Hultschiner Zeitung (1899‒1938).

Die Katholische Zeitung (Katolické Nowiny/Katolické Noviny) erschienen von 1893 bis 1911 in Fraktur und anschließend in lateinischer Schrift. Es handelte sich vermeintlich um die einzige in Deutschland auf Mährisch erscheinende Zeitung, worauf in den ersten Jahrgängen im Untertitel hingewiesen wurde (Jediné w morawské řeči wycházející nowiny w Německu). Tatsächlich erschien das Blatt jedoch in tschechischer Standardsprache.

Architektur

Architektonische Wahrzeichen des Hultschiner Ländchens sind zahlreiche Schlösser, wie etwa das Hultschiner Schloss aus dem Jahre 1439 oder das Schloss Deutsch Krawarn, das in den Jahren 1721–1728 von Jan Rudolf Freiherr von Eichendorff auf den Fundamenten der ursprünglichen Festung errichtet wurde. Das Schloss Schillersdorf wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. 1787 erwarb das Geschlecht Eichendorff das Anwesen, 1844 kam es an die Familie Rothschild, die das Schloss bis zum Jahre 1945 besaß, als es konfisziert wurde. In der Mitte des Schlossparks in Schillersdorf befindet sich ein Jagdschloss.

Museumslandschaft

Das seit 1948 in Hultschin bestehende Museum wurde 1962 im Zuge der Auflösung des Kreises Hultschin geschlossen und erst 2005 als Museum des Hultschiner Ländchens (Muzeum Hlučínska) in Trägerschaft der Stadt Hultschin neugegründet. Seit 2014 ist in den Räumlichkeiten des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes des Hultschiner Schlosses eine kulturhistorische Dauerausstellung über das Hultschiner Ländchen zu sehen. Die in den 1930er Jahren errichteten Grenzbefestigungsanlagen sind zu Teilen im Originalzustand erhalten bzw. wurden seit den 1980er Jahren restauriert: Sie gehören seit 1992 zum Schlesischen Landesmuseum Troppau (Slezké zemské museum).

Forschungseinrichtungen, Bibliotheken und Archive

Bestandteil des Museums des Hultschiner Ländchens sind eine wissenschaftliche Informationsstelle und die Hultschiner Stadtbibliothek. Das Museum gibt gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde des Hultschiner Museums (tschech. Společnost přatel Muzea Hlučínska) seit 2011 die tschechischsprachige Zeitschrift Das Hultschiner Ländchen. Heimatkundliche Zeitschrift des Museums des Hultschiner Ländchens (Hlučínsko. Vlastivědný časopis Muzea Hlučínska) heraus.

Erinnerungskultur

Im Hultschiner Ländchen gibt es in fast jeder Gemeinde bzw. an vielen Landstraßen Erinnerungsorte für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen sowjetischen und tschechischen Soldaten sowie Denkmäler für im Ersten und Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite gefallene Hultschiner.

Vor dem Beginn der 1990er Jahre gab es aufgrund des dominierenden tschechoslowakischen Erinnerungsnarrativs im Hultschiner Ländchen nur wenige Möglichkeiten des öffentlichen Gedenkens an die zahlreichen im Zweiten Weltkrieg in deutscher Uniform gefallenen Angehörigen. Diese konnten erst nach 1989 geschaffen werden. Einige öffentliche Erinnerungsorte entstanden jedoch bereits ab den 1950er und 1960er Jahren.

Die Denkmäler und Erinnerungstafeln sind meist den „Opfern des Krieges“ gewidmet. In einigen Fällen werden auch die Namen von zivilen Opfern aufgeführt. Angehörige der SS, soweit bekannt, werden in den Namensverzeichnissen nicht genannt. Die Angaben der Namen erfolgten in tschechischer oder in deutscher Sprache.[28] Darüber hinaus wird an verschiedenen Stellen deutscher Soldaten gedacht, die auf dem Gebiet des Hultschiner Ländchens gefallen sind. Gegen einige dieser Denkmäler kam es zu Protesten, die teilweise auch in den landesweiten tschechischen Medien Widerhall fanden. Bei der Gestaltung dominiert eine christliche Symbolik, teilweise wurde auch auf Wehrmachtssymbole zurückgegriffen. Insgesamt gibt es heute im Hultschiner Ländchen über 40 solcher öffentlichen Erinnerungsorte.

Die zahlreichen sowjetischen Denkmäler auf dem Gebiet des Hultschiner Ländchens befinden sich in einem gepflegten Zustand, bei einigen wurde der rote Sowjetstern entfernt. Die zentrale Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs befindet sich seit 1980 in der Nähe der unmittelbar an das Hultschiner Ländchen angrenzenden Ortschaft Hrabin/Hrabyně und gehört seit 1992 zum Schlesischen Landesmuseum Troppau. Der angegliederte symbolische Friedhof ehrt 13.000 gefallene Rotarmisten sowie Einheimische.

4. Kontroversen

Infolge der Pariser Friedensverhandlungen kamen insbesondere in den Grenzregionen Gebiete mit ausschließlich bzw. überwiegend deutscher oder ungarischer Bevölkerung zur neu konstituierten Tschechoslowakei. Das Hultschiner Ländchen nimmt in diesem Zusammenhang mit seiner slawisch-mährischen autochthonen Bevölkerung eine Sonderstellung ein.

Insbesondere in der Zwischenkriegszeit erhielten die deutsche und die tschechische Regionalgeschichtsschreibung und Publizistik in Bezug auf die ethnische Zusammensetzung des Landstriches eine nationale Färbung. Um Ansprüche auf das Gebiet zu legitimieren, betonte die deutsche Seite immer wieder den deutschen Charakter der einheimischen Bevölkerung, während von tschechischer Seite stets der tschechische bzw. mährische Charakter[29] hervorgehoben wurde und dass das Gebiet nach fast 200 Jahren preußisch-deutscher Fremdherrschaft zum Mutterland zurückgekehrt sei. Dieser Übergang wurde mit historischen, ethnischen, religiösen und vor allem sprachlichen Argumenten gerechtfertigt. Trotz des Bekenntnisses vieler Hultschiner zum „Deutschtum“ wurden diese dementsprechend von Prag nicht als Minderheit betrachtet.

Die Bewohner der Region bekennen sich heute in Befragungen fast ausschließlich zur tschechischen Nationalität, auch wenn sie neben der tschechischen auch über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen.[30] In diesem Sinne ist es auch nicht zutreffend, von einer (ethnischen) deutschen Minderheit im Hultschiner Ländchen zu sprechen. Es werden auch keine Minderheitenrechte eingefordert, wie z. B. zweisprachige Ortsbeschilderungen.

5. Bibliographische Hinweise

Literatur

  • Joachim Bahlcke, Winfried Eberhard, Miloslav Polívka (Hg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Böhmen und Mähren. Stuttgart 1998, S. 210–212.
  • Aleš Binar; Zdeněk Jirásek: Kravaře v letech 1945 až 2008 [Kravaře zwischen 1945 und 2008]. Kravaře 2009.
  • Aleš Binar: Ziemia hulczyńska w dniach Monachium w roku 1938 [Das Hultschiner Ländchen während des Münchner Abkommens 1938]. In: Stefan Marek Grochalski, Michał Lis (Hg.): Układ monachijski jako przykład prawnomiędzynarodowej kapitulacji wobec agresji [Das Münchner Abkommen als Beispiel für eine Kapitulation des internationalen Rechts gegenüber der Gewalt], Opole 2009, S. 163–167.
  • Metoděj Chrástecký (Hg.): Hlučín. 750 let města [750 Jahre Hultschin]. Hlučín 2006.
  • František Emmert: Češi ve wehrmachtu: Zamlčované osudy [Tschechen in der Wehrmacht: Verschwiegene Schicksale], Praha 2005.
  • Hultschiner Ländchen. In: Hugo Weczerka (Hg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Schlesien. Stuttgart 1977, S. 198200.
  • Helena Kubátová (Hg.) Mezigenerační proměny způsobu života na Hlučínsku [Intergenerationelle Veränderungen der Lebensgewohnheiten im Hultschiner Ländchen]. Praha 2015.
  • Nina Pavelčíková: Hlučínsko v proměnách času. 1995. Sborník příspěvků z konference k 75. výročí připojení Hlučínska k Československé republice, Hlučín [Das Hultschiner Ländchen im Laufe der Zeit. Beiträge der Konferenz zum 75. Jahrestag des Anschlusses des Hultschiner Ländchens an die Tschechoslowakische Republik]. Hlučín 1995.
  • Vilém Plaček: Prajzáci aneb k osudům Hlučínska 1742–1960 [Die Preußen oder zu den Geschicken des Hultschiner Ländchens]. Háj ve Slezsku 2000.
  • Vilém Plaček: Prajzáci II aneb Hlučínsko ve staronové vlasti 1920–1938 [Die Preußen II oder das Hultschiner Ländchen unter altneuer Herrschaft 1920–1938]. Háj ve Slezsku 2007.
  • Vilém Plaček: Prajzáci III aneb k osudům Hlučínska v době nacistické okupace [Die Preußen III oder zu den Geschicken des Hultschiner Ländchens während der nationalsozialistischen Besatzung]. Opava 2016.
  • Udo Wanderberg: Historie města Hlučína [Die Geschichte der Stadt Hlučín] Hlučín 1991/1992 (3 Bände).

Weblinks

Anmerkungen

[1] Vgl. etwa bei Emil Schieche: Die Morawzen und ihre Sprache. In: Schlesisches Jahrbuch für deutsche Kulturarbeit im gesamtschlesischen Raume, Breslau 1935 (7. Jahrgang), S. 63‒73.

[2] Vgl. unter der URL: https://vdb.czso.cz/vdbvo2/faces/cs/index.jsf?page=vystup-objekt&pvo=ZVCR036&pvokc=&katalog=30628&z=T#w (19.02.2019).

[3] Gerhard Schellin: Das Hultschiner Ländchen. Eine Landeskunde. Königsberg 1933, S. 73.

[4] Nach Gerhard Schellin: Das Hultschiner Ländchen. Anhang. Vgl. Anm. 3.

[5] Das Hultschiner Ländchen. In: Schulungsbrief des Bundes Deutscher Osten 21/1936, S. 2f. Der Bund Deutscher Osten (BDO) war eine NS-Organisation, die Objektivität der Quelle ist somit fraglich.

[6] Hermann Janosch: Das Hultschiner Ländchen. Ratibor 1930, S. 68f.

[7] In den beiden genannten Ortschaften gab es auch weiterhin eine deutsche Schule.

[8] Vilém Plaček: Hlučínsko po připojení k ČSR počátkem 20. let [Das Hultschiner Ländchen nach dem Anschluss an die ČSR zu Beginn der 1920er Jahre). In: Ostrava. Příspěvky k dějinám a současnosti Ostravy a Ostravska [Ostrau. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart von Ostrau und seiner Umgebung]. Ostrava 2001, S. 135–156 hier S. 144ff.

[9] Ein nach Ortschaften aufgeschlüsseltes Verzeichnis der Hultschiner in den Reihen von Wehrmacht und SS, einschließlich ihres Schicksals, soweit bekannt, kann auf der Internet-Präsenz des Vereins Hultschiner Soldaten unter der URL http://www.hultschiner-soldaten.de konsultiert werden.

[10] Aleš Binar: Příslušníci ozbrojených sil z Hlučínska v letech 1939 až 1956 [Angehörige bewaffneter Organe aus dem Hultschiner Ländchen 1939 bis 1956]. In: Helena Kubátová et al.: Mezigenerační proměny způsobu života na Hlučínsku [Intergenerationelle Veränderungen der Lebensgewohnheiten im Hultschiner Ländchen]. Praha: 2015, S. 289‒296, hier S. 290.

[11] Marin Nedvěd: Hlučínsko: lidé, kultura, urbanismus [Das Hultschiner Ländchen: Menschen, Kultur, Urbanismus]. In: Pavel Holubec (Hg.): Perspektivy území II: hranice a rozhraní, S. 17‒26, hier S. 20.

[12] Aleš Binar: Příslušníci ozbrojených sil z Hlučínska v letech 1939 až 1956 [Die Angehörigen bewaffneter Kräfte aus dem Hultschiner Ländchen zwischen 1939 und 1956]. In: Helena Kubátová et al. (Hg.): Mezigenerační proměny způsobu života na Hlučínsku [Intergenerationelle Veränderungen der Lebensgewohnheiten im Hultschiner Ländchen]. Praha 2015, S. 289–296.

[13] Aleš Binar: Hospodářský a sociální vývoj Hlučínska v letech 1945–1989 [Wirtschaftliche und soziale Entwicklungen im Hultschiner Ländchen zwischen 1945 und 1989]. Opava 2014, S. 74.

[14] Vojtěch Kessler: 4. únor 1920 – „Připojení Hlučínska“ [„Der Anschluss des Hultschiner Ländchens“]. URL: http://www.dnyceskestatnosti.cz/novinky/kalendarium/4-unor-1920-pripojeni-hlucinska/ (11.03.2019).

[15] Aleš Binar: Hospodářský a sociální vývoj Hlučínska v letech 1945–1989 [Wirtschaftliche und soziale Entwicklungen im Hultschiner Ländchen zwischen 1945 und 1989]. Opava 2014, S. 222‒230.

[16] Ivan Motýl: O Češích s německými pasy. Je to i odměna za Stalingrad [Tschechen mit deutschem Pass: Entschädigung für Stalingrad] In: Týden.cz vom 31.01.2011. https://www.tyden.cz/rubriky/domaci/o-cesich-s-nemeckymi-pasy-je-to-i-odmena-za-stalingrad_192604.html (31.01.2019).

[17] Vgl. unter der URL: https://vdb.czso.cz/vdbvo2/faces/cs/index.jsf?page=vystup-objekt-parametry&z=T&f=TABULKA&sp=A&katalog=30812&pvo=OTOR111&pvokc=65&pvoch=8113 (19.02.2019).

[18] Wilhelm Winkler: Statistisches Handbuch des gesamten Deutschtums. Berlin 1930, S. 31.

[19] Vgl. etwa Placek 2001, Anm. 8, S. 144.

[20] Vgl. unter der URL: https://www.czso.cz/csu/xt/vysledky_sldb_2001_podle_spravnich_obvodu_a_mest_moravskoslezskeho_kraje (19.02.2019).

[21] Vgl. unter der URL: https://vdb.czso.cz/vdbvo2/faces/cs/index.jsf?page=vystup-objekt-parametry&z=T&f=TABULKA&katalog=30812&pvo=OTOR111&pvoch=8109&sp=A&pvokc=65&str=v125 (19.02.2019).

[22] Helena Kubátová: Úvod [Einführung]. In: Helena Kubátová et al.: Mezigenerační proměny způsobu života na Hlučínsku [Intergenerationelle Veränderungen der Lebensgewohnheiten im Hultschiner Ländchen]. Praha 2015, S. 12‒18, hier S. 13.

[23] Zitiert nach: Charlotte Thilo: Die Bevölkerungs-, Siedlungs- und Wirtschaftsverhältnisse im Hultschiner Ländchen. Dissertation. Breslau 1925, S. 93.

[24] Alois Adamus: Patnáctileté výročí spojení moravského lidu na Hlučinsku s národem [Der 15. Jahrestag der Vereinigung der mährischen Bevölkerung im Hultschiner Ländchen mit dem [tschechoslowakischen, KWM] Volk]. In: Černá Země XI (5–6) vom 01.02.1935, S. 65‒67, hier S. 66.

[25] Zbyněk Holub: Současný stav nářečí na severním Hlučinsku jako model, výzva nebo relikt? Příspěvek k diskusi o vývoji dialektů [Die derzeitige Beschaffenheit der Mundart im nördlichen Hultschiner Ländchen. Ein Beitrag zur Dialektentwicklung]. In: Světla Čmejrková/Jana Hofmannová/Jana Klímová (Hg.): Čeština v pohledu synchronním a diachronním [Das Tschechische synchron und diachron]. Praha 2012, S. 345‒350, hier: 345.

[26] Vgl. hierzu Michael Fraenkel: Max Ring. Das Lebensbild eines oberschlesischen Dichters. Oppeln 1930.

[27] Bernhard Gröschel: Studien und Materialien zur oberschlesischen Tendenzpublizistik des 19. und 20. Jahrhunderts. Berlin 1993, S. 169‒179.

[28] Anežka Fojtíková: Hlučíňané ve wehrmachtu – konfliktní narativ v české kultuře vzpomínání [Hultschiner in der Wehrmacht. Ein konfliktbeladenes Narrativ innerhalb der tschechischen Erinnerungskultur]. Prag 2018 (Diplomarbeit), S. 32f.

[29] Zu nennen wären hier insbesondere die zahlreichen Publikationen von Jan Vyhlídal (1861‒1937).

[30] Ondřej Jaroš: Die doppelte Staatsbürgerschaft im Hultschiner Ländchen. Unveröffentlichte Bachelorarbeit. Universität Ostrava, Lehrstuhl für Germanistik. Ostrava 2020, S. 36ff.

Zitation

Kai Witzlack-Makarevich: Hultschiner Ländchen. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2021. URL: ome-lexikon.uni-oldenburg.de/53848.html (Stand: 24.06.2021).

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